Kinder und Hunde

Hallo zusammen,

wir haben bereits einen Sohn (wird im Nov. 3) und erwarten im November unser 2. Kind. Nächstes Jahr ziehen wir in eine 4 Zimmer Wohnung mit knapp 300m2 Privatgarten. Ich habe immer zu meinem Mann gesagt "Wenn wir umziehen legen wir uns einen Hund zu" (1. Weil ich Hunde mag und 2. als "Beschützer" in einer EG Wohnung würde ich mich ein bisschen 'sicherer' fühlen 😅). Wir haben nie so richtig drüber geredet, nun hat mich mein Mann vorhin angerufen, dass ein Arbeitskollege französische Bulldoggen züchtet und er daher, wenns klappt, nächstes Jahr Welpen zum abgeben hätte. Mein Mann wollte nun wissen, ob wir uns dann einen holen/reservieren sollen. So, nun zu meiner 'Frage' an die Mamas unter euch, die sowohl Kleinkinder/Baby und Hund zu Hause haben:

1. Ist das zu viel Stress im Alltag mit 2 Kindern und 1 (kleinen) Hund (mein Mann hatte bereits eine französische Bulldogge, er würde also wieder die 'Erziehung' übernehmen)?

2. Ich gehe nach 1 1/2 Jahren Karenz wieder für 3 Vormittage arbeiten bzw mit zunehmenden Alter der Kids natürlich auch gerne wieder mehr. Mein Mann meint, einen halben Tag kann der Hund gut alleine zu Hause sein, besonders mit so viel eingezäunten Privatgarten. Wie seht ihr das?

3. Wir haben ja bis jetzt nicht richtig darüber 'diskutiert', uns beiden ist aber sehr wohl bewusst, was es heißt, einen Hund zu haben. Habt ihr aber noch Anregungen, woran wir unbedingt denken sollten, wenn wir uns dafür entscheiden? Bzw welche Punkte wir dringend besprechen sollten, bevor wir uns entscheiden? Oft kommen einem gewisse Gedanken ja erst im Nachhinein 😉

Ich freue mich über Erfahrungsberichte, damit wir dann im Ernstfall eine wohl überlegte Entscheidung treffen können :)

Gl

Kommentare

  • Wir haben 2 Hunde und eine Tochter... Ich muss ehrlich sagen das ich froh war das die Hunde schon älter waren (5 und 6,5 Jahre) ich könnte mir persönlich es nicht vorstellen einen Welpen zu zulegen weil du darfst nicht vergessen die Hauptzeit bist du mit dem Hund.

    Bis er Rein ist dauert das eine Zeit und dann die Erziehung. Sicher ist es toll wenn Kinder mit Hunden aufwachsen aber es ist alles Pro und Contra.

    Unsere Tochter ist jetzt 5 Jahre und die Bindung is enorm zu den Hunden aber die Hauptarbeit 2-3 mal mit ihnen raus zu gehen muss ich machen da ja mein Arbeitet.... Sicher halten sie 5-7 Stunden es alleine aus aber trotzdem ist trotzdem Arbeit.

    Es ist eine Aufgabe und Verantwortung das darf man nie vergessen
  • Hallo,

    Ich hab ein Kleinkind mit 21 Monate und ein Baby mit 8 Wochen plus eine Amstaff Dame mit 4 Jahre!!
    Haben noch eine Wohnung ohne Garten, werden aber die nächsten Jahre Haus mit Garten haben!!

    Ehrlich:

    Ihr müsst beide an der Erziehung arbeiten da du ja auch alleine mit dem Hund bist, vorallem da bulldogen im allgemeinen sehr sehr stur sind, ist es umso wichtiger konsequent zu erziehen!!
    Ich bin auch schon die grosse mit ein, sie darf z.B. ihr das fressen hinstellen und ich geb ihr dann das kommende das sie auch essen darf 😊

    Grosser Punkt ist auch das gassi gehen, vor allem in der früh, wer geht? Wann geht er, wann lässt du den Hund nur in den Garten....???

