Einschlafstillen - eure Geschichte, eure Erfahrungen

Liebe (Einschlaf)Still-Mamis,

ich würde mich hier gerne mit euch zu diesem Thema austauschen & eure Geschichte dazu lesen. War es geplant, hat es immer geklappt, wie war das Ende etc. ...

Einschlafstillen wird ja, so wie das Familienbett, oft kritisch gesehen, obwohl es Babys, meiner Meinung nach, sehr gut tut und auch meist für Mama und Kind eine wunderschöne Zeit ist. Klar gibt es auch die, sowohl Mama und Babys, die es nicht mögen/brauchen. Auch diese Erfahrung darf gerne geteilt werden. (Nur bitte keine Grundsatzdiskussion; nicht dein Ding dann, ok, aber spar dir deinen Kommentar).
CoCoMaMa
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Kommentare

  • Zu unserer Geschichte:
    Ich habe mir vor der Schwangerschaft, und auch währenddessen nicht viele Gedanken zum Thema stillen und schlafen gemacht. Meine Freundinnen/Bekannte sind kinderlos oder haben Flaschenbabys. Nach einer Stillinfo-Veranstaltung im KH & einer überzeugenden Hebamme (ich habe mir nie gedanken darüber gemacht, dass man im liegen stillen kann und dabei auch noch schlafen kann 🤷) war sogar mein Mann dafür, dass das Baby mit im Bett schläft. ☺️

    Schnell habe ich gemerkt, dass E. meist, bzw. am besten, beim Stillen einschläft. Ja tolle Sache, dachte ich mir, Baby müde, Brust raus, Baby schläft ☺️ - wo ist also das Problem? Kind hat ein Bedürfnis & Mama stillt es. 👍 Seine Schlafphasen wurden auch immer länger und ein Tag-Nacht-Rhythmus entstand. Streicheln, Tragen oder auch mal nur "schsch" haben auch gut geholfen, damit kind nachts weiter schläft, wenn nicht gerade hungrig gewesen.

    So.. hier kommt der Wendepunkt, die 1. Schlafregression war da im 4ten Monat. Ist ja nur eine Phase, dass er fast stündlich wach wird und NUR der Busen akzeptiert wird. Schön blöd, wenn die Phase nie aufhört und es eigentlich stat bergauf nur begab geht.
    Ganz ehrlich, hätte ich gewusst wie "abhängig" mein Sohn wird, hätte ich es vielleicht anders gemacht. Natürlich habe ich unsere Zweisamkeit genossen, und tue es heute noch, wenn er friedlich an der Brust einschläft oder auch sie auch einmal kurz zum beruhigen/kuscheln braucht (Schnuller hat er nie angenommen) ... aber die Nächte werden langsam mühsam. Teilweise wird er momentan alle 30-60 Minuten wach und hätte am liebsten das ich durchgehend bei ihm bleibe. 🥴 - Familienbett ist nicht mehr möglich, mein Mann arbeitet im Schichtdienst & die zwei wecken sich dann gegenseitig.

    Naja.. der erste Geburtstag steht an, er hat eben gehen gelernt und wir ziehen heuer auch noch um. Ich denke, dass wir das Thema danach langsam angehen werden. Weiß nur noch nichz genau wie und ob ich nur nachts abstille oder Einscglafstillen komplett sein lasse oder direkt komplett abstille. (findet mein Mann am sinnvollsten, auch wenns erst in paar Monaten sein soll).

    ...................................................................

    Soweit von uns. Wie ist/war eure Erfahrung? An die die es hinter sich haben, wie nahm es ein Ende? 🙂
  • Wir haben komplett abgestillt damals, da dieses "nur untertags" nicht geklappt hat.
  • @Klumpenstein Wie alt war da dein Kind? Wurde die Nächte besser? ☺️
  • Tinaaa schrieb: »
    @Klumpenstein Wie alt war da dein Kind? Wurde die Nächte besser? ☺️

    10 Monate ca.
    Die Nächte wurden besser nach 2-3 Wochen. Aber Valentin ist schon immer ein extrem mieser Schläfer. Durchschlafen gab's in nun 5 Jahren noch nie. Er hat dann aber "nur" mehr 2 mal die Nacht ein Fläschchen verlangt und war sehr zeitig wach. Aber kein Vergleich zu alle 40 Minuten stillen und weinen, sobald man den Busen wegnimmt.
  • @Tinaaa liest sich ähnlich wie bei uns 😅 die Kleine ist 13 Monate alt, schläft fast nur mit Brust. Nachts zwischen alle 5min bis in seltensten Fällen 2 Std Abständen Brust suchend und verlangend..
    Meist find ich es schön, manchmal auch nur mühsam und anstrengend. Anders abends einschlafen oder nachts funktioniert nicht.
    Untertags schläft sie auch mal im Kinderwagen od bei ihrem Papa tragend ein, wenn wir woanders als zu Hause sind...

