Tagschlaf - Ab wann habt ihr das Baby im Schlafzimmer niedergelegt?

anianomanianom

1,414

bearbeitet 19. Februar, 22:20 in Entwicklung & Erziehung
Hallo! 🙋🏻‍♀️

Mein Sohn ist 4 Monate alt und seit 2-3 Wochen stellt sich ein Rythmus in seinen Tagschläfchen ein (3-4x täglich, je nach Zeit & Ort 30 min. bis 2 Stunden).

Momentan schläft er entweder während dem Stillen auf der Couch, wahlweise liegend oder im sitzen, ein, wenn ich selbst gerade rasten möchte, im Kinderwagen beim Spaziergang oder in der Trage, wenn ich aktiv bin.

Bisher habe ich mir ehrlich gesagt nie etwas dabei gedacht. Erst hieß es immer, damit sie einen Tag-Nacht-Rythmus entwickeln, soll es weder dunkel noch still sein tagsüber. Sie sollen ja merken, dass es eben Tag ist und nicht Nacht. (Den hatte er aber schon so gut wie von Anfang an… Also 0 Wachphasen in der Nacht zwischen den Stilleinheiten.)

Dann aber lese ich bzw. sehe in Videos, dass auch tagsüber eine Schlafumgebung geschaffen werden soll wie nachts, also dunkel und still - gilt das ab einem „bestimmten“ Alter? Wie habt ihr das gehandhabt (vornehmlich, bei den Erstgeborenen - da ist es ja sowieso mucksmäuschen still, außer ich koche gerade oder schmeiße den Haushalt von A bis Z mit Babybub in der Trage 😅)? Oder wieso überhaupt?

Kommentare

  • Hallo @anianom bei meiner ersten Tochter war es so, das sie ihr mittagsschlaf im Wohnzimmer im Laufstall gemacht hat. Da war am Anfang eine Matratze u nochmal ein nestchen drin, wo sie dann größer war nur noch die Matratze. Das war eigentlich, bis so ca 6 Monate alt war dann hab ich angefangen sie auch am Mittag ins bett zu legen. Bei meiner zweiten Tochter war es ganz anders. Da ist sie eigentlich von Anfang an mit set großen zusammen schlafen gegangen. Bzw ich hab die erste zeit auch die zeit zum schlafen genutzt. Daher hat es gut gepasst. Da haben wir dann alle drei zusammen im Ehebett mittagsschlaf gemacht. So hat die kleine auch recht "schnell" den Rhythmus von der großen drin gehabt.
  • Ich weiß nicht mehr, ab wann genau... Aber irgendwann hab ich unsere Tochter auch tagsüber ins Schlafzimmer gelegt. Es hatte mehr damit zu tun, dass sie sonst zu viel Ablenkung hatte und nicht schlafen wollte.
    Unser Ritual war dann: ins Schlafzimmer, Spielmusik an und tragen bis sie schläft. Hab es im Schlafzimmer aber nie abgedunkelt.

    Und von wegen, ja nicht extra leise sein wenn das Baby tagsüber schläft:
    Ich selbst mag es doch auch nicht, wenn ich zu Mittag ein Schläfchen mache und nebenbei würde staubgesaugt 😉 also Gespräche, Radio, normale Handgriffe... in Zimmerlautstärke sind ja okay, aber auch wenn ein Baby schläft, nimm ich schon ein bisschen Rücksicht und gönne ihm einen ruhigen und entspannten Schlaf.
    Oceanholic
  • Im ersten Jahr hat mein Sohn untertags äußerst selten im Bett geschlafen 😅
    Und wenn dann nur wenn ich ihn aus der Trage hingelegt habe, da hab ich mich aber immer dazu gelegt.
    Abgedunkelt hab ich nie...
    Oft hab ich wenn er geschlafen hat leise den Fernseher laufen gehabt...

    Da wir auch viel unterwegs waren, hat er meistens in der Trage geschlafen, egal welche Umgebungsgeräusche.
    Daher wollte ich auch gar nicht, dass er sich vielleicht an ein dunkles, ruhiges Zimmer gewöhnt. Da hatte ich eher die Befürchtung, dass er dann vielleicht unterwegs, wenn es eben lauter und hell ist, nicht mehr so leicht einschläft.

    Für uns hat das so gepasst, ich hab mich da nie an irgendwelche Empfehlungen gehalten. Und er hatte immer von sich aus einen guten Schlafrhythmus, auch ohne Bett und Dunkelheit 😉😊
  • Meine Tochter hat erst so mit 10 Monaten den Schlaf auch tagsüber in ihrem Bett bzw. im dunklen Schlafzimmer gemacht.
    Grund dafür war einfach, dass sie sehr lange nicht ohne Körperkontakt geschlafen hat. Ich hab mich schon ab und zu tagsüber mit ihr auch ins dunkle Zimmer gelegt wenn ich sehr müde war und auch schlafen wollte, oft hatte ich sie aber in der Trage und war dann unterwegs oder sie hat am Sofa auf meinem Arm geschlafen. Das Tageslicht hat ihr aber eigentlich nichts ausgemacht.

