Erfahrungen Tandemstillen (Kleinkind und Baby)

Hallo ihr Lieben.
Habe mich ein wenig durchs Forum gesucht, jedoch nichts passendes gefunden. Daher stelle ich meine "Frage" hier bzw bitte ich um Erfahrungsberichte mit dem oben genannten Thema.

Mein Sohn ist fast 18 Monate und wird noch gestillt, meine Tochter nicht ganz 4 Wochen, wird natürlich auch gestillt.
Dass es anstrengend wird, habe ich mir schon gedacht, aber scheinbar habe ich es ein wenig unterschätzt oder mein Sohn macht gerade eine gewisse Phase durch 🙈
Kurze Vorinfos: meine Milch wurde in der SS weniger, blieb jedoch nie ganz weg und mein Sohn hat sich davon wenig beeindrucken lassen und hat weiter gestillt. Da er nur mehr zum einschlafen Mittags und Abends und max. 1x Nachta gestillt wurde, war mir klar dass ich nicht abstillen möchte bevor meine Tochter kommt.
Als meine Tochter dann auf der Welt war, war mein großer am Anfang ein wenig "eifersüchtig" und wollte dann auch immer stillen wenn die kleine getrunken hat. Für mich kein Problem, habe ja eh zwei davon 🤣😅 und außerdem hat er max. 1-2 Schlücke genommen und dann wollte er nicht mehr. Nachts war es da schon problematischer. Wir schlafen im Familienbett und er wurde die ersten Nächte immer munter wenn die Kleine geweint hat und zur Beruhigung wollte er die Brust.
Mittlerweile trinkt mein Sohn nachts öfters und gefühlt mehr als meine Tochter.
Er war immer schon ein schlechter Schläfer, ist aber für normal ohne Brust wieder eingeschlafen.
Hoffe jetzt auf Erfahrungsberichte von euch ob dies noch normales Verhalten ist. Er isst auch tagsüber sehr schlecht (Zähne können es fast nicht sein, er hat schon seit dem 15.Lebensmonat 16 Stück)

Kommentare

  • Oh sorry sehr lange geworden 🤣🙈😱
  • Ich lese hier mal mit da es mich interessiert, da mir das gleiche bevorsteht.

    Momentan hat die Große (21 Monate) das Stillen sehr reduziert weil's anscheinend nicht schmeckt und nicht rinnt, Tagsüber kaum, ausnahmsweise vielleicht mal zum Mittagsschlaf, nachts 1-maximal 3 mal aber eher schläft sie durch.
    In dem Alter hat sie denk ich auch schlechter geschlafen, mittlerweile aber schläft sie sehr gut, tief und fest.

    Ich glaube um die 18 Monate herum dürfte ein Schub sein, kann das sein?
    Auf jeden Fall drück ich dir die Daumen dass es leichter wird.

  • Soweit ich mich erinnere hat @dinkelkorn mit Kleinkind und Baby Tandem gestillt?
  • Sodala. Ich entschuldige mich um die spätere Antwort. Drei Kinder und so 😅.
    Danke @delphia680 fürs markieren.

    Yes🙋‍♀️ Ich stille Tandem seit fast 7 Monaten.

    Bei uns waren alle (sanfte!) versuche während der SS um die mittlere Maus abzustillen nicht erfolgreich. Sie braucht ihre Milch und aus. Nach dem Sie hundert mal am Tag, dass die Milch leckerleckerlecker ist💁🏼‍♀️ könntw ich ihr die Milch nicht weg nehmen. Zur Zeit des Geburts war sie genau 18m alt. Die ersten paar Wochen nach der Geburt wurde sie wieder zu vollgestillten Baby.
    All das ist normal. Dann wurde langsam besser, aber ihre leckerleckerleckere Milch braucht sie eben zum schlafen und beim Schmerz, Traurigkeit etc. ABER nicht in der Nacht. Wir haben auch ein Familienbett. Ein paar mal habe ich mich „vertan“ und habe auch sie gestillt. Aber, DAS schaffe ich nicht. Und das akzeptiert sie. Sie will mit mir in der nacht kuscheln und das ist immer noch kompatibel mit stillen ihrer kleineren Babyschwester.
    Also. Alles ist ok, solange das für dich passt. Sagte meine Hebamme, die allerbeste auf der Welt ist 😀. Falls ich dir sonst noch wie helfen kann. Bitte.
    perlmutti
  • Bei uns ist es derzeit so dass meine dreijährige wieder stillt zum einschlafen weil sie das beim Baby sieht und dann auch will. Und manchmal dann auch so um 5 in der früh, damit sie weitersxhlafen kann. Ich denke das ist auch so eine Phase und ich lasse sie. Wenn es mir zuviel wäre würde ich es aber wieder stoppen weil es hat keinen Sinn wenn ich dann erschöpft oder genervt bin.
  • Danke für eure Erfahrungen. Bin ich froh dass das ein normales Verhalten ist 😊 hatte Angst ich müsste den großen abstillen.

