Familientisch - die Anfänge sind so kompliziert...

bearbeitet 27. 12. 2020, 13:24 in Ernährung & Stillen
Hallo,

Ich brauche euren Rat.
Mein Sohn wird 1 Jahr und beginnt immer mehr mitzunessen.
Derzeit bekommt er mittags ein Gläschen und abends Griessbrei/Milchbrei. Da wir Eltern abends warm essen nascht er da noch mit.

Nun hab ich eine Frage:

Kann ich das irgendwie tauschen? Ich esse Mittag nix bzw nur etwas kleines, abends isst mein Sohn aber den Brei. Wie bzw wann habt ihr das gelöst um als Familie essen zu können?

Gibt es hier Vegetarier bzw Eltern die ihre Kinder vegetarisch ernähren? Moritz bekommt derzeit pro Woche 2 Gläser mit Fleisch, 1 mit Fisch und 4 vegetarische. Wir essen kein Fleisch, aber Fisch. Die KÄ meinte 2 mal die Woche wäre ein Muss... ich sehe das anders (bei Erwachsenen), weiß aber nicht wie sich das bei Kindern im Wachstum verhält. Hatte den Plan beim Fleischer faschiertes und Hühnerbrust zu kaufen, in 50 Gramm Portionen einzufrieren und Moritz dann dazu zu geben 2 mal pro Woche. Findet ihr das nötig?

Und zu guter letzt: kocht ihr separat für die Zwerge? Wir essen extrem gesund, abwechslungsreich und gut gewürzt. Einmal pro Woche Fisch. Es gibt oft Curries, Wok, Strudel, asiatisches... beim kosten hat es Moritz bisher immer geschmeckt obwohl es gut gewürzt war. Kann ich ihm einfach was von uns geben oder soll ich auf Gewürze verzichten? Wie macht ihr das?

Wahrscheinlich mach ich es mir selbst kompliziert vor, aber mir kommt der Übergang so schwierig vor... und ich bin so unsicher, dass ich dann doch einfach wieder zum Gläschen greife, und das möchte ich gern abstellen.

Also, bitte erzählt mir eure Wege zum Familientisch und ich bin für alle Tipps und Tricks dankbar!
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Kommentare

  • Sehr interessantes Thema, da häng ich mich dran.
    mydreamcametrue
  • bearbeitet 27. 12. 2020, 13:28
    Oh, ich schreibe euch hier mal wie derzeit gegessen wird:

    - 6 Uhr: Flaschi
    - 9 Uhr: Frühstück (porridge oder kindermüsli oder Dinkeltoast mit Philadelphia und dazu Kiwi/Banane/Avocado - einmal pro Woche auch ein Omelette dazu) —> da essen wir gemeinsam
    - 12 Uhr: Gläschen (ich esse nix oder nur ein Brot)
    - 15 Uhr: Joghurt mit Obst oder Bananenbrot oder wenn wir unterwegs sind Quetschis; wenn’s in der Früh keinen Toast gab auch mal Toast; ich sitze mit Café daneben
    - 18 Uhr: Milch- bzw Grießbrei- erst wird Moritz gefüttert denn wenn er unser Essen sieht verschmäht er den Brei 😅 wenn er fertig ist bleibt er sitzen und wir essen, er darf mitnaschen
    - 19 Uhr: Flaschi zum einschlafen


    Würde mir wünschen, dass wir alle 3 abends gemeinsam essen. Aber ich hab Angst dass Moritz dann schlecht schläft weil er neues/gewürztes verdauen muss bzw was kriegt er dann mittags?

    Andere Variante wäre mittags zu kochen aber 1. ist das stressig 2. hab ich da kaum Hunger und 3. müsste mein Mann sonst alleine essen.

    3. Variante wäre alles so zu lassen, aber dann muss ich mittags extra kochen für Moritz (rentiert sich das bei so kleinen Portionen?) oder weiterhin Gläschen geben
  • @mydreamcametrue wir haben auch immer abends gemeinsam warm gegessen. Ab 1 Jahr hab ich nicht mehr viel auf würzen etc geachtet.
    Wir kochen auch wenig mit Fleisch, gibt aber zum Beispiel bei Oma welches. Kleine Fleischlaberl aus Rinderfaschiertem fertig braten und einfrieren geht gut und haben meine ganz gerne gegessen (gibt auch babytaugliche Rezepte).
    Meine haben dann nach dem Abendessen oft noch Obst(getreide)brei bekommen damit sie ein bissl satter für die Nacht waren.
  • @itchify was gab es dann mittags?
  • Wir essen immer gemeinsam. Jede Mahlzeit! Das ist so seit sie ca. 1 Jahr alt ist. Wir haben zu dem Zeitpunkt auch aufgehört extra Brei für sie zu kochen. Wir haben ihr einfach das gegeben, was wir essen. Nudeln, Kartoffel n, Reis, etc. Manches musst du halt in kleine Stücke schneiden, wenn anbeißen noch nicht so gut geht. Nudeln würden halb abgelutscht oder im Mund zerkleinert.
    Gewürzt haben wir kaum bis gar nicht. Salz und Pfeffer kann man ja easy erst am Teller würzen und Kräuter stören ja nicht (vielleicht drauf achten, dass es keine ganzen Kräuter sind damit sich das Kind nicht verschluckt).
    Ich fand es, ab dem Zeitpunkt wo meine Tochter bei uns mitgegessen hat VIEL einfacher.
    Gebt ihr einfach das, was ihr auch kocht. Wenn ihr das Gefühl habt,dass das Kind da nicht genug isst kann man ja danach immernoch ein Gläschen geben.
    In dem Alter können sie alles verdauen und haben normalerweise auch keine Probleme mehr mit dem Bauch daher könnt ihr ruhig am Abend kochen und ihr das geben.
    Wie du sagst: du machst dir darüber zu viele Gedanken. Einfach ausprobieren! Jetzt beginnt die einfache Zeit 😉

