Wenn die Mama wütend wird...

Meine lieben Mamas,

vielleicht geht es jemand ähnlich und/oder hat einen Tipp für mich.

Wenn die Nächte mal wieder extrem kurz sind und der Säugling das quengeln an die Spitze treibt und man als Mama einfach nur wütend und zornig ist.... Habt ihr Tipps wie man nicht wütend wird oder sich schnell wieder beruhigen kann?

Es tut mir dann danach gleich so unendlich leid das ich böse auf meine kleine bin, aber in dem Moment kann ich nicht aus. Ich leg sie dann immer in ihr Bett und muss kurz aus dem Raum gehen und sie schreien lasse.

Lg
saai

Kommentare

  • bearbeitet 4. Mai, 16:34
    Hallo,
    Also erstmal ist es super, dass du darüber sprichst. Ich finde, dass "Elternwut" immernoch ein Tabu-Thema ist über das viel zu selten gesprochen wird.
    Ich kenne dieses Gefühl. Sowohl meinem Baby als auch meinem Kleinkind gegenüber.

    Grundsätzlich machst du es ganz richtig: bevor du die Fassung verlierst lieber das Baby kurz weg legen und den Raum verlassen. Besser so als du tust etwas, was du hinterher bitter bereust.

    Als Mama von zwei Schlechtschläfern, die sehr schlecht mit wenig Schlaf auskommt kann ich dir folgende Tipps geben:
    1. Auszeiten gönnen. Du kannst dich nur dann gut um dein Kind kümmern, wenn du dich auch gut um dich selbst kümmerst. Baby an den Papa übergeben und raus mit dir. Damit meine ich wirklich weg. Physisch nicht anwesend. Geh spazieren, setz dich auf eine Parkbank, Besuch eine Freundin, mach Sport, etc. was auch immer dir gut tut und den Akku auffüllt. Ich würde empfehlen Minimum 1x die Woche.
    2. Soweit ich lese hast du ein Kind?! Wenn ja: Schlafe tagsüber! Oder Leg dich zumindest mit dem Kind hin. Haushalt muss und kann warten. Versuch so viel Schlaf wie möglich zu bekommen.
    3. Versuche tagsüber gut auf deine eigenen Bedürfnisse zu achten und nicht erst, wenn es schon zu spät ist. Horche zwischendurch in dich rein. Was brauche ich gerade? Hab ich hunger/Durst/? War ich heute schon am Klo? Wann bin ich zuletzt einfach Mal gesessen? Diese kleinen "Ruheinseln" helfen oft schon.

    Manchen Mamas hilft auch ein Mantra,dass sie sich vorsagen wenn sie merken daß die Wut sie überkommt.
    Mir persönlich hilft - wenn ich erstmal in meiner Wut bin - gar nix! Am besten helfen mir wirklich die oben genannten Tipps um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen.

    Und vertrau darauf: ES GEHT VORBEI! WIRKLICH! Sie werden älter und es wird besser. Versprochen!

    Alles Gute!
    weißröckchenvonni7BabyMädchen21Leni220619SnoopyLisi87Mohnblume88soso
  • Hallo @BabyMädchen21,

    ich kann das selbst nicht nachempfinden aus Sicht auf mein eigenes Kind (das ist noch bei mir im Bauch) doch ich habe schon viele Kinder als Babysitter und Nanny groß werden sehen und auch Eltern dabei beobachtet (sicherlich fast 10 Kinder, ab 4 Wochen alt) und ich habe selbst 2 Stiefkinder - von denen ich viel über meine eigenen Emotionen lernen durfte.

    Erstmal möchte ich dir Mut machen und dir sagen, dass du das eigentlich schon super machst! Du schaust dass dein Baby sicher ist und dann verlässt du die Situation bevor sie eskaliert. Damit hilfst du deiner Kleinen sehr (auch wenn sich ihr Weinen nicht danach anhört) - du als Erwachsene weißt, dass du das Richtige tust, indem du mit neuer Energie und ohne Anspannung in die Situation hinein gehst und du ihr so dann am Besten helfen kannst.
    Ich kenne das selbst: ist man angespannt ist auch das Baby angespannt - und so beginnt eine Spirale des sich gegenseitig anspannens, die du damit sofort unterbrichst.