    @dinkelkorn hat die Regulierung der milchmenge länger gedauert durch das Tandemstillen oder ähnlich als wenn man ein Baby stillt?
  • @Anerev16 nein, ganz gleich wie bei einem B bo. Die Nachfrage macht das Angebot. Ich könnt aber locker noch zwei gleichzeitig stillen 😅
  • @dinkelkorn ok danke. Hab gerade noch das Gefühl ich könnte 20 Kinder gleichzeitig stillen 😅🤭
    dinkelkorn
  • @dinkelkorn muss dich nochmal mit einer Frage belästigen 😬

    War deine Kleine anfangs mit der Milch "überfordert"?
    Bzw hatte sie viel Bauchweh?
    citcat83
  • @Anerev16 gern geschehen!, das ist doch keine Belästigung!
    Also, nein! Sie würde nicht „überfordert“ Und ja, sie hatte bissl bauchweh - schließlich reift das ganze baby und das gehört halt dazu. Aber sie wurde seeeeeeeh viel getragen, bauch massiert, viel gestillt. Eigentlich an meinstem tagen easy cheesy.
  • @dinkelkorn ok danke.😊 mir wollte meine Hebamme einreden dass die kleine mit der Milch überfordert sei und ich ihr dich öfters Wasser oder Tee geben soll, was mir aber völlig widerstrebt.
  • Hallo ihr Lieben, ich möchte dieses Thema wieder aufgreifen, da ich eine Frage an euch habe :)
    ich habe eine zweijährige Tochter, die zum einschlafen immer noch gestillte wird (am Tag wollte sie normalerweise nicht mehr trinken und in der Nacht hat sie auch immer schon durchgeschlafen) und jetzt seit 3 Wochen einen Sohn, der vollgestillt wird. Ich habe meine Tochter nicht abgestillt, da sie die Brust sowieso nur zum einschlafen gebraucht hat und ich ihr keinen unnötigen Stress machen wollte, da das neue Baby sowieso eine große Veränderung für sie ist ...sie will jetzt wieder ein bisschen mehr an die Brust, aber auch das ist ok und am Tag funktioniert alles sehr gut ...am Abend ist es für mich aber eine Katastrophe und ich weiß nicht was ich da machen kann, vielleicht habt ihr da Tipps für mich. Ich lege die Kinder meistens alleine schlafen, da mein Mann bis spät in den Abend arbeitet (und auch wenn mein Mann da ist, will die Große immer, dass ihr Bruder mit schlafen kommt) ...und dann sieht es so aus, dass beide gleichzeitig und natürlich im liegen, weil sie ja schlafen wollen, an die Brust wollen ...ich bin dann total überfordert, weil ich keine Position finde, wo ich beide im liegen gut stillen könnte und dann muss immer einer von ihnen warten, dass der andere einschläft ...natürlich passt es für denjenigen, der warten muss nicht und dann gibt es wieder Tränen und Geschrei 😩😩 das tut mir dann immer sooo leid, weil ich einfach das Gefühl habe, nicht beiden gerecht zu werden 🤷‍♀️ am besten funktioniert es halt, wenn das Baby bereits früher eingeschlafen ist und dann einfach in seinem Beistellbett daneben liegt, aber oft ist es halt so, dass er genau dann munter wird, wenn die Große schlafen will (wir schlafen alle im Familienbett und das Baby daneben in seinem Beistellbett) ...
    und auch in der Nacht wacht meine Große jetzt oft auf, wenn das Baby trinkt und will natürlich auch sofort trinken...dann sage ich ihr sie soll einen Moment warten, dass ihr Bruder fertig ist und der Papa springt dann ein und kuschelt mit ihr - nur das hilft alles nur wenig und sie weint und steigert sich da voll rein 😩 es tut mir dann soo leid für sie, aber ich weiß nicht was ich sonst tun kann 🤷‍♀️
    Ansonsten muss ich sagen, dass sie ihren Bruder über alles liebt und ständig mit ihm zusammensein und kuscheln möchte ...natürlich ist es aber eine neue und schwierige Situation für sie.
    Wie habt ihr das mit dem Einschlafen gemeistert?? Hatte jemand ähnliche Probleme? Hat jemand vielleicht Tipps für mich, die unsere Abende erleichtern könnten ...ich wäre euch für jede Hilfe dankbar ☺️
  • @Sarah6
    Einen Tipp hab ich jetzt leider nicht, wir stecken grad in der selben Situation.
    Seit 2 Wochen ist die Kleine Schwester da, abstillen davor wollten wir beide einfach noch nicht.
    Tagsüber sind wir mittlerweile soweit, dass es ganz ohne funktioniert. Auch zum Schlafengehen reicht dem Großen das Kuscheln mit seiner Schwester während ich sie stille.
    In der Nacht wird er kaum noch wach, soweit alles gut.
    Unser "Problem" beginnt gegen 5 Uhr früh. Da wird er oft einmal wach und möchte Mama kuscheln. Da hab ich aber oft grade die Kleine an der Brust, da will er dann partout nicht zum Papa. Bitterliche Tränen.