    Bezüglich vegetarische Ernährung und Fleisch essendes Kind kann dir @saai sicher Tipps geben bzw. dir sagen warum/warum nicht Fleisch für Kleinkinder wichtig ist.
  • @Kaffeelöffel danke ☺️ Habt ihr mittags oder abends warm gegessen? Und was gab es dann zur anderen Mahlzeit?
    Ich tu mir schwer weil ich nicht immer regelmäßig esse 🙈 sondern nur 2 mal am Tag
  • bearbeitet 27. 12. 2020, 15:09
    Edit: ich sehe gerade, ihr kocht mittags nicht. Du könntest von eurem Abendessen was zur Seite legen und ihm am nächsten Tag aufwärmen. Am Abend kann er dann entweder Brei essen oder Brot/Käse/Gemüse. Meine Tochter hat Anfangs oft Butterbrot mit Tomaten gegessen.
  • Bezüglich vegetarisch kann ich nur dazu sagen, dass mein Onkel und seine Frau Vegetarier sind und sie ihrer Tochter nie Fleisch gegeben haben. Was sie sich da alles anhören mussten 😂😂 aber im Endeffekt ist die “Kleine” heute bereits 8 Jahre alt, total gesund, hatte nie irgendwelche Probleme oder Krankheiten. Ich bin selbst keiner, aber ich denke, dass sich die Vegetarier / Veganer sowieso viel abwechslungsreicher und gesünder ernähren als die wir Fleischesser. Man muss sich dann aber schon auskennen was man da essen soll 😁😁 mein Onkel ist bereits seit 25 Jahren Vegetarier und weiß diesbezüglich einiges 🤷‍♀️
    Bezüglich Familientisch - ich habe mir da nie wirklich Gedanken gemacht, die Kleine hat mit sieben Monaten angefangen am Tisch “mitzuessen” bzw. sie hat dann alles probiert und so, ab dem ersten Jahr dann immer mitgegessen und einfach das, was wir auch gegessen haben. Ich tue mir das nicht an für jeden extra zu kochen 😂😂 sie wird ja später auch essen was ihr isst bzw. du kochst. Ich habe für die Kleine nur weniger gewürzt (kann man ja alles nachwürzen)...wenn sie essen wollte war gut, wenn nicht hat es auch gepasst 😁😁 Gläschen und so haben wir aber schnell gelassen, weil es sie einfach nicht interessiert hat...sie hat immer lieber feste Nahrung gegessen, aber so Suppen, Milchbrei etc. was schon dabei :)
  • @mydreamcametrue puh unterschiedlich, beim ersten war mein LG in Karenz also meistens Gläschen. Oft eine Kleinigkeit wie Nudelsuppe oder wir waren unterwegs/bei Oma.
  • Meine haben mit 1 so ziemlich alles bekommen was wir auch essen. Nur mit dem Salz spare ich halt noch ein wenig.
    Wir essen allerdings mittags warm und abends jausnen wir nur.

    Bezüglich fleisch : mein Kleiner isst sehr wenig Fleisch. Wir bieten es ihm an aber er mags einfach nicht. Der spuckts aus. Manchmal isst er ein bissl was aber selten. 🤷🏻‍♀️ ich stress mich da wirklich nicht, warum auch. Er wird sowieso noch viel gestillt. Ich denke einen ev. Eisenmangel würde man merken. Gibt ja auch andere eisenhaltige Lebensmittel, würd ich halt diese vermehrt anbieten wenn du Bedenken hast.
  • Wir haben Bekannte wo die Mutter Vegetarierin war, das Kind stillte und ihm auch kein Fleisch gab. Bei dem Kind wurde dann mit 1,5 Jahren ein massiver Eisenmangel festgestellt - die Mutter hatte auch Eisenmangel und das Kind dürfte schon beim stillen zuwenig Eisen bekommen haben.

    Ich kenn auch Vegetarier wo das ohne Probleme klappt, dass die Kinder kein Fleisch kriegen. Aber dann sollte man regelmäßig die Blutwerte überprüfen lassen.

    Zum Essen an sich - tu dir nicht so viel an! Wenn ihr esst dann gib ihm dasselbe dass ihr esst. Ich mache es so: wenn es beim kochen gewürzt gehört dann isst er es halt so; wenn ich eh erst am Schluss würze dann kommt halt eine Portion für den kleinen vorher weg.
    Wenn ihr abends warm esst und kocht dann würde ich ihn zu Mittag halt „kaltes“ essen lassen. Butterbrot, Aufstriche, Gemüse,... vielleicht mal ein Rest vom Abendessen oder eine Suppe. Die kann man ja auch gut vorkochen und in kleinen Portionen einfrieren.
    Brei zb kann er ja auch als Jause am Nachmittag essen oder zum Frühstück.
  • Wir kochen immer frisch, auch Brei hab ich immer frisch gekocht. Eingefrorenes oder Gläschen hat unser Großer immer verweigert. Als er dann bei uns begonnen hat mitzuessen, haben wir dann großteils erst am Tisch gewürzt.

    Ich habe mir angewöhnt regelmäßig zu essen seit wir Kinder haben- unser Großer würde auch alleine nicht essen bzw ist es ja auch gesünder.