    In dieser Situation kann einiges helfen, aber eben nicht alles. Die Situation kurz verlassen, ich singe auch gern (wenn ich etwas wirklich beruhigendes Singe - dann beruhigt es mich und dann auch das Baby) ein Schaukelstuhl - also Bewegung - bei jedem hilft etwas anderes sich zu beruhigen - und dein Hauptziel in der akuten Situation sollte immer sein, erst dich selbst zu beruhigen!

    Außerdem darfst du dir bewusst machen, dass du nicht böse auf sie bist, sondern böse auf die Situation, böse darauf, dass du sie vielleicht nicht sofort beruhigen kannst. Sie kann ja nichts für ihr weinen (was anderes kann sie ja noch nicht) und daher meint sie es nicht böse und du bist somit auch nicht auf sie persönlich böse!

    Was ich dir als Tipp geben kann ist zu versuchen dir die restliche Zeit des Tages/der Nacht Entspannung zu gönnen. Wenn das Baby schläft, schlaf auch, gönn dir ein heißes Bad, oder verwöhn dich anderweitig.
    Lass auch mal eine Aufgabe im Alltag liegen, lass mal jemanden für 1h mit dem Kind spazieren gehen, teile dir mit deinem Partner die Nächte ein und und und..
    Es gibt so viele verschiedene Beispiele, du musst da auf dich hören, was dir hilft und gut tut um dir anderen Stress abzunehmen.

    ich hoffe, dass da was hilfreiches für dich dabei war ;) Alles Liebe
    BabyMädchen21
  • Mir half immer, Kind ablegen und paar Mal tief ein- und ausatmen, alles wieder gerade rücken (Kleidung, Zopf, Decke...) dann Baby wieder hoch nehmen und mantraartig so Sachen wie "ich hab dich lieb", "Mama ist da für dich", "gleich geht's uns besser" etc. vorsagen oder eine Melodie summen. Habe mir quasi selbst die "Wut" ausgeredet und versucht zu akzeptieren, dass das Baby es nicht absichtlich macht und mich braucht auch wenn's nur kuscheln ist.

    Und wie @Kaffeelöffel schreibt... am besten gar nicht so weit kommen lassen. Mit dem Kind hinlegen, auch wenn du dann nur relaxt und gar nicht schläfst. Mal ein Bad gönnen oder einfach eine Tafel Schokolade verputzen ☺️
    BabyMädchen21
  • Die Tipps die du bekommen hast sind super!
    Ich möchte dir auch noch mal sagen dass du es schon super machst. Wir haben alle nervliche Grenzen und es wäre unrealistisch, nie an diese zu gelangen.
    BabyMädchen21
  • Vielen Dank liebe Mammis für eure Tipps und fürs Mut machen. Ich werde versuchen eure Tipps umzusetzen.