    Ich hab es auch so gehandhabt, dass es immer sehr still war wenn sie geschlafen hat. Hat sich hinterher als schwierig rausgestellt weil sie es dann immer total still gebraucht hat zum einschlafen. Das heißt, wenn wir irgendwo waren, wo es etwas lauter war rund um uns dann war sie sehr schwer zum schlafen zu bringen.

    Der Tagschlaf dann in ihrem Bett hat sich allerdings als praktisch raus gestellt als sie nur noch 1 Schläfchen gemacht hat weil das ohnehin lang war und man da nicht wie auf Eierschalen herumlaufen musste sondern das Zimmer verlassen konnte.

    Bei meinem Sohn war es genau umgekehrt. Der ist ja der zweitgeborene und hat eigentlich sehr schnell alle Schläfchen nur im dunklen Schlafzimmer gemacht weil er so extrem empfindlich auf Licht reagiert. Wenns hell ist schläft er nicht ein dafür sind ihm auditive Reize fast völlig wurscht (die Schwester ist halt nie leise).

    Ich würde mir da an deiner Stelle keinen Stress machen. Mach es einfach so, wie es für dich am angenehmsten ist. Gerade beim ersten Kind hat man noch die Möglichkeit sich dazu zu legen, zu dösen, zu kuscheln.
  • Hallo,
    also wir bisher gar nicht. 😅 Mini ist 19 Monate alt und wir haben Dachfenster in jedem Raum. Die Hälfte der Fenster im Schlafzimmer ist abgeklebt. Waren zuerst ganz angeklebt, damit es ausreichend dunkel ist, aber wir wollten irgendwann nicht mehr, dass es morgens gar nicht richtig hell im Zimmer wird, daher nur noch die Hälfte. Außerdem will er sowieso tagsüber auf keinen Fall im Bett schlafen! Er schläft bis heute am Tag nur im Kinderwagen - das aber zumindest einigermaßen verlässlich. Wir stellen den Kiwa dann ins Schlafzimmer und dort wacht er dann auch wieder auf.
    Würden wir aber ohne Lift im Haus sicher auch anders gestalten. ;)
  • Die ersten 3-4 Monate schlief E. nur mit Körperkontakt und ließ sich so gut wie nie ablegen. Aber auch da habe ich mich oft ins Schlafzimmer gesetzt oder versucht nicht gerade den größten Krach zu machen.

    Einschlafen klappte meist nur mit Tragen oder im Kinderwagen. Hat dann oft lange gedauert, sodass ich auch untertags angefangen habe in den Schlaf zu stillen, meist dann gleich im Schlafzimmer im liegen. So konnte ich auch aufstehen und die knapp 30 Minuten die er geschlafen hat für Haushalt/Me-Time genutzt.

    Ich habe da bisschen abgedunkelt und nicht üblichen Haushaltslärm vermieden.
  • Ich lege ihn seit er 7 Monate ist mittags nach dem Brei in sein Bett. Manchmal schläft er sofort ein, manchmal turnt er auch noch eine halbe Stunde im Bett herum
  • Ich glaube, es ist ganz unterschiedlich, und man muss für sein eigenes Kind den passenden Weg finden.

    Manche Babys schlafen von Haus aus "gut", immer und überall, egal welche Bedingungen (Helligkeit, Lärm,...)

    Bei unserem Baby war das Thema schlafen immer ein Kampf (freiwillig wollte sie nie) und daher wichtig, dass wir Ruhe (keine Ablenkung!) und Routine dabei haben.
    Und ganz ehrlich, im ersten Jahr, wo sie noch recht viele Schläfchen machen, kann ich schon darauf Rücksicht nehmen, auch unterwegs. Da muss mein Kind nicht bei Trubel einschlafen können 😉

    Ist jetzt mit 4,5 Jahren übrigens egal, dass wir das so gemacht haben, also man "gewöhnt" ihnen dabei nichts auf Dauer an. Mittlerweile geht sie sehr wohl freiwillig schlafen, vor allem wenn sie nach dem KiGa müde ist. Da legt sie sich zu Mittag einfach auf die Couch und schläft ein.
    behappy
  • Manche sagen wieder lieber Kind nicht an dunkel und still gewöhnen, dann ist man flexibler wenn man unterwegs ist.
    Meine hat ja lang nur im kiwa oder trage geschlafen und musste bewegt werden. Mit 4-5 Monaten hatte ich dann keine Lust mehr immer rum zu laufen, das Wetter wurde schlechter und kälter. Da hab ich angefangen sie ins beistellbett bzw ins große zu legen, damit ich auch eine Pause machen kann. Manchmal musste ich dabei bleiben, manchmal konnte ich gehen. Es kommt drauf an was einem wichtig ist. Ich wollte mittag rasten, Buch lesen oder mal tv schauen.
  • Mein jüngerer Sohn (27 Monate) schläft im Kinderwagen. Seit er nur mehr 1 Tagschlaf macht. Vorher in der Wiege/im Gitterbett, immer ohne zu verdunkeln. Der Ältere ist vorher auch in Wiege/Kinderwagen/Gitterbett gelegen und als er mehr Kontakt wollte im normal großem Bett mit mir dabei (er hat aber auch 28 Monate gestillt und wollte das immer beim Einschlafen). Im Sommer vielleicht etwas abgedunkelt, aber nie wirklich dunkel.