    Bei uns gibts Mittags meist eine Suppe (oder sonst eine kleine Jause)und abends dann den Hauptgang wenn wir alle zusammen sind. Aber mein Mann isst mittags auch oft zu Hause weil er gleich in der Nähe arbeitet

    Richtig zum Fleisch essen fängt unser Großer erst jetzt mit 3 Jahren an; in der Breizeit mochte er es allerdings sehr gerne
    mydreamcametrue
  • Mohnblume88Mohnblume88

    2,145

    bearbeitet 27. 12. 2020, 22:38
    Du könntest mittags eine Suppe mit Einlage machen. Suppe auf Vorrat machen oder mit Suppenwürfel. Einlage (Grießnockerl, Backerbsen, Frittaten,...) evtl. auch auf Vorrat und einfrieren.
    Das gibts bei uns meistens, wenn ich nicht mitesse, ich hasse Suppe 😆

    Ansonsten gibts gefühlt 8 Mahlzeiten am Tag 🤪😅
  • Das mit der Suppe ist eine gute Idee. Ich weiß auch nicht warum ich ständig Angst hab dass er tu wenig isst...

    Hab mir jetzt auch überlegt auf Mittag kochen umzustellen und ihm abends weiter Grießbrei zu geben... mein Mann könnte sich’s aufwärmen und meiner Figur würds nicht schaden 😅
  • Ich glaub es ist viel ausprobieren dabei - wie du liest machen es alle irgendwie anders.

    Ich koche immer auf 3 Tage für meinen Sohn vor - einmal kriegt er es vegetarisch - dann mit Fisch und einmal mit Fleisch. Fisch und Fleisch habe ich dampfgegart und püriert in Eiswürfelformen portioniert und taue es am jeweiligen Tag auf.

    Vor kochen tu ich hauptsächlich deswegen weil ich sehr heikel bin und ihm aber alles anbieten will. Er isst auch eigentlich alles - vieles was ich nie essen würde (Karfiol zb oder Kohlrabi).

    Da er noch nicht wirklich (außer mit den Fingern) selbst essen kann füttere ich ihn in seinem Hochstuhl. Ich esse separat Mittags meist Kalt also Brot Käse Wurst oder Aufstrich und Abends was ich eben für mich und meinen Freund koche (Auflauf etc).

    Er versteht das ich separat esse und spielt dann etwas. Wenn er mit den Händen etwas isst füttert er mich gerne weil er’s lustig findet und ich irgendwie auch - wenn’s zb Mandarine gibt oder Mais Stangen.

    Er ist jetzt 16 Monate und isst:

    6:00 oder 6:30 Flasche
    8:00 Uhr Müsli oder etwas mit Milch mit mir gemeinsam
    Nach dem Vormittagsschlaf Obst
    Mittagsbrei
    Nachmittags unterschiedlich
    Abend Grießkoch oder Flasche
    mydreamcametrue
  • kea schrieb: »
    Wir haben Bekannte wo die Mutter Vegetarierin war, das Kind stillte und ihm auch kein Fleisch gab. Bei dem Kind wurde dann mit 1,5 Jahren ein massiver Eisenmangel festgestellt - die Mutter hatte auch Eisenmangel und das Kind dürfte schon beim stillen zuwenig Eisen bekommen haben..

    Über die Mumi wird kaum Eisen an das Kind übergeben, das Kind füllt seinen Eisenvorrat im Mutterleib und benötigt dann erst ab ca 6 Monaten welches über die Ernährung.

    Natürlich gibt es auch sogenannte Pudding-Vegetarier die sich von Weißbrot etc. ernähren.

    Bei uns ist das schon sehr ausgewogen mit Hirse, Haferflocken, Dinkel, Linsen, Bohnen, frischem Gemüse, Reis, wenn Teigwaren dann Dinkel oder aus Linsenmehl, kein Zucker (wenn dann agavendicksaft oder kokosblütenzucker), hochwertige Öle, kein frittieren.... tierische Produkte immer in Bio-Qualität und Eier aus Freilandhaltung.