  • Also wie man nicht wütend wird, weiß ich auch nicht 🙈 Aber mir hilft immer so eine Art inneres Mantra. Als L. noch ein Baby war, hab ich ihn oft im Arm gewiegt und bin dann gedanklich abgeschweift und hab mir immer wieder gesagt: alles ist gut, er beruhigt sich gleich wieder, wenn er jetzt nicht schläft, schläft er halt später etc.... klingt schräg, aber mir hilft es immer noch, wenn ich mich zu sehr ärgere. 😅 (manchmal mehr, manchmal weniger 🤗)
  • Ich war auch heute wütend auf mein Baby, aber ordentlich. Eigentlich das erste mal richtig seit er da ist. Er hat einfach 2 Schläfchen ausgelassen und ist ne halbe Stunde früher aufgestanden als sonst. Und war natürlich grantig und anhänglich den Tag über. Jetzt ist mein 8-Monate altes Baby schon seit 6 Uhr morgens wach 😅 was mir geholfen hat, war am Nachmittag eine Dreiviertelstunde Rad zu fahren und mich auszupowern. War leider keine unmittelbare Hilfe, dafür wars aber sehr wirksam
  • Kenne ich auch sehr gut. Die ersten paar Wochen mit Säugling waren echt hart. Ich brauche auch viel Schlaf und mein kleiner war anfangs richtig anstrengend nachts. Die oben genannten Tipps finde ich richtig toll! Was mir sehr geholfen hat bzw. immer noch sehr hilft ist 2x täglich joga zu machen. Ich mach das gleich am Morgen wenn der kleine noch schläft. Da steh ich halt um 6 schon auf. Und dann nochmal sobald er Mittagsschlaf macht. Entspannt mich ungemein und ist auch richtig gut für den Körper und Seele. Meditieren abends im Bett ist ebenfalls Balsam für die Seele und macht einen ruhiger. Joga mache ich morgens ca. 30 Minuten und Mittag ca. 20 Minuten, das reicht vollkommen. :)
  • Ich kann dir auch echt nur raten dir etwas Zeit für dich zu nehmen um die Akkus wieder aufzuladen. Wenns nur ein Bad ist oder ein kurzer Schlaf wenn der Papa da ist oder die Oma.. Wie auch immer das bei dir ist.
    Ich schaue das ich 3 mal die Woche in Ruhe zu meinen Pferd fahren kann und mich dort mit Freundinnen austausche und gemütlich reiten gehe. Könnte ich das nicht, wäre ich glaub ich auch schon öfter explodiert, obwohl meiner echt brav ist. So klappt es echt gut und ich muss sagen mein Mann ist oft Tage nicht greifbar weil er arbeiten ist.. Da fühlt man sich wie alleinerziehend 🙈
  • Mir hilft auch immer wieder die Gedanken, dass es eigentlich nichts schlimmes ist wenn man wütend wird - es ist einfach eine Grenze erreicht. Ich finde auch, dass es nicht so sehr darum geht nicht wütend zu werden sonder Umgang mit dem Gefühl zu finden d.h nicht es auf die Kinder auslassen. Alle Gefühle gehören zu Menschsein dazu und auch das müssen die Kinder lernen
  • Ich kann dich so gut verstehen
    Die ersten 3 Monate mit meiner Maus waren der blanke Horror
    An Spitzentagen hat sie 14 Stunden geschriehen, an "ruhigen" Tagen waren es nur 6 Stunden
    Diese Spitzentage hatten wir fast 2 Wochen durchgehend, und sonst oft 1-2 mal pro Woche

    Ich weiß schon garnicht mehr, wie oft ich mit ihr gemeinsam einfach nurmehr geweint habe, ich war fertig, ich war müde, die Umstellung für so ein kleines Bündel verantwortlich zu sein
    Kurzum, es gab Tage, da wollt ich die Kleine zu meinem Freund in die Arbeit bringen und abhauen, um zumindest mal einen einzigen Tag wieder nur für mich zu haben

    Sie hat sich durch nichts beruhigen lassen
    Somit hab ich fast immer gegessen während sie schreiend im Stubenwagen gelegen ist
    Hilft ja weder ihr noch mir, wenn ich nichts esse
    Wenn ich darauf gewartet hätte, hät ich das erste Mal zwischen 16 und 17 Uhr was gegessen, weil da dann mein Freund heimkam
    Irgendwann hab ich aufgehört, sie unbedingt beruhigen zu wollen
    Hab einfach akzeptiert, dass sie sich nicht beruhigen lässt
    Ab dem Zeitpunkt hab ich mich nurmehr mit ihr auf die Couch oder ins Bett gekuschelt und sie einfach schreien lassen
    Ich hab sie da immer auf meinen Bauch gelegt und zugedeckt
    So hat sie gemerkt, dass sie nicht alleine ist und hab mir immer vorgesagt "Sie hat irgendeinen Frust, den sie gerade raus lässt. Sie erzählt mir gerade den ganzen Frust." Und hab ihr quasi zu gehört
    Die ganzen erfolglosen Beruhigungsversuche hätten mir nur unnötig Kraft gekostet, die wiederrum auch die Nerven schrumpfen lassen