    Im Jänner startet sie mit dem Kindergarten, will ihr dadurch die Brust nicht nehmen.
    Hatten heute erst zu Hause das Thema, weil sie halt nur mit mir schläft und täglich ab 19uhr im Bett liegen..naja.. es nimmt schon einiges..abgesehen von me-time oder Paarzeit etc..

    Da sie seit kurzem auch mal 2-2,5std schläft, hoff ich, dass ich zumindest bald mal abends aufstehen kann, wenn sie eingeschlafen ist...
  • Ich habe meine 1. Tochter ca. 14 Mon. gestillt u. Einschlafen war immer mit Stillen. Schnuller verweigert. Zwischendurch wars schon auch mühsam u. ab einem gewissen Alter gings sicher nicht um Hunger!
    Entschied dann fürs Abstillen u. kurze Zeit später schlief sie durch!!! Hätte ich damals nach ungefähr 10x wach in der Nacht nicht für möglich gehalten.

    Meine 2. Tochter, aktuell 6 Mon., wird auch gestillt zum Einschlafen wobei sie öfters abdockt u. ich sie dann durch leichtes klopfen einschlaferl. Kommt auch 4-5x die Nacht u. da verlangt sie den Busen! Schnuller u. Flasche werden verweigert. Tagsüber schläft sie im Wagerl (ein).

    Kind 2 ist aktuell mit mir im Bett. Kind 1 schläft im eigenen Zimmer.

    Ich bewundere Mütter die Nachts aufstehen da das Baby in anderem Zimmer u. stillen. Ich stille im Liegen u. versuche weiterzuschlafen!
    Ich kenne aktuell 1 Mutter, deren Stillkind (6 Mon.) nur 1x kommt in der Nacht. Aber dafür 4 Mütter, deren Flascherlkinder auch nur 1x oder garnicht mehr kommen bis 5 Uhr früh.
    :neutral:
  • Mein Sohn ist auch 13 Monate, wir stillen auch zum Einschlafen. Er schläft aber auch unterwegs im Kinderwagen oder im Auto.
    Aber einfach "nur so", hinlegen, streicheln geht noch nicht. Aber ich habe das Gefühl es verändert sich...
    Es war zwar bisher erst zwei Mal, aber da hat er jeweils gestillt, aber dann aufgehört und ist gute 20 Minuten später durch streicheln und singen eingeschlafen 🤷‍♀️
  • @Klumpenstein wie lange hat es bei euch gedauert bis die Flasche akzeptiert wurde?
    Wir stillen teilweise auch gefühlt unendlich oft in der Nacht - wir schlafen zwar dann beide gleich ein aber es ist dennoch oft sehr mühsam. Die Kleine ist jetzt ein Jahr alt und für mich wär das Abstillen schon ok - aber Flascherl und Schnuller findet meine Kleine gar nicht toll
  • Meine Tochter ist 18 Monate und wir haben bis zum 1. Geburtstag gestillt.
    Übers Stillen zum Einschlafen habe ich mir in der Schwangerschaft nicht viel gedacht und irgendwie hat es sich für uns dann so ergeben. Ich bin froh darüber, dass ich mir das von meinem Umfeld nicht "schlecht-reden" hab lassen. J. wollte sehr lange nachts fast stündlich an die Brust. Es wäre für mich undenkbar gewesen, da immer extra aufzustehen. Außerdem hab ich diese Nähe (wenn auch oft anstrengend) sehr genossen.

    Bis zum 1. Geb. hatten wir sämtliche Stillmahlzeiten durch Familientisch ersetzt - nur das Einschlafstillen am Abend war übergeblieben.
    Es war nicht ganz einfach und ich hatte da schon das Gefühl, dass sie das auch unbedingt einfordert. (Wir haben nicht mehr im Bett, sondern im Schaukelstuhl in einem anderen Raum gestillt und lang mit tragen in den Schlaf "geschaukelt")

    Ich würds ganz sicher wieder so machen
    (Sorry, etwas lang geworden 🙄😊)
  • Baux87 schrieb: »
    @Klumpenstein wie lange hat es bei euch gedauert bis die Flasche akzeptiert wurde?
    Wir stillen teilweise auch gefühlt unendlich oft in der Nacht - wir schlafen zwar dann beide gleich ein aber es ist dennoch oft sehr mühsam. Die Kleine ist jetzt ein Jahr alt und für mich wär das Abstillen schon ok - aber Flascherl und Schnuller findet meine Kleine gar nicht toll

    Der Kleine kannte die Flasche schon ab 12 Wochen. Da hat er sie jeden Montag Abend mit Muttermilch bekommen, da ich weg musste.
    Er hat sie anfangs nicht gscheid gefasst, aber da mussten wir durch. Ef hat sie dann bei gutem Hunger auch von meinem Mann genommen, wenn auch etwas skeptisch. Aber da es eben keine Alternativen für uns gab müsste er da durch (ich hatte wichtige medizinische Termine...).