    Ich meinte nur ob trotzdem Fleisch nötig ist. Eisen gibt es genug über grünes Blattgemüse, mir geht es eher um tierisches Eiweiß und Vitamin B12.
  • Mein Kind war in den ersten beiden Jahren kein starker Esser. Schon wie er noch Brei bekommen hat gab es jetzt nicht soo viel Fleisch/Fisch. Denn er hat nie gekaufte Gläser bekommen sondern unser Essen püriert und dort halt gelegentlich Fleisch zugesetzt.
    Mein Mann und ich sind beide Vegetarier. Daher gab es beim Übergang zur Familienkost auch vegetarisch für das Kind. Ich hab anfangs mini-fleischbällchen und Hühnerfiletstückchen gemacht und eingefroren, das hat er geht gern gegessen aber auch nicht wirklich gebraucht. Bei uns gibt es auch sehr ausgewogenes Essen mit vielen Hülsenfrüchten etc. Unbedingt notwendig ist Fleisch für Kinder nicht, ich persönlich würde es gelegentlich (muss nicht wöchentlich sein) anbieten damit das Kind alles kennenlernt und sich entscheiden kann.
    Jetzt, mit fast drei Jahren, bekommt er gelegentlich bei Oma Fisch oder Fleisch und das liebt er. Er weiß, dass es tote Tiere sind und dass wir es nicht essen und vielleicht, wenn er eine Tages die Tragweite versteht, will er es auch nicht mehr oder eben schon.
    Eisenmangel würdest du merken beim Kind bzw sollte das auch der Kinderarzt.
    Grundsätzlich finde ich es toll dass du dir so viele Gedanken machst aber du kannst dich auch entspannen denn du beschäftigst dich eh viel und gut mit dem Thema Ernährung. Das gibt's Leute, die servieren täglich mäcci oder Fertigprodukte und das überlegt keiner.... ;)
  • Unsere Maus ist mit ihren 9 Monaten eine fleißige Esserin und ich koch mittlerweile nicht mehr extra für sie, ok vielleicht hin und wieder, wenn wir halt grad was wirklich überhaupt nicht kindgereches bekommen 😂😂😂Wir essen zwar schon Fleisch, aber selten.
    Frühstück bekommt sie meistens Porridge aus Hafer- und/oder Dinkelflocken und Obst.
    Nachdem wir auch am späten Nachmittag essen, hab ich mir das mit ihr so angewöhnt, dass wir zu Mittag gemeinsam (also sie und ich) am Tisch sitzen und jausnen - die Highlights zurzeit ist Brot mit Avocado oder Frischkäse, Tomaten, Gurken..., aber auch Suppe mach ich öfters zum Mittagessen.
    Zweimal die Woche koche ich aber zu Mittag für uns zwei Fisch (weil der Papa das nicht mag). Sie liebt Fisch. Mittlerweile futtert sie ein ganzes Schollenfilet weg. Dazu gibts meistens Gemüse oder Püree.Wenn der Papa heimkommt, dann isst sie mit uns mit. Ich koche jedoch immer so, dass immer irgendwas kindgerechtes dabei ist. Salzen tu ich immer nachher. Wobei bei einem einjährigen Kind ich dann sicher auch nicht mehr sooo groß drauf schauen werd.
    Ihr Lieblingsessen derzeit ist Cremespinat mit geröstete Erdäpfel.
    Was bei uns sonst noch öfters auf den Tisch kommt (immer alles selbstgemacht): Gebackenes Gemüse (in Kürbiskernpanier), diverse Risottos oder Pasta, Gemüse/Erdäpfelpuffer, rote Linseneintopf, Fisolen/Erdäpfel/Kürbisgulasch usw.
    Abends bekommt sie einen Himmeltau Grießbrei (den koch ich mit Dinkel- oder Hafermilch). Obst zum Knabbern bekommt sie hin und wieder, jedoch nicht jeden Tag.
    Falls es euch interessiert, ich hab auf meinem Kochblog eine neue Kategorie eingefügt... diese ist nicht nur für Babys, und ist familiengerecht: https://kathiskuechenstadl.com/category/babyrezepte/
    mydreamcametrue
  • Ihr könnt das machen, wie ihr wollt. Es gibt keine Regel, die besagt, dass er Grießbrei zu Abend essen muss. Das kann er super mittags auch essen. Wir haben auch immer abends gekocht und gemeinsam gegessen. Seit der Papa selbstständig ist, ist er mittags zuhause, wir kochen dann also mittags und abends gibt es nur Jause oder Brei. Mit Salz und ANDEREN Gewürzen sind wir grundsätzlich sparsam, wenn es aber einmal ein würziges Gericht wird wie Chili, kochen wir es entweder gleich mild oder nehmen die Kinderportion vor dem Würzen weg oder kochen sogar zwei getrennte Töpfe. Je nach Laune!

    Vegetarisch würde ich nicht ohne Beratung, da kleine Kinder ganz anders verwerten und nicht dasselbe brauchen/dürfen wie Erwachsene. Aber da kannst du sehr gut eine Kinderernährungsberatung fragen (Kinderärzte sind bei sowas oft old school). Ich kann dir da gern ein paar Kontakte per Nachricht schicken, die machen auch online Beratung, wenn das gefragt ist.

    Ansonsten einfach ausprobieren, was ihm schmeckt und wie es für euch am besten passt.
  • melly210melly210

    2,079

    bearbeitet 29. 12. 2020, 12:15
    Vegetarisch ernähren bei so kleinen Kindern ist wegen des starken Wachstums extrem heikel ! Das sollte man wenn nur mit regelmäßigen Blutkontrollen machen.

    Bezüglich Eisen wäre es auch besser rotes Fleisch zu geben als Geflügel.

    Meine Schwester ist auch Vegetarierin, ihr Mann ist Arzt (Internist). Die hat ihren Kindern 2 x die Woche Fleischlaberl aus Rinderfaschiertem gemacht in dem Alter. Später hat sie ihnen dann einfach im Kindergarten dss normale Menü mit Fleisch bestellt und zuhause wieder rein vegetarisch gekocht.
    TheNursesuse
  • Auch wenn wir nicht Vegetarier sind hängt ich mich mal mit einer dazupassenden Frage ein: mein Kind (2 1/2) isst vom Fleisch her nur Geflügel, rotes Fleisch verweigert sie noch immer. Was kann ich ihr sonst noch eisentechnisch schmackhaft machen versuchen?
    Sie hat übrigens anfangs ganz unkompliziert alles gegessen und erst mit über einem Jahr angefangen alles außer Kartoffeln und Nudeln zu verweigern. Inzwischen wird es wieder mehr, aber vielleicht gibt es ja eisenhaltiges an das ich einfach nicht denke zum probieren...
  • Also bei uns gibts nur vegetarisch/vegan und die Kinder essen von anfang an mit. Die Kleine ist 9 Monate und isst überall mit. Auch bei jedem Snack.
    Abends ist auch bei uns das winzige gemeinsame essen.

    Sie isst da ganz normal mit und bekommt aber danach noch einen Brei, aber nur weil sie es so möchte.
    Meist eine Nachspeise, also Obst-Getreide Brei.