    An dem extremsten Tag mit ca. 16 Stunden gebrüll war ich mit allem am Ende
    Ich hab sie auf die Couch neben mich gelegt, so dass sie mich nicht berührt
    Ich habs da einfach nicht mehr ausgehalten sie zu spüren
    Währenddessen sind mir die Tränen nur mehr über die Wangen geflossen
    Ich hab mich hilflos gefühlt
    Ich war wütend auf mich selbst, dass ich ihr nicht helfen konnte
    Ich hab mich dafür gehasst, dass ich den Körperkontakt zu meiner Kleinen nicht mehr ertragen konnte
    Nach 30 Minuten ist sie dann plötzlich eingeschlafen, und da hab ich mich sofort an sie gekuschelt, weil es mir so unendlich leid tat, dass ich sie schreien lassen hab


    Ich glaube, dass es viel mehr Mütter gibt, als man denkt, die auch wütend sind, vorallem beim ersten Kind, wenn nicht alles wie gewünscht läuft, wenn sozusagen die Blase geplatzt ist

    Aber ganz wichtig, du bist nicht wütend auf dein Kind, du bist einfach nur wütend und genervt von der Situation
    Und auch Mamas dürfen wütend sein
    Die Gefühle in sich reinzufressen hilft meist nur kurzfristig, die Gefühle müssen rausgelassen werden
    Mamas sind auch nur Menschen


    Die anderen haben dir eh schon sehr gute Tipps gegeben

    Was mir sonst noch gut geholfen hat, die Wut zu drosseln:
    Ich hab fast jeden Tag als mein Freund heimkam, ihm die Kleine in die Hand gedrückt und ihn spazieren gehen geschickt
    Das war schon Gold wert, einfach mal 1-2 Stunden alleine im Haus zu sein, physischen und psychischen Abstand zu gewinnen, und einfach mal Ruhe zu haben
    Teilweise bin ich auch in einen leeren, ungenützten Raum gegangen (Haben im Haus zum Glück noch 2 davon) und hab mit voller Kraft so Schaumstoffbälle durch die Gegend geschossen, nach 5-10 Minuten war dann der ganze Dampf abgelassen, und ich konnte mich wieder ruhig um die Kleine kümmern

    Du kannst dich gerne jederzeit bei mir melden, wenn du dir was von der Seele schreiben musst