    Ich hab auch von Freundinnen die ältere Kinder abgestillt haben gehört, dass konsequentes drann bleiben im Endeffekt geholfen hat. Da wurden die Flascherl oft auch nicht gemocht... Aber erst gabs dir flaschis vom Papa (da akzeptierten die Kids es oft eher). Und später wurde es auch von den Müttern genommen, aber nur weil der Busen wirklich verwehrt blieb. Ob Ich das so geschafft hätte weiß ich nicht, wir hatten es da wie gesagt einfacher.
  • Meine Tochter ist 18 Monate und wird immer noch in den Schlaf gestillt und auch untertags, nach Bedarf.
    In der Schwangerschaft hatte ich das alles nicht so geplant.. ich dachte mir damals, dass ich zwischen 6-9 Monate stillen werde und dann einfach mit Fläschen weitermache. Tja, im Endeffekt nimmt meine Maus seit sie 6 Monate ist keinen Schnuller mehr (sie wollte ihn plötzlich nicht mehr) und hat auch nie ein Flascherl genommen. Dadurch, dass sie (auch nach der 4 Monats Schlafregression) ca. stündlich in der Nacht wach wurde, schlief sie - bis heute - neben uns im Familienbett. Kurz nach dem ersten Geburtstag wurde es besser, sie wachte statt 7-12x (oder mehr??) dann „nur mehr“ 4x auf und mittlerweile sind es nur mehr 1-2x pro Nacht. Aber so lang sie eben so oft aufgewacht ist, wollte ich sie neben mir im Bett lassen, weil ich nicht dauernd aufstehen wollte und weil ich es auch sehr genieße, dass sie neben uns liegt 🥰.

    Ich würde es ehrlich gesagt jederzeit wieder so machen, denn so komme ich einfach am Besten zum Schlafen und meine Maus hat immer sehr schnell in den Schlaf zurückgefunden - also war/ist es so, perfekt für uns ☺️.

    Ich bin gespannt wie lang wir noch stillen, für uns passt es daweil noch gut !
  • Bei meiner Tochter habe ich auch in den Schlaf gestillt. Mein Mann konnte sie auch durch tragen zum Schlafen bringen, bei mir klappte das aber nicht. Es war dann auch so wie bei vielen: sie wurde über Monate hinweg jede Stunde wach und wollte sich bei mir wieder in den Schlaf nuckeln. Tagsüber ist sie auch nur an der Brust bei mir eingeschlafen. Kinderwagen und Auto klappten dann später auch bzw. als sie noch kleiner und leichter war die Trage (die immer unserer Rettung war). Als sie 8 Monate alt war hatte ich die Schnauze von den miesen Nächten voll und hab sie über mehrere Wochen hinweg sehr sanft und ohne Tränen abgestillt. Als wir abgestillt haben war sie Fast 10 Monate alt. Danach hat sie quasi durchgeschlafen. Sie hat dann 1-2x nachts ihre Flasche verlangt aber das war ja nix im Vergleich zu vorher.

    Bei meinem Sohn habe ich überlegt, ob ich mir das gar nicht erst angwöhne aber mit einem Kleinkind zu Hause habe ich es mir leichter vorgestellt deshalb wollte ich mir diese Option prinzipiell nicht von vornherein verriegeln. Tja, ich hab die Rechnung aber ohne meinem Sohn gemacht, der ist nämlich nie an der Brust eingeschlafen. Anfangs ab und zu am Abend zum ins-Bett-gehen, später dann nichtmal mehr das. Einzig und allein nachts war die Brust natürlich zum wieder-einschlafen gut genug. Er hat von Geburt an bis ich ihn vor kurzem abgestillt hab nie mehr als 3 Stunden am Stück geschlafen und das war die absolute Ausnahme. In den allermeisten Nächten habe ich im schnitt 1,5 stunden Schlaf am Stück bekommen. 10 Monate ist er jetzt alt. Das Abstillen brachte auf jeden Fall auch bei ihm eine Besserung (jetzt will erhalt den schnuller immer wieder haben) ABER im Gegensatz zum stillen schafft das mein Mann auch. Wir können uns die Nächte also teilen und der jeweils andere kann tatsächlich gut durchschlafen.