    Geregelt ist nix da die Große immer bruncht statt frühstückt, sie isst den ganzen Vormittag Frühstück. 😅

    Ahja bisher fehlt hier keinem Fleisch.
    Es wird nur wegen dem Eisen empfohlen und das geht auch pflanzlich.
    Wir bauen viel Hafer und Hirse ein, immer mit Vitamin C.
    Milchprodukte hemmen die Eisenaufnahme.
  • Also wegen dem Eisen das muss man sich im Blut genau ansehen. Mein Sohn isst auch nur Huhn - Lachs oder andere Fische und vom Gemüse her eigentlich alles und trotzdem passt sein Eisenwert. Wir hatten vor kurzem wegen etwas anderem eine Blutuntersuchung - er ist jetzt 16 Monate.

    Ich glaub das kann man also so nicht sagen.
  • @maggie und sowas wie faschiertes laibchen mag sie auch nicht.
    Bei uns gibt es fast jeden Tag Haferflocken.
  • Also seit unsere Maus isst isst sie das was auch wir essen. Wir essen Abends warm. In der Früh gibt’s Joghurt, Müsli, Brot, Obst etc. Mittags gibt’s meistens Brot und abends das was auch wir essen. Haben am Anfang erst gewürzt wo ihr essen schon am Teller war inzwischen isst sie auch gewürzt (jetzt 2 Jahre alt). Gemeinsam essen tun wir seitdem sie isst. Anfangs habe ich ihr mittags Brei selber gemacht (immer mehr verschiedene Sachen und eingefroren damit man nach Belieben mischen kann). Habe die Struktur immer gröber gemacht und haben dann umgestellt auf Abends warm essen.
  • Bräucht mal kurz eure Erfahrungen bitte! Meine Tochter, gerade 9 Mon. geworden, hat ziemliche Probleme mit dem Schlucken! Wir sind erst jetzt beim Umstieg von den 6monats Gläschen auf die stückigeren 8monats Gläschen, da sie diese bis jetzt verweigert hat!
    Ich habe ihr jetzt schon ein paar mal ein großes Stück Apfel/Birne/Gurke zum herumkauen (6 Zähne) gegeben! Sie beißt ein Stück runter, schiebts im Mund hin und her, versuchts irgendwann zu schlucken, verschluckt sich und erbricht 🙁! Das selbe hatten wir heute mit einem Stück Brot! Kennt das jemand? Vielleicht ist sie einfach noch nicht so weit??
  • @_Martina_ mein Großer hat bis zum 1. Geburtstag ungefähr nur ganz feinen Brei gemocht; obwohl er nebenbei schon Brot und andere feste Sachen geknabbert hat.
    Ich würd einfach weiter ganz feinen Brei zubereiten oder kaufen
    _Martina_
  • @mydreamcametrue Fleisch ist wegen Eisen und anderen Vitaminen und Proteinen wichtig für die Muskelbildung und Gehirnentwicklung.

    Außerdem ist das Kauen von Fleisch wichtig für die Kieferentwicklung. Man verwendet die Backenzähne und trainiert auch so die Kiefermuskulatur.

    Mein Sohn ist 21 Monate alt und war ein Frühchen, sieht man ihn gar nicht an. Im KiGa ist ein Mädchen mit 2 Jahren in der Gruppe, wo alle in der Familie Vegetarier sind, auch das Kind.

    Es ist DEUTLICH kleiner und leichter wie der Rest der Kindergruppe. Sie hat mit 20 Monaten alleine gehen können. Ich dachte anfangs sie wäre auch ein Frühchen.

    Laut der Mutter, hat der kinderarzt ebenfalls Bedenken zur Ernährung ausgesprochen. Ein Erwachsener ist voll entwickelt, wobei ein Kind die volle Energie braucht. Es müsste ständig essen um das Pensum an nährstoffen zu erhalten.

    Wir selbst haben vor der babyzeit 1-2x in der Woche Fleisch gegessen, manchmal auch gar nicht, dafür Tofu.

    Jetzt gibt es 3-4x Fleisch/Fisch und tägliche viel Gemüse und Obst.

    Wobei das Gemüse/ Obst im Vordergrund steht.

    Ihr könnt ja weiterhin vegetarisch essen, nur würde ICH Fleisch meinem Kind weiterhin geben.
  • @_Martina_ Ich würde dann auch einfach weiter Brei geben wenn sie mit den Stücken noch nicht zurecht kommt.
    Mein Sohn wollte bis 13 Monate am liebsten nur breiartige Speisen. Stücke mussten ganz klein und ganz weich sein 🤷‍♀️ Fleisch habe ich bis dahin püriert, das wollte er noch so klein und zerkocht nicht.
    _Martina_
  • _Martina__Martina_

    328

    bearbeitet 12. Januar, 15:31
    Danke @Bibi1988 / @Baux87
    Dann haben wir ja noch Zeit 😊! Hab nur schon öfter gelesen, dass die Zwerge "kaufaul" werden, wenn man nicht dahinter ist!!!
  • Bibi1988Bibi1988

    531

    bearbeitet 12. Januar, 15:47
    @_Martina_ Also noch "kaufauler" hätte er eh nicht mehr werden können 😅 Und mittlerweile, mit 19 Monaten, kann er auch schon alles essen und beißen 😉
    Am besten nicht stressen deswegen, die Kinder signalisieren schon wie sie es wollen. Und manche brauchen eben länger 😊

    Edit: Abends isst er übrigens mach wie vor nur seinen geliebten Milch-Getreidebrei... also vielleicht doch noch etwas Kaufaulheit hängen geblieben 🤭
    _Martina_
  • @Bibi1988 mein Großer ist jetzt 3 und isst abends immer wieder mal Milch-Getreidebrei - weil er ihn einfach gerne mag 😊
  • Super danke für eure Erfahrungen!!!
  • Wenn das Abendessen meinem Fräulein nicht so geschmeckt hat. Isst sie nachwievor (2 jahre 7 Monate) gerne eine Grießbrei.
  • bearbeitet 12. Januar, 20:10
    minx schrieb: »
    @mydreamcametrue Fleisch ist wegen Eisen und anderen Vitaminen und Proteinen wichtig für die Muskelbildung und Gehirnentwicklung.