    Mach es wie es für dein Kind / dich gut passt. Vertraue auch dein Gefühl und deine Erfahrungswerte mit deinem Kind 😊 Die hat nämlich kein Autor 😉
  • Ich lege Johanna untertags in ihr Zimmer. Muss aber dazu sagen, dass ihr Bett eine Matratze mit Rausfallschutz ist.
    Heißt ich kann mich dazu setzen, sie stillen und entweder sie schläft an der Brust ein, oder sie wird müde und ich kann sie hinlegen und streicheln. Wenn sie schläft geh ich meist raus.

    Warum ichs mache? Weil sie untertags unkompliziert einschläft, ich sie so abschotten kann und in der restlichen Wohnung der Trubel mitn Großen stattfinden kann.

    Beim Valentin ging das nie. Der wollte ausnahmslos auf mir, in der Trage, oder im Buggy schlafen.

    Dafür war in der Nacht unkomplizierter und brauchte den Busen nicht zum Schlafen.
  • bearbeitet 28. Februar, 08:36
    Sobald meine Kinder sich ablegen ließen, habe ich sie ins Schlafzimmer und/oder Kinderzimmer gelegt und insoweit abgedunkelt, dass die Sonne nicht geblendet hat. Ähnlich, wie man es etwa macht, wenn man Fernsehen will oder am Computer arbeitet. Den Rhythmus entwickeln sie eh ganz von selbst.

    Ich finde auch, man sollte sich bezüglich regelmäßigem Tagesablauf nicht zu viel Druck machen. Bei Kind 1 habe ich da echt viel innerlichen Stress gehabt, bei Kind 2 gar nicht mehr. Die Tage sind nun mal unterschiedlich. Mal ist man viel unterwegs, mal weniger, mal schlafen sie in der Trage draußen, mal im Bettchen drinnen. Unsere einzigen Steckenpferde bei Kind 2 waren, dass wir halbwegs zur selben Zeit aufgestanden und schlafen gegangen sind, und dass es mitten am Tag dann mal die Hauptmahlzeit gab.

    Trotzdem haben beide Kinder wie von selbst einen tollen Rhythmus entwickelt. Wir hatten nie Probleme mit nächtlichem Wachbleiben oder ähnlichem. Da finde ich, spielen ganz andere Faktoren eine Rolle. Viel hängt auch am Kind selbst. Man sollte viel, viel nach Gefühl gehen und weniger nach all den Ratgebern. Die geben allgemeine Tipps, aber es muss nicht genau so laufen wie im Buch. Gilt auch für Beikost und andere Dinge.

    Meine Hebamme hat übrigens mal gesagt, auf meine Bedenken hin, dass meine Tage sich oft sehr unterscheiden, dass das ganz egal ist. Sie sagte, Kinder brauchen Rituale und immer gleiche Abläufe, die wiederholt auftreten. Will heißen, auch wenn die Tage alle unterschiedlich sind, brauchen Kinder die Sicherheit von etwa "Wenn ich eingemacht habe, wickelt mich die Mama, und das in der immer gleichen Reihenfolge Hose runter, Windel runter, feucht wischen, Windel rauf, Hose rauf". Das genügt völlig, um den Kleinen ein Gefühl von Sicherheit zu geben.
  • mein größerer sohn ist immer so eingeschlafen, dass ich ihn im zimmer ins bettchen gelegt habe, da hat er dann vor sich hin gebrabbelt und dann hat er geschlummert. so mit ungefähr 9monaten war das so, da habe ich aber nicht geschaut, dass es dunkel ist. bis zu diesem alter habe ich ihn getragen, damit er einschläft. bei meinem kleineren sohn war das anders, der in der trage, im kinderwagen oder beim stillen eingeschlafen. mit ungefähr einem jahr konnte ich ihn dann ablegen wenn er eingeschlafen war und da habe ich ihn entweder auf die couch mit polsterbarriere oder in mein bett gelegt. er ist knapp 3 und wir handhaben das noch immer so. kinder sind da irgendwie so unterschiedlich, die brauchen alle was anderes. :D
  • Carlota schläft aktuell 3x (Vor und Nachmittags kurz, mittags lang) und die kurzen Naps macht sie oft auf der Couch, während der Autofahrt oder im Kinderwagen (wir sind halt oft in der Zeit unterwegs). Mittags sind wir nun immer zuhause, damit sie "ordentlich" schlafen kann. Da stille ich sie und trage/kuschel sie dann in den Schlaf und lege sie ins Familienbett.

    Da wir extrem viel Sonnenlicht abbekommen im SZ, drehe ich die Jalousien zu, könnte bei dem blendenen Licht auch nicht schlafen...
    Sie schläft dann in der Regel ihre 2-3 Stunden.

    Ich mache in der Zeit den Haushalt, also extra leise bin ich nicht, aber halt auch nicht unnötig laut 😊
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