    Trotzdem würde ich das Einschlafstillen immer wieder dem nicht-einschlafstillen vorziehen weil es so wahnsinnig praktisch ist und sich das abstillen (zumindest bei mir) als VIEL einfacher herausgestellt hat als ich befürchtet habe.

    Ohne jetzt hier Werbung machen zu wollen aber ihr könnt meine Abstillgeschichte mit einem "Leitfaden" wie wir es geschafft haben auf meinem Blog nachlesen: https://kaffee-loeffel.jimdofree.com/2019/07/07/abstillen-ja-bitte/
    Hier habe ich den Vorgang auch mal detailliert beschrieben: https://www.babyforum.at/discussion/20479/abstillen-baby-nimmt-keine-flasche#latest
  • Ich lasse mal einen positiven Bericht da: Mein Baby wieder nach Bedarf gestillt und wenn er es braucht auch zum Einschlafen.

    Er schläft aber auch schon seit er wenige Wochen alt ist im Familienbett einfach so ein, wenn er satt und müde ist. Schnuller verwenden wir nicht. Wenn er zur Beruhigung nuckeln will, nimmt er kurz seinen Daumen.

    Trinken will er im Schnitt so alle 3 Stunden mal. Für mich passt das und ich schlafe in der Regel schnell wieder ein und komme zu ausreichend erholsamen Schlaf.
  • Danke euch für eure Erfahrungen ☺️ Sie sind ja alle ziemlich ähnlich.

    Ja Flasche sowie Schnuller wird bei uns nicht akzeptiert - der Wechsel auf diese Option fällt weg und jetzt mit 11 Monaten, wo es ja selten um Nahrung beim (nächtlichen) stillen geht, auch nicht mehr notwendig diese mühsam einzuführen.

    Ja eigentlich genieße ich die Stillzeit eh mit mein Sohn, ich bin auch sehr glücklich darüber, dass er so ein Kuschler ist 🥰 Familienbett funktioniert leider mit den verschiedenen Schichten von meinem Mann nicht, dewesegn hat E. ein 90x200 Bett - wenn ich nicht einschlafen beim Stillen gehe ich zurück in mein Bett ansonsten schlafe ich bei ihm.

    Aber es wäre schon toll, wenn auch der Papa das Einschlafen (wobei das ginge wohl in der Tage auch) bzw. Weiterschlafen übernehmen könnte. Auch einfach damit ich einmal Abends auch einmal etwas unternehmen könnte (auch wenns nur wäre, dass eine Freundin zu Besuch kommt und ich sie nicht ständig für paar Minuten sitzen lassen muss).

    @blue_angel Hut ab, dass du durchhält das dien Tag um 19 Uhr endet. Ich kann zwischen dem stillen zumindest für min. 30 Minuten aufstehen 🍀 Drücke dir die Daumen das es jetzt bergauf geht.

    @Ka48 Und Töchterchen hat das abstillen gut akzeptiert? Ich bin momentan noch nicht "stark" genug für die Tränen welche mit Brustverweiterung wohl einhergehen werden. 🥺

    @Baux87 Wenn Sie schon ein Jahr ist, ist eine Flasche als Ersatz vielleicht eh nicht mehr notwendig? 🤔 Eventuell findet ihr etwas anderes zum Einschlafen, wenn du ohnehin ans abstillen denkst?

    @_Martina_ Oh ja, das Schlecht-Reden kenne ich. Meine Generation ist aber so "Ja für mich wäre das nichts, aber dein Ding und Hauptsache euch geht's gut", die Generation meiner Mama und auswärts kann es gar nicht verstehen, und möchte teilweise auch nicht 🤷

    @behappy Schön, dass es für euch so gut passt. Ich muss ehrlich sagen, ich kann mir nicht vorstellen noch ein Jahr zu stillen. (Aber ich könnte mir auch nicht vorstellen mit Neugeborenen im selben Bett zu schlafen, es kommt dann wiws kommt 😅) Aber es macht Hoffnung das die Abstände länger werden 🍀

    @Kaffeelöffel Danke für deinen ausführlichen Bericht. Hört sich echt toll & sehr liebevoll an. ☺️
    Ja genau darum würde es mit auch gehen, dass mein Mann auch paar Nächte oder zumindest einen Teil der Nacht übernehmen könnte - aber Schnuller angewöhnen habe ich aufgegeben, wird nur beim Zahnen bekaut 😒

    @weißröckchen Wie alt ist dein Baby? Bis zum 4ten Monat hat das E. auch öfter gemacht - jetzt ist es eher eine Ausnahme. Aber schön, dass es bei euch so auch klappt. ☺️ Zeigt wieder wie Unterschied die Kids sind und das jeder einfach andere Bedürfnisse hat.