    Und ganz wichtig
    Du bist deswegen keine schlechte Mama!!
    saaimydreamcametrueLeni220619BabyMädchen21BlaumeiseKaffeelöffelReyhania
  • Unsere Nächten waren bis vor kurzem teilweise Horror pur. Jede halbe Stunde musste man aufstehen, um ihn wieder in den Schlaf zu begleiten. Sei es ihn drehen müssen, schnuller rein.... Es war schlimm. Das einzige was mir geholfen hat war, mit ihm tagsüber gemeinsam schlafen gehen. Sprich wenn er geschlafen hat, hab ich den Haushalt liegen gelassen, und bin mit ihm mit 😁 so konnt ich schlaf nachholen, und war fiter und daher auch gelassener. Mittlerweile macht er nur mehr 1 schläfchen am Tag, aber wenn ich wirklich müde bin, Mach ich da noch immer mit 🙈
  • Meine Kinder sind beide sehr pflegeleicht, schlafen fast schon seit Anfang an durch,machen am Nachmittag immer langes Nickerchen, sind immer fröhlich und lustig drauf - wirklich toll ...aber trotzdem gibt es oft Tage, wo ich vor Wut einfach explodieren könnte!!
    Bei mir ist das Problem, dass ich immer den ganzen Tag mit den Kids alleine bin, weil mein Mann lange arbeitet. Und das Problem ist nicht, dass ich keine Zeit zum Essen oder zum Duschen etc. hätte, dend die Zeit habe ich ...mir fehlt eher dieses aus dem Alltag ein bisschen rauskommen, Freunde treffen (was ja jetzt wegen Corona wieder schwieriger ist) ...aber mir hat es wirklich geholfen, mehr unter die Leute zu gehen, nicht ständig alleine mit den Kindern sein, mehr aus diesem Alltag rauszukommen, sich vielleicht etwas zu suchen, was einem viel Spaß im Leben bereiter ...wie schon andere gesagt haben, auf sich schauen - sich zwischendurch mal mit den Kids hinlegen oder einfach einen Kaffee trinken (früher habe ich immer gekocht und geputzt, wenn meine Tochter geschlafen hat - jetzt nutze ich diese Zeit IMMER für mich und mache den Haushalt halt nebenbei wenn die Kids wach sind mit ihnen zusammen oder halt wenn mein Mann auch da ist).
    Vor kurzem habe ich aber auch einen Vortrag über die gewaltfreie Kommunikation besucht und das war soo interessant und so hilfreich für mich (meine Tochter ist gerade zwei Jahre alt und treibt mich manchmal in den Wahnsinn, aber dadurch kann ich sie jetzt viel besser verstehen) ...es kommt bei mir immer noch zu „Wutausbrüchen“ aber ich bin mir dessen bewusst und ich denke das ist bereits der erste Schritt. @Hekate hat so schön geschrieben, es geht nicht darum wütend zu werden, sondern Umgang mit dem Gefühl zu finden ...und das bringt es auf dem Punkt denke ich ...auch, dass man sich später bei seinem Kind auch entschuldigen kann, wenn man laut geworden ist oder was dummes gesagt hat. Ich finde es ist sehr wichtig, dass einem bewusst ist, dass es solche Wutanfälle gibt und das man wirklich lernt mit diesen Gefühlen umzugehen. Und es ist wirklich sehr schade, dass sooo wenig darüber gesprochen wird, weil ich denke, es geht vielen Müttern so (jetzt während dieser „Isolation“ wahrscheinlich noch mehr) ...und es gibt soooo viele Mütter auf Youtube, im Internet allgemein, die immer glücklich und lächelnd ihre Tage meistern - das schafft einfach ein falsches Bild, weil wenn mir eine Mama sagen will, dass sie nie wütend wird, dann stimmt mit ihr etwas nicht 😂😂
    mydreamcametrueBabyMädchen21
  • Wut an sich ist eine "Grundemotion" und du brauchst dich dafür nicht zu schämen. Deine Emotionen gehören schließlich zu dir und es wäre weder gesund, noch authentisch, sie zu unterdrücken.
    Wichtig ist aber, sich ein paar "gesunde" Regeln anzueignen, wie man sich bei akuter Wut verhält. Ich habe erst gestern einen Artikel dazu gelesen: Schreimama – Tipps für einen guten Umgang mit Wut.

    Wir Mamas sind nicht unendlich strapazierbar und müssen auch nicht perfekt sein! Sei liebevoll, authentisch und wenn dir doch mal ein Fehler passiert und dein Kind deine Wut zu spüren bekommt, dann entschuldige dich bei ihm und erkläre ihm dein Verhalten.
  • sosososo

    3,213

    @ParamedicGirl wow. Du hast meinen größten Respekt. Mir sind grade echt die Tränen gekommen bei deinem Beitrag. Keine Ahnung was ich gemacht hätte an so einem Schreitag. Mir haben oft 2h schon gereicht. 😯 Da braucht man ja stählerne Nerven um sowas durchzuhalten.
    Ja und wir Mamas sind dann auch noch so, dass wir ein schlechtes Gewissen haben wenn wir sie nicht trösten können, oder mal Zeit für uns brauchen. 🙈

    Ich kann mich Kaffeelöffel anschließen, da waren schon tolle Tipps dabei!

    Mir half es zB auch zu wissen welche Situationen in mir Wut auslösen. Also auch ein bisschen Forschung in der eigenen Kindheit. Dann kann man auch besser damit umgehen.

    In einer akuten Situation hilft vielleicht auch laut bis 10 zählen (dann ist zB der Drang etwas zu tun, dass man später bereuen könnte, meist schon wieder verflogen)
    Oder kurz an die frische Luft, laut Musik machen oder sogar tanzen...

    Ich denke grade mit Kindern muss man sich früher oder später sehr stark mit seinen eigenen Grenzen auseinandersetzen. Also je früher desto besser 😅👍
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