    Außerdem ist das Kauen von Fleisch wichtig für die Kieferentwicklung. Man verwendet die Backenzähne und trainiert auch so die Kiefermuskulatur.

    Laut der Mutter, hat der kinderarzt ebenfalls Bedenken zur Ernährung ausgesprochen. Ein Erwachsener ist voll entwickelt, wobei ein Kind die volle Energie braucht. Es müsste ständig essen um das Pensum an nährstoffen zu erhalten.

    Wir selbst haben vor der babyzeit 1-2x in der Woche Fleisch gegessen, manchmal auch gar nicht, dafür Tofu.

    Jetzt gibt es 3-4x Fleisch/Fisch und tägliche viel Gemüse und Obst.

    Wobei das Gemüse/ Obst im Vordergrund steht.

    Ihr könnt ja weiterhin vegetarisch essen, nur würde ICH Fleisch meinem Kind weiterhin geben.

    Also, alles was du da sagst sind Ammenmärchen. Nein, man braucht - insbesondere Fleisch - nicht zwingend. Auch nicht zum kauen lernen. Lies mal das Buch ‚Der Ernährungskompass‘ - es ist mittlerweile erwiesen, dass die gesündeste Ernährungsform Fisch beinhaltet und kein Fleisch. 3-4 mal wöchentlich Fleisch ist viel zu viel. Jeder Arzt und Ernährungsberater empfiehlt 1x Fleisch und 1x Fisch, selbst das ist mittlerweile umstritten. Welche Nährstoffe genau zieht dein Kind denn aus Fleisch, die es sonst nirgends bekommt? Und wieso genau braucht es das 4x pro Woche? Hast du da Literatur dazu??

    Kinderärzte sind übrigens nicht immer die besten Ansprechpartner in Ernährungsfragen, ich hab mittlerweile mit mehreren Ernährungsberatern gesprochen und alle sagen 1x Fisch pro Woche reicht aus wenn er sonst auch Eier und Milchprodukte bekommt. Man könnt auch gelegentlich WEISSES Fleisch geben damit er es kennen lernt. Schwein und Rind bräuchte man überhaupt nicht.

    Es ist übrigens so, dass das einzige, das man nur aus tierischen Produkten erhält Vitamin B12 ist. Alles andere findet man auch in Pflanzen - oft ist es der Gehalt an Eisen und Vitaminen sehr viel höher als in Fleisch. In Linsen zum Beispiel 😉

    DU kannst deinem Kind ja weiterhin 4x pro Woche Fleisch geben - aber gesund ist das absolut nicht. Tut mir leid, aber dein Post klingt für mich nach jemandem, der sich wenn nur sehr oberflächlich mit Ernährung beschäftigt hat. Standard-Phrasen von Fleischessern halt.

    Wir bleiben - nach viiiiiel Recherche und lesen - fleischlos, wenn er selbst entscheiden kann darf er probieren was immer er möchte.
    tilda
  • minx schrieb: »

    Mein Sohn ist 21 Monate alt und war ein Frühchen, sieht man ihn gar nicht an. Im KiGa ist ein Mädchen mit 2 Jahren in der Gruppe, wo alle in der Familie Vegetarier sind, auch das Kind.

    Es ist DEUTLICH kleiner und leichter wie der Rest der Kindergruppe. Sie hat mit 20 Monaten alleine gehen können. Ich dachte anfangs sie wäre auch ein Frühchen.

    Das kann vieles sein. Muss nicht die Ernährung sein - WENN diese denn ausgewogen ist. Wenn’s nur vegetarische Schnitzel und Käsesemmel gibt vielleicht. Aber mit ausgewogener vegetarischer Ernährung bekommt man alle Vitamine , Eisen, Eiweiß etc die man braucht.

    Mein Sohn ist übrigens überall knapp über der 50er Perzentile.
  • bearbeitet 12. Januar, 20:21
    @minx Sorry falls meine Antworten oben bissl ungut klingen, aber bei diesen falschen Aussagen geh ich mittlerweile einfach echt in die Luft.
  • Mein Sohn ist 21 Monate alt und war ein Frühchen, sieht man ihn gar nicht an. Im KiGa ist ein Mädchen mit 2 Jahren in der Gruppe, wo alle in der Familie Vegetarier sind, auch das Kind.

    Es ist DEUTLICH kleiner und leichter wie der Rest der Kindergruppe. Sie hat mit 20 Monaten alleine gehen können. Ich dachte anfangs sie wäre auch ein Frühchen.