    Ich bin echt gespannt, wie lange ich noch stillen werde & wie es mit dem Schlafen weitergeht.
    Aktuell nach 2 sehr, sehr schlechten Nächten, war der Babybub seit 18:30 Uhr erst 1x wach. (Deswegen auch wohl Zeit für diesen langen Text 😂)

    Fühlt euch alle gedrückt. 😘 Man munkelt, dass sie früher oder später alle ohne Busen im eigenen Bett schlafen werden 🤞🍀
  • Interessantes Thema, bin ja gespannt, was da noch auf uns zukommt.
    Der Kleine ist heute drei Wochen alt und schläft im Familienbett. Eigentlich war ja das Beistellbett geplant, aber zum Stillen ist es so viel praktischer. Er wird nach Bedarf gestillt und schläft danach oft gut ein. Abends und über Nacht klappt es derweil recht gut (pro Nacht zwei oder drei längere Schlafphasen mit bis zu 3,5 Stunden am Stück, dazwischen eine längere Stilleinheit und davor Clusterfeeding), in der Früh beginnt dafür das Clustern erneut, das sich über den ganzen Vormittag zieht. Eigentlich ein super Rhythmus für ein so kleines Baby, nur wir Eltern müssten früher ins Bett, damit wir auch genug Schlaf bekommen... 😉

    Da er schön leise bleibt, wenn ich ihn nachts beim ersten Mucks anlege, finde ich das Einschlafstillen super. Stillen löst derzeit jedes Problem 😃 Ich hoffe natürlich, dass er nicht davon abhängig wird und später öfter in der Nacht gestillt werden will.

    Was mich interessiert: Schlaft ihr selbst beim Stillen ein oder wartet ihr, bis die Kleinen abgedockt haben? Von selbst würde er oft mit meiner Brustwarze im Mund einschlafen, und selbst wenn er nicht mehr saugt, weiß ich nicht, ob das die ganze Nacht so bleiben soll. Werden die dann nicht anfälliger für Entzündungen? Weil ich das verhindern möchte, kann ich oft nicht einschlafen, bis er abgedockt neben mir liegt.
  • @bauchzwerghöhle Ja Einschlafstillen ist schon eine tolle Sachen (führt aber wie man oft liest zur "Busensucht" 🥴😅)

    Ich hatte die ersten 6 Wochen so schlimme Stillschmerzen, dass ich da nicht hätte schlafen können. Später habe ich öfter Mal gewartet, da ich mich anders hinlegen wollte, aber in der zweiten Nachthälfte war ich fürs Warten zu müde und bin eingeschlafen. Aber ich glaube nicht, dass Entzündungen dadurch eher entstehen. Da du dich bestimmt bissi bewegst, rutscht früher oder später der Nippel aus Babys Mund - und an der "frischen Luft" geht's dem Nippeln sogar besser als unter der Wäsche 😅 Mein Tipp: Gönne dir Schlaf & warte nicht bis er fertig ist ☺️
    bauchzwerghöhle
  • @Tinaaa

    Ich kopier dir mein Kommentar den ich in einen Abstillthread schon mal verfasste ;)

    Meine Tochter war 14 Monaten
    Ich probierte es so:
    Stillen bis 22 Uhr u. zw. 22 Uhr u. 04 Uhr kein Stillen nur Wasser! In der 1.Nacht gabs für 5 Minuten Protest danach schlief sie weiter und durch bis in die Früh!!!!
    Das morgendliche Stillen fiel nach nicht mal 1 Woche weg u. das abendliche nach ca. 2-3 Wochen. Meine Tochter stieg dann um auf Flasche- Vollmilch verdünnt!
    War das perfekte Abstillen für mich u. offensichtlich auch für meine Tochter u. seitdem schlief meine Tochter durch!!!
    Hätte ich nicht für möglich gehalten!

