Faire Mode

Hallo!! Ich lese gerade ein Buch zum Thema Konsum und da wird das Problem mit Fast Fashion, Ausbeutung der Menschen zur Textilherstellung etc aufgegriffen.

Wir leben jetzt eigentlich schon viele Jahre so, dass wir Kleidung nur noch kaufen, wenn es wirklich benötigt wird bzw auch viel second hand.

Jetzt würde mich mal interessieren, ob jemand von euch Erfahrung mit "fairen Shops" für Mode hat? Wenn man googelt kann man ja schon einige ausfindig machen. Aber persönliche Erfahrungen und Tipps find ich immer gut 🙃

Hat jemand Input für mich? 😊

Kommentare

  • bearbeitet 4. April, 22:26
    Super Thema!

    Erfahrung mit solchen Shops habe ich keine. Ich glaube aber, dass second hand noch hilfreicher ist, weil es die Lebensdauer bzw Nutzungsdauer der Textilien verlängert.
    Gerade bei Babysachen die nur kurz getragen werden. Ein Vorteil bei gebrauchtem ist, dass die Chemie bereits aus der Kleidung gewaschen ist.

    Wenn jeder nur besitzt und kauft was er wirklich braucht dann ist das der größte Beitrag den man leisten kann. Das betrifft nicht nur Kleidung.

    Die ‚fair Fashion‘ Stores sind oft nur greenwashing. Ich hab gutes von Dariadeh gehört. Aber mir ist das oft zu undurchsichtig oder mir gefällt es optisch nicht. Dann kauf ich halt mal was bei zB H&M (der übrig gebliebenes übrigens verbrennt!!!) und trag es dafür wirklich lange.
  • Suchst du Mode für dich oder dein Kind ?

    Neu oder gebraucht?

    Ich hab einen Blogartikel zu meinen Lieblingsbabymode Marken geschrieben und da gut die vor und Nachteile erklärt.

    Erwachsenen Kleidung gebraucht gibt es zuhauf auf willhaben.

    Wo wohnst du? Oft gibt es lokal viele Möglichkeiten.
  • Kann Armedangels empfehlen. :) Habe mich auch sehr ausgiebig mit dem Thema auseinandergesetzt.
  • @YvonneH ich habs im ersten Beitrag nicht richtig erwähnt, mir geht's vor allem um Erwachsenen Mode. Für die Kinder kaufe ich sowieso zu 99% über willhaben.

    Für mich schaue ich mittlerweile auch zuerst auf willhaben. Aber dort genau das was man sucht in der richtigen Größe zu finden ist bisher nicht immer soo einfach und sehr zeitaufwendig. Deshalb wollt ich mich mal nach wirklich fairen (nicht nur greenwashing) Shops erkundigen.

    @anianom über armedangels bin ich auch schon gestolpert. Hast du dort schon bestellt? 😊
  • @NichtnocheineMama Ja, schon ein paar Mal (für meinen Mann und mich). Die Kleidung ist eher groß geschnitten - also im Zweifelsfall lieber die kleinere Größe bestellen. 😊
  • @NichtnocheineMama Bei Armedangels hab ich schon öfters bestellt - die Qualität ist wirklich hervorragend 👍🏻 Allerdings find ich nicht, dass die Sachen groß geschnitten sind, eher im Gegenteil, fällt recht klein aus.
  • Verstehe.

    Armed Angels ist grundsätzlich nicht schlecht aber die Haltbarkeit ist nicht so toll bei T Shirts etc - die sind eher dünn.

    Mir fällt noch ein:

    Hessnatur
    Waschbär
    Ecoalf
    Thought
  • @Cassi Ich trage (bzw. trug) bei Zara & Co. S. Bei Armedangels passt mir XS gerade so. Mein Mann trägt normalerweise Größe M, braucht hier aber definitiv immer S. 🤔

    Aber sobald man einmal bestellt hat merkt man eh gleich, wies für einen persönlich ausfällt - kommt vermutlich auch darauf an, wo man vorher so eingekauft hat.
  • Ich mag die Sachen von Twothirds ☺️ habe mich aber um ehrlich zu sein noch nicht näher damit beschäftigt, ob das wirklich so fair ist, wie’s dargestellt wird. Aber vielleicht kennt’s jemand und kann was dazu sagen?
  • armedangels kenn ich auch und mag ich sehr.

    Was ist mit greenwashing gemeint?
  • anianomanianom

    360

    bearbeitet 6. April, 12:50
    @minze Das ist der Versuch von Konzernen, die alles andere als „grün“, „öko“, „fair“ oder „nachhaltig“ sind, sich als so auszugeben, weils immer mehr „Mode“ wird und gut bei den Konsumenten ankommt.

    Wie die das machen? Z.B. durch fadenscheinige, unvollständige Offenlegung von Informationen zur Produktion, irgendwelche gekauften Umweltzertifikate, alles andere als nachhaltige, aber auf den ersten Blick sehr sozial scheinende Werbeversprechen etc.

    Wer da nicht genauer hinsieht lässt sich vielleicht schneller dazu verleiten, dort einzukaufen.

    Ein Extrembeispiel, weil die wirklich den Fokus in ihrem Marketing auf „Nachhaltigkeit & fair“ legen: Nu-in

    Ein anderes Unternehmen, das auch Green Washing betreibt, es im Gegensatz zu Nu-in jedoch nicht zu seinem Steckenpferd gemacht hat, ist bspw. H&M (unter ganz ganz vielen anderen).
  • @anianom ah ok, verstehe, also die Großen.

    Ich kaufe am liebsten bei ganz kleinen Labels, am allerliebsten, wenn komplett selbst genäht wird. Eine davon ist Maronski. Mittlerweile lässt sie aber auch schon produzieren, jedoch wirklich fair. :)
  • Eine Stimme für Anja Lauermann! Da weiß ich dass alles wirklich fair abläuft, hat auch einen online Shop.

    https://www.anjalauermann.com/
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