    Entschuldigung aber das klingt für mich einfach suspekt 🙊

    Ich selbst esse kein Fleisch, schon seit Jahren nicht. Mein Mann isst es schon, also wird auch meinem Kind grundsätzlich Fleisch angeboten aber sie hat es noch nie gemocht und isst es auch nicht. Mein Kind gehört sogar zu den größeren und stärkeren Kinder in der Kinderkrippe, es kann also NICHT am fehlenden Fleischkonsum liegen 🤦🏻‍♀️

    @mydreamcametrue Ich kann Dich so gut verstehen 😅
    mydreamcametrue
  • anianomanianom

    429

    bearbeitet 12. Januar, 20:59
    Fleisch enthält auch nur die Vitamine, die den Tieren zugesetzt wurden (neben Hormonen, Antibiotika & Eiter, letzteres aber vor allem in Milchprodukten). 😅 Weil die sich - oh wunder - auch pflanzlich (heutzutage leider in 98% der Fällen - im deutschsprachigen Raum, in Amerika sind es sogar 99% - nicht mehr „artgerecht“, sondern Soja, Weizen etc.) ernähren.

    Proteine und Spurenelemente (Eisen!) ja, die enthält Fleisch - allerdings bekommt man das alles auch über pflanzliche ausgewogene Ernährung gebacken und sogar ganz ohne die ungesunden Fette. Soja gar enthält alle essentiellen Aminosäuren in einem ausgewogenen Verhältnis. Aber auch wenn man kein Soja (Tofu, Sojamilch, Sojajoghurt etc.) mag, kann man sich durch die drei unterschiedlichen Mahlzeiten je Tag durch anderes Gemüse, Nüsse, Samen das richtige „Profil zusammenbasteln“. 😊

    Gerade Vitamin B12 ist extrem wichtig, ein Mangel wird ohne regelmäßige Blutuntersuchung unter Umständen zu spät erkannt. Aber dafür gibt es Vitamin-Tropfen, also ob ichs selbst aus dem Fläschchen nehme oder übers Tier, das es auch nur dem Futter beigemengt bekommen hat... (siehe oben, die wenigsten Tiere grasen noch ausgiebig genug, um dieses Vitamin aus der Erde zu bekommen, wo es von Bakterien produziert wird). 🤷🏻‍♀️

    Mittlerweile rät sogar die WHO vom (zu hohen, sprich mehr als 1x wöchentlichen) Fleischkonsum ab.

    Mein Mann und ich ernähren uns seit 4 Jahren zu 95% vegan (bei Freunden und Familie essen wir vegetarisch). und unsere Blutwerte, selbst mein Ferritin, sind bestens. Ebenfalls die Nieren- und Leberwerte.
    Ich gebe jedoch zu, dass ich mich gerade bzgl. Eisen während der Schwangerschaft und Stillzeit (und in weiterer Folge Beikost) in nächster Zeit noch ausgiebig einlesen muss, da dort dann doch noch einmal andere Mengen gefordert sein werden. Falls hier wer Tipps oder Empfehlungen für gesicherte Quellen hat gerne per PN. 😊
    mydreamcametruetilda
  • @eanianom danke! Das ist perfekt zusammen gefasst!
  • bearbeitet 12. Januar, 21:15
    @eanianom zu vegan hab ich leider keine Erfahrungswerte. Wir nutzen (Bio-Freiland)-Eier und Milch, oft ersetzen wir aber durch pflanzliche Alternativen.

    Erfahrungsgemäß kann ich dir sagen, dass mir mein Körper während SS und Stillzeit immer sehr deutlich mit Gelüsten gezeigt hat, was er will (hatte Heißhunger u.a. auf Paranüsse, Erdbeeren, Linsen, Kiwis, einmal war auch Fleisch dabei) und ich bin ganz gut damit gefahren ihm einfach zu geben was er verlangt. Während der Stillzeit hab ich Eisen in Tablettenform genommen.
  • Gerade Milchprodukte hemmen aber die Eisenaufnahme. 😬 Aber klar, Gelüste während der Schwangerschaft sind vermutlich ein sehr guter Indikator dafür, was der Körper gerade braucht - sofern man zuvor schon ein gutes Körpergespür hatte. 😊 Kritischer wird es aber bestimmt während der Stillzeit - oder eben dann für die ganz Kleinen. Aber da habe ich noch ausreichend Zeit zum Glück. 👶🏼
  • @minx mein Großer war so von 1 bis 1 1/2 ein extremer Fleischtiger, hat fast alles andere verschmäht, ab und zu mal eine trockene Nudel. Ich musste dann echt erst richtig mit Fleisch kochen lernen weil ich kinderlos fast nur vegetarisch gekocht hatte. Und er ist seit er mobil ist extrem von der Perzentille gefallen und heute auch meist so an der 5. Also Fleisch macht nicht automatisch groß und stark 🙈
  • @minx Sorry falls meine Antworten oben bissl ungut klingen, aber bei diesen falschen Aussagen geh ich mittlerweile einfach echt in die Luft.

    Du hast hier nach einer Meinung gefragt. Ich habe dir nur dazu meine gegeben. Wenn sie dir nicht gefällt, ist das eine andere Sache aber auch dein gutes Recht.

    Wieso kommst du darauf das alle Fleischesser 1,99 € Faschiertes kaufen und leberkäse essen????

    Ich tue keines von beiden.

    Wenn ihr euch vegetarisch ernähren wollt, dann tut das aber greif andere nicht an, besonders wenn du nach Rat/Meinung fragst.
    suse
  • minx schrieb: »
    @minx Sorry falls meine Antworten oben bissl ungut klingen, aber bei diesen falschen Aussagen geh ich mittlerweile einfach echt in die Luft.

    Du hast hier nach einer Meinung gefragt. Ich habe dir nur dazu meine gegeben. Wenn sie dir nicht gefällt, ist das eine andere Sache aber auch dein gutes Recht.

    Wieso kommst du darauf das alle Fleischesser 1,99 € Faschiertes kaufen und leberkäse essen????

    Ich tue keines von beiden.

    Wenn ihr euch vegetarisch ernähren wollt, dann tut das aber greif andere nicht an, besonders wenn du nach Rat/Meinung fragst.