    :)
    Baux87
  • Zusatz: Du musst es aber zu 100% wollen. Ich glaub Kinder merken das wenn Mama selbst nicht überzeugt ist!
  • bearbeitet 15. Oktober, 11:23
    @bauchzwerghöhle nein, Entzündungen ruft das keine hervor. Wenn du dabei schlafen kannst, dann Schlaf! Bei mir war es so, dass ich aber dabei nicht schlafen konnte bzw. wenn, dann nur kurz eingenickt bin und die Kinder dann abgedockt habe wenn sie nur mehr genuckelt haben. Bei meiner Tochter war es dann oft so, dass sie sofort zu suchen begonnen hat und ich sie weiter stillen musste. Mein Sohn hat sich einfach auf den Rücken gedreht und geschlafen. Aber halt nur ca. 1,5 Stunden bis zum nächsten Stillen.
    Wenn du eh im liegen stillst, dann mach es so wie es für dich am angenehmsten ist.
    Ich glaube ehrlich gesagt, dass man das alles nicht beeinflussen kann. Manche Kinder schlafen von Anfang an trotz stillen im Familienbett sehr gut und brauchen nicht ständig die Brust, andere können ohne Nippel im Mund nicht schlafen. Man hat da - denke ich - als Mama nur wenig Einfluss.
    bauchzwerghöhle
  • Ich hab die Große schon zum Einschlafen gestillt (bis dann mit 2 1/2 Jahren Schluss war) und machs auch jetzt bei der Kleinen…passt für uns alle und ich bin auch der Meinung, dass es stark vom Kind abhängt, ob sie das brauchen oder eben nicht. Unser Sohn z.B. wurde ja in der ersten Zeit auch teilgestillt und ist da auch eingeschlafen, aber er ist auch nur mit Streicheln, Wippen, Vorsingen oder gar von selbst ohne Zutun eingeschlafen…seine Zwillingsschwester gar nicht…nur in der Trage oder beim Stillen…mit allen anderen Versuchen brauchte ich bei ihr gar nicht kommen. 😅

    Ich finde das Einschlafstillen einfach voll praktisch und genieße es…und ja, ich gehe somit auch früher als erwartet ins Bett (meist um 19:30 Uhr), aber ich bin soooooo froh drum, denn dann hab ich Ruhe und Me-Time…bei drei Kindern ist das nämlich sehr rar, dass man Zeit für sich selbst hat. 😌
  • @Ka48 Danke für deinen Erfahrungsbericht. Hat deine Tochter da erst die Flasche akzeptiert oder vorher schon? Mein Sohn hat keine Ahnung was er mit einer Flasche mache soll, er kaut nur drauf rum🤷 Getrunken wird bei uns aus einem Glas/Becher.

    Was ich so rauslese, wird wohl immer gleich ganz abgestellt & nicht nur nachts (auch wenn es schrittweise passiert) Dafür bin ich noch nicht bereit, außerdem steht ein Umzug mit Jahresende an. Da warte ich noch bis wir uns eingelebt haben & gehe sie Sache im Frühjahr an 💪

    @Thalia56 Natürlich hängt es auch stark vom Kind ab, aber ab einer gewissen Zeit ist bestimmt auch viel Gewohnheit dabei. Ich genieße auch die Auszeit (vom Haushalt etc) wenn ich mich mit E. hinlege, aber in absehbarer Zeit, dann gerne zum kuscheln und nicht mehr zum stillen - das darf dann nämlich auch hoffentlich der Papa hin und wieder 😋
  • @Tinaaa

    Meine Tochter wurde damals nur mehr Abends/Nachts gestillt u. tagsüber aß sie schon mit uns mit!

    Die Flasche akzeptierte sie ohne Probleme!


    Mein jetziges Stillkind akzeptiert aber zum Beispiel aktuell keine Flasche obwohl ich vor 5 Mon. mal abpumpte u. mit Flasche füttere! Wollte aktuell versuchen zum Einschlafen mal PRE geben um zu schauen ob sie länger schlafen würde aber no chance ;)
  • @Tinaaa versteh ich, aber bei der Großen wars aber ab einem gewissen Alter nicht zwingend so, dass ich mich mit ihr hinlegen musste…wenn ich nicht da war, gings auch ohne Stillen. Es ist einfach ein Prozess, der dauert…aber wie du sagst: wenn große Veränderungen anstehen, würde ich nicht abstillen. Ich glaube, da muss man sowieso ein bisschen schauen, wie es für einen selbst und für das Kind passt. Das ist in jeder Familie anders…bei uns ist es mit Zwillingen einfach so, dass man sowieso immer ein Kind hat…😅 Da nehm ich lieber die Variante, wo ich früher ins Bett kann. 😂
  • Tinaaa schrieb: »
    . War es geplant, hat es immer geklappt, wie war das Ende etc. ...

    Wir haben die gesamte Stillzeit über (ca. 2 Jahre) Einschlafgestillt. War nicht geplant, hat sich so ergeben 😅 Er hat aber bald in seinem eigenen Zimmer geschlafen, und ich hab ich da eben abends nach dem gemeinsamen Buch lesen dazu gekuschelt.