    Bis jetzt haben wir da noch keine Lösung gefunden, sofern das noch ein paar Tage dauert werd ich ihm wieder den Busen versuchen anzubieten damit er noch etwas schlafen kann.
    Würde mir da versuchen die Kleine auf den Bauch zu legen und ihn so seitlich dazu. Mal sehen was die nächsten Tage bringen.

    Les hier aber gern mal mit, vielleicht hat ja jemand den Tipp, der uns rettet 😉
  • Hallo zusammen.

    Also bei uns hat schlussendlich nur nachts abstillen geholfen.
    Es war für uns beide ziemlich hart sowohl dieZeitals ich beide gestillt habe, als auch die kurzen er harte Phase des abstillens, da es oft Tränen gegeben hat, aber nach 3-4 Tagen war es dann erledigt.

    Er hat eine Zeit lang dann öfters tagsüber noch mehr getrunken, aber das hat für mich gepasst und das wichtigste für ihn war dann sofort als er die Augen aufgemacht hat, musste der busen sofort da sein.
    Ist sich bei uns dann gut ausgegangen, da die kleine am Morgen nie an die brust wollte.

    Schlussendlich hat er sich dann mit 27 Monaten von selbst abgestillt.
    Insgesamt habe ich 9 Monate Tandem gestillt.
  • Aja, nachts abgestillt habe ich dann nach 2 Monaten, da ich sonst gar nicht zum schlafen gekommen wäre. 🙈

    Wichtig ist, redet mit euren kleinen. Sie verstehen schon so viel. Zumindest habe ich beim großen eine Woche vor dem nachts abstillen mit ihm darüber zu reden begonnen und habe ihm erklärt dass er dafür tagsüber öfters darf wenn er möchte.
  • Ich wüsste gar nicht wie das funktionieren sollte... wenn ich die Kleine ins Bett bringe ist die Große beim Papa im WZ.

    Aber als sie noch jünger waren habe ich sie gemeinsam einschlafgestillt. Ich in Rückenlage leicht erhöht. Die Kleine schräg auf mir (Großes Stillkissen neben mir als Stütze) und die Große neben mir in meinem Arm.

    Nachts hatte/hab ich aber auch das Problem wenn sie gleichzeitig wach werden... Da bekomme ich die Position nicht hin weil mir die Kleine sonst ganz munter wird.
    Also hab ich die Große nachts und tagsüber abgestillt... nur noch zum Einschlafen stillen wir, so wie vor der Schwester.

    Und wenn sie doch mal wach wird klappt auch kuscheln wenn die Kleine trinkt meistens.
  • Entschuldigt für so späte Antwort (komme meistens nicht dazu etwas zu schreiben 😁) ...ich danke euch für die Antworten ...wir handhaben es jetzt so, dass ich zuerst immer das Baby schlafen lege (die Große spielt da noch in Bett oder liest ein Buch oder schaut manchmal auch Tablet) und dann bekommt sie die Brust ...diese Position im liegen so seitlich und das Baby auf dem Bauch finde ich irgendwie unangenehm fürs Baby 🤷‍♀️🤷‍♀️ aber das passt jetzt ja so ...am Tag will die Große keine Brust mehr...jetzt haben wir nur noch Probleme in der Nacht ..da wacht die Große jetzt sehr oft auf (hat vorher immer durchgeschlafen 😫) und weint einfach bzw. verlangt dann auch nach der Brust und wehe sie sieht dass der kleine Bruder gerade stillt, dann flippt sie total aus und weint hysterisch 😩 ich glaube das wird auch nur dann besser, wenn ich sie in der Nacht abstille ...nur weiß ich echt nicht wie ich das machen soll, sie weint ja jetzt schon so ...sie beruhigt sich dann fast ausschließlich an der Brust ...nur manchmal schafft der Papa es, sie zu beruhigen 🤷‍♀️wir schauen jetzt noch ein paar Wochen, vielleicht ist es ja nur dine Phase ...mich stört es nicjt, dass sie an die Brust will, nur alle 2 Stunden aufwache und bitterlich weinen bringt ja nichts 😩😩
  • @Sarah6 super, dass das Einschlafen so funktioniert.
    Einschlafen schaffen wir Mittags mit den Tragen (Großer hinten, Mini vorne) und abends ganz ohne Stillen für den Großen, nur mit Hand halten.
    Nachts schafft er auch ohne, nur beim Aufwachen in der Früh will er unbedingt noch an die Brust, da gibt's bittere Tränen wenn ich die Kleine grad stille. Um 4 Uhr früh mühsam für uns alle. Da weiß ich auch nicht wie ich eine andere Lösung für ihn finden kann. Nur kuscheln reicht da nicht, schon garnicht mit Papa. Da ist dann alles 'Nein, nein, nein'.
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