    Du hast aber Fakten geschrieben (man braucht es zum kauen lernen und wegen diverser Vitamine etc), ich hab gefragt woher du diese Information hast und welche Vitamine/Proteine das genau sind, die man nur in Fleisch findet.

    Das mit den 1.99€ war nicht auf dich bezogen, sondern auf den Durchschnitts-Carnivore, der Wurst und billiges Fleisch konsumiert - oder gehst du für euer Fleisch zum Bio-Fleischhauer? Das Supermarkt-Fleisch ist nämlich größtenteils aus Massentierhaltung und wird teilweise aus dem Osten importiert und nur in Österreich geschlachtet - da darf es sich dann ‚Fleisch aus Österreich‘ nennen.

    Mich interessiert nach wie vor welche Proteine und Vitamine man - wie du gesagt hast - nur in Fleisch findet und woher du das mit dem Kauen hast.
  • anianomanianom

    429

    bearbeitet 13. Januar, 09:13
    @mydreamcametrue @minx

    Das mit dem Kauen höre ich so zum ersten Mal und ich befasse mich nun doch schon jahrelang mit dem Thema. Habe schon X Vorurteile über die vegetarische/vegane Ernährungsweise (und leider auch Menschen/Persönlichkeiten) gehört, aber das ist mir noch nie untergekommen. o:)

    Gerade fürs Fleisch braucht es eben keine Backenzähne und Malmbewegung des Unterkiefers, so wie wir sie haben. Katzen z.B. sind reine Carnivoren, diese haben relativ große Reißzähne und sehr spitze Backenzähne - ihren Unterkiefer können sie dabei nur nach oben und unten, nicht aber seitlich bewegen.

    Die abgeflachten Backenzähne von vielen Omnivoren und Herbivoren plus die vielseitige Beweglichkeit des Unterkiefers sind zur Aufspaltung und "Zerreibung" der Pflanzenfasern gedacht... siehe z.B. auch Kühe. :) Die Kau- sowie Gesichtsmuskeln werden also so oder so, egal mit welcher Ernährungsweise, ausreichend "trainiert", wenn man so will.

    Und @minx deine Meinung kannst du natürlich hier gerne kundtun, das ist auch bestimmt im Sinne von @mydreamcametrue. So wie du es jedoch formuliert hast, klang es nach "Ich untermauere meine Meinung mit Halbwissen und zur Verstärkung dessen ziehe ich noch einen Einzelfall aus meinem Umfeld heran". Ich denke auch nicht, dass sie dich angegriffen, sondern lediglich gefragt hat, wie du darauf kommst. Du musst das auch gar nicht beantworten, vielleicht hilft es dir jedoch, einmal darüber nachzudenken, wieso du dich gleich angegriffen gefühlt hast.
  • bearbeitet 13. Januar, 09:49
    @eanianom das mit dem kauen macht für mich einfach keinen Sinn, da mein Sohn noch keine Backenzähne hat und die erst zwischen 2. und 3. Lebensjahr kommen.

    @minx es interessiert mich wirklich woher du das alles hast, du bist ja auch direkt sehr ‚aufgefahren‘ und wirkst sehr überzeugt, dann kannst du das bestimmt untermauern. Ich möchte einfach die beste Ernährungweise für mein Kind, und da möchte ich gern gut fundierte und nachvollziehbare Informationen haben. War nicht böse gemeint.

    Vielleicht kann dieser Thread ja allen helfen die Ernährung zu überdenken, wir wollen ja alle das beste für unsere Familien. Ich bin auch nicht gegen Fleisch - selten aber doch esse ich mal welches, entweder ein (qualitativ hochwertiges) Steak wenn wir fein essen gehen oder hin und wieder vom örtlichen Fleischer, der selbst schlachtet und wo alles nachvollziehbar bar ist (vom Geburtstag über Futter über Haltung der Tiere). Trotzdem bin ich nicht der Meinung dass Fleisch zwingend notwendig ist.
  • Kann natürlich auch falsch sein und es ist zu lange her, dass ich noch genau wüsste, wo ich es gelesen hab - ich hatte die Info, dass Kinder gewisse Dinge aus pflanzlicher Nahrung schlechter aufnehmen können als aus tierischer. Ging hauptsächlich aber nicht nur um Eisen. Heißt, dass die Kinder viel mehr vom pflanzlichen Produkt bräuchten um die selbe Menge aufzunehmen als beim Fleisch... hat sich damit noch jemand von euch mal beschäftigt?
  • Ich entzieh mich der weiteren Unterhaltung. Soll ein jeder tun und machen was er möchte. Es war nicht meine Absicht hier jemanden was einzureden.

    Hier wurde nach einer Meinung gefragt, diese Frage habe ich mit meinem Standpunkt beantwortet.

    Wenns einem nicht passt was andere denken, frag ich mich aber ernsthaft wozu man überhaupt etwas fragt oder Rat sucht.

    Bitte wie gesagt mich nicht mehr anschreiben, habe kein Interesse dazu.
  • bearbeitet 13. Januar, 17:10
    @Maggie ja das stimmt, pflanzliches Eisen ist schwerer für den menschlichen Körper aufnehmbar als tierisches. Daher am Besten mit Vitamin C kombinieren.

    @minx Sorry aber 😂😂😂😂 das ist doch absolut lächerlich. Ich hab lediglich nach deinen Quellen gefragt. Aber gut, man kann ein Pferd nur zum Wasser führen... Weiterhin alles Gute und vlt überdenkst du deinen Fleischkosum ja doch noch etwas...
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