    Das letzte halbe Jahr war tatsächlich nur mehr abends zum Einschlafen, und falls er nachts wach wurde.

    Abgestillt hab ich, weil ich irgendwann nicht mehr wollte, hat aber für ihn dann auch gepasst.

  • @Tinaaa ich hab jetzt nicht alles gelesen... Aber weil du gemeint hast meistens wird komplett abgestillt - nein, bei uns wars umgekehrt.

    Meine große war zwar schon älter, aber weil sie nachts alle 1 bis 2 h stillen wollte wollte ich sie dann mit ca 23 Monaten komplett abstillen. Naja, hat mal überhaupt nicht geklappt. Stundenlanges Geschrei inklusive erbrechen wiel sie sich so reingesteigert hat war mit dann zuviel. Also verschoben, dann kam der Lockdown, es wurde noch schlimmer, ich schwanger und noch bevor ich das selber wusste hats meine große gemerkt und geclustert 🙈.

    Naja, ich konnte ihr dann doch (nach weiteren gescheiterten abstillversuchen) erklären, dass es so zu viel für mich ist (mir ging es dann echt nicht gut) und mit ca 25 Monaten haben wirs geschafft, dass sie nur mehr morgens und abends aber nicht mehr dauernd in der nacht stillen wollte.

    Also das geht auch, hängt aber vom kind ab ob komplett abstillen besser ist oder nur zeitweise.

    Ich habe dann allerdings mit 27 Monaten komplett abgestillt, weil ich nicht mehr wollte und weils in der schwangerschaft schmerzhaft wurde. Da hat sies dann ohne Probleme akzeptiert... Ich glaub es kam e kaum mehr Milch, vielleicht deshalb.
    Wäre ich nicht schwanger gewesen, hätte ich das 2 mal am Tag stillen vielleicht länger beibehalten. Es besteht aber die Gefahr, dass man dann bei jeder Gelegenheit "rückfällig" wird und wieder häufiger stillt, also zb wenn kind krank ist, eine Veränderung, etc. Da muss man dann denk ich konsequent sein. Wenn man gleich komplett abstillt, kommt man da dann gar nicht mehr in die Versuchung.

    Zum einschlafstillen an sich: meine große schlief und meine kleine schläft gerne an der Brust ein, aber nicht ausschließlich. Die große blieb zu der Zeit wo sie nachts alle 2 h getrunken hat auch manchmal bei meinen Eltern und dort meistens durch... Eigentlich wollte ich sie beim abstillen auch bei meine Eltern lassen, aber das ging dann halt wegen dem lockdown nicht. Vielleicht wärs einfacher gewesen, wenn ich quasi die ersten 24 h ohne Brust nicht in der Nähe gewesen wäre.
  • BeLaBeLa

    1,074

    bearbeitet 16. Oktober, 14:35
    Meine Kleine ist 2 1/4Jahre und sie stillt immer beim Einschlafen (außer es ist Wochenende, wir sind unterwegs und sie schläft im Auto ein ;))

    Je älter sie wurde, desto seltener stillt sie in der Nacht. Nun schon seit langer Zeit 1-keinmal.
    Ausgiebig gerne dann am frühen Morgen :)
  • Mein kleiner ist 16 Monate alt und wird noch (einschlaf) - gestillt.
    Nachts wird er alle 2 bis 3 Stunden wach. Manchmal will er stillen, manchmal reicht kuscheln.

    Untertags wird er nur noch zum Mittagsschlaf gestillt, dazwischen gibt's nix mehr - das hab ich ihm vor ca einem Monat "abgedreht"

    Er schläft auch ohne stillen ein, das dauert aber oft eeeewig.
    So stille ich ihn, wir kuscheln und dann kann ich ins Wohnzimmer gehen und mit meinem Mann noch etwas Zeit verbringen 😅
  • Ich hab beide Kinder 2 Jahre gestillt. Und auch immer einschlafgestillt.
    Klar war es anstrengend, ich war quasi 5 Jahre abends nicht mehr weg.
    Hab irgendwann bei beiden das einschlafstillen abgeschafft ein paar Monate vor dem abstillen. War nicht leicht, vorollem der kleine hats nur schwer akzeptiert. Aber es geht alles. Hat so 2 Wochen gedauert bis er es akzeptiert hat und im Anschluss hab ich auch nachts langsam abgestillt.
    Ich muss sagen dass von da an beide kids um Einiges besser geschlafen haben. Sie sind beide mind. 3-4 mal, oft stündlich aufgewacht mit stillen und als wir nachts abgestillt hatten haben sie beide so gut wie durchgeschlafen. Mit Ausnahme von zahnen usw natürlich.

    Ich fand das abstillen am Tag bei weitem nicht so schlimm wie nachts...

    Ich denke einschlafstillen ist toll solange es der Mama nichts ausmacht. Den Punkt wos nimmer geht darf man nicht übersehen, das merkt man eh selber. Dann heissts durchbeissen und umstellen. Meine hab ich anfangs in den Schlaf getragen weil sie sonst stundenlang geschrien hätten - nach ca 2 Wochen gings dann mit kuscheln.
  • @wölfin Ja daran habe ich noch gar nicht gedacht, wenn man nur teilweise abstillt das man da leicht rückfällig werden könnte 🤔

    Ich bin schon gespannt, wie es bei uns wird. Vielleicht habe ich dann ja Glück und es wird weniger Drama als ich momentan annehme 🤷
  • Meine Tochter ist jetzt 8 Wochen und ich muss sagen ich hab da vorher nicht so drüber nachgedacht. Am Anfang stillt man oft und die Babys schalten dabei immer ein...haben auch ein beistellbett aber nachdem sie die ersten Nächte im KH schon in meinem Bett geschlafen hat, wollt ich sie zu Hause auch so nah wie möglich haben. Nach ein paar Wochen hab ich das dann versucht, aber sie wacht sofort auf, wenn ich sie in ihr Bett leg.
    Einschlafstillen hat sich dann also offensichtlich einfach so ergeben, sie schläft auch sonst nicht ein außer in der Trage.


    Nachdem ich eure ganzen Geschichten gelesen hab, hab ich die letzten Tage überlegt wie ich sie wohl sonst zum schlafen bringen könnte aber mir ist noch nichts eingefallen!

    Ich finde das grundsätzlich auch ok und im Moment passt es gut, weil sie noch klein ist und sie noch länger mit uns im Wohnzimmer ist und ich mit ihr erst gegen 10 halb elf ins Bett geh. Aber ich möcht auf keinen Fall das nächste Jahr über dann um 7 oder 8 schlafen gehen müssen. Die Zeit am Abend brauch ich.
  • Baux87Baux87

    2,274

    bearbeitet 19. Oktober, 10:09
    @MusMus das Schlafverhalten wird sich wahrscheinlich noch 100 mal ändern 😅
    Was helfen kann wenn’s schwer zum Umlegen ins eigene Bett geht: Schlafsack oder angewärmte Decke von dir verwenden, dann ist weniger Temperaturunterschied; vielleicht eine Begrenzung bei Füßen oder Kopf; oder eine Schmusewindel zum Ankuscheln oder Festhalten

    Damit hat’s dann bei uns nach ein paar Wochen funktioniert

    Meine Kleine mochte es zwischendurch ganz gerne wenn sie am Kopf gestreichelt wurde nachm Stillen oder noch ein bisschen auf den Arm nehmen und herum tragen
  • @MusMus Ja ich habe da auch anfangs gar nicht darüber nachgedacht, zumal die Abstände nachts auch immer länger wurden und ich dachte, dass mein Sohn bestimmt bald durchschläft. Hätte nicht gedacht, dass uns die erste Schlafregression so hart erwischt und leider nicht nur eine Phase bleibt.

    Ablegen, ging bei uns trotz all der Tipps, und noch vieler mehr, kaum 🥴 Und das Stillen in den Schlaf stört mich weniger. Ich kann danach auch aufstehen, auch wenn ich oft nach 30-60 Minuten wieder zum Stillen rein muss. (manchmal sinds auch 1,5-3 Stunden 🤷)
    In den ersten Wochen konnte allerdings auch der Papa E. nachts beruhigen durch kuscheln und streicheln. Während dem 12 Wochen Schub hat das aber oft länger gedauert und mein Mann war auch viel im Nachtdienst, sodass es irgendwann nur noch mit der Brust ging. Im Nachhinein hätten wir das beibehalten sollen, so könnte vielleicht auch heute noch der Papa E. zum weiterschlafen bringen und wir könnten uns abwechseln. Einschlafen selbst geht auch mit Tragen (auch beim Papa) und dann ablegen in den Kinderwagen und den dann kurz bewegen 🙂

    Klar, man kann nichts wirklich planen da sich das Schlafverhalten noch oft ändern kann. Aber mein Tipp für dich: Schaue das dein Kind auf mehrere Arten einschlafen kann und auch nicht nur an der Brust weiterschläft bzw. auch der Papa diese Sachen übernehmen kann.

    Drücke euch die Daumen, dass alles gut klappt 🍀🤞
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