    Unsere Dame kann schon ohne was 6 Stunden alleine bleiben, das ist aber das maximal was ich sie alleine lasse! Würde das auch von Anfang an erziehen, immer mal wieder für 1/2 Stunde alleine lasse, so ab einen 1/2 Jahr 😁

    Und ja es kann durchaus mal stressig sein, wenn alle drei aufdrehen 🙈
  • Wir haben einen Sohn mit 6,5 monaten und eine 10 Jahre alte boxer-hündin. Ich muss sagen, ja an manchen Tagen ist es stressig. Wir haben auch einen Garten und meistens wenn ich mit Baby alleine bin, lass ich den Hund dort raus. Spazieren mit kiwa und Hund alleine ist eine Katastrophe, da der Hund natürlich viel Kraft hat und ich nur 1 Hand für ihn frei habe. Das Risiko bestünde bei einer französischen Bulldogge wahrscheinlich eh nicht so.
    Unsere Dame ist an manchen Tagen kommt mir vor auch ein wenig eifersüchtig. Da drängt sie sich ständig zwischen mich und meinen Sohn oder fängt nachts an zu bellen (sie schläft im Vorzimmer auf ihrem sessel) und möchte dann zu uns rein. Generell ist sie gleich genervt wenn sie wo nicht dabei sein kann und ich hab auch das Gefühl dass ihr das Geschrei vom Baby oft nicht so gefällt. Sie hat ihm zwar noch nie was getan, aber ich vertraue ihr nicht, obwohl sie so eigentlich ein total ruhiges Gemüt hat. Alleine lassen tu ich die beiden nie und werde ich auch nie. Der kleine ist total verrückt nach ihr, aber sobald er sie anfassen will, geht sie weg. Also wir haben es recht schwer. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie schon so alt ist und wir sie ja vor dem Baby schon hatten.
  • Also ich denk dass es nicht so klug is jetzt wo ein 2. Kind kommt dann kurz drauf auch noch einen Welpen ins Haus zu holen, man hört ja oft dass allein die Umstellung von ein auf zwei Kinder oft scho sehr anstrengend sein kann und dann is das kleinste Kind paar Monate alt und es kommt dann auch noch ein Welpe der das erste Jahr bis zwei Jahre viel Aufmerksamkeit und Erziehung braucht
    also ich würde an eurer Stelle lieber warten, denn schön und gut dass dein Mann die Erziehung übernimmt aber Erziehung läuft 24/7, also wenn er arbeiten ist musst du genauso erziehen und konsequent sein, neben Haushalt, Baby und Kleinkind
    wir sind 4 Kinder gewesen und mit Hunden aufgewachsen aber die 3 Hunde waren damals scho aus dem gröbsten draußen als das erste Kind auf die Welt kam, Welpen zogen erst wieder ins Haus wie wir alle schon in der Volksschule bzw Gymnasium waren, und ich find so wars am gscheitesten, denn man muss dann auch nicht mehr so extrem aufpassen dass das Baby ned zu grob dem Hund gegenüber wird und gleichzeitig darfst ned vergessen dass Welpen auch erst ihre Grenzen testen und lernen müssen und anfangs echt grob sein können beim Spielen
    ich hab jetzt selbst auch 2 Hunde aber beide sind bereits 8 und im september kommt unser Sohn, ich bin sehr froh dass es so is, die Hunde sind mit uns ein eingespieltes Team und ich muss ned noch täglich viel Zeit in Erziehung und körperliche Auslastung investieren (das darfst auch ned unterschätzen, französische Bulldoggen wollen auch ordentlich körperlich und geistig ausgelastet werden sonst zerlegen die gern mal einiges)

    also ich an deiner Stelle würde vielleicht lieber noch 2 Jahre warten
    girlsone
  • Wir haben 1 Kind und 1 Hund. Ich liebe meinen Hund über alles. Er ist nun mittlerweile 9,5 aber nein ich würde mir, gerade zu einem Kind keinen Hund mehr holen. Es ist wahnsinnig anstrengend und auch nicht immer stressfrei. Du kannst egal wie gut erzogen der Hund ist, ihn niemals auch nur für eine Sekunde mit den Kindern alleine lassen. Im Urlaub musst du jedes Mal jemanden drum bitten, dass ihn dir jemand abnimmt. Oder wenn du mal einen ganzen Tag mit den Kindern einen Ausflug machst wo der Hund nicht mit kann. Wenn deine Kinder oder du krank sind und dein Mann arbeitet, muss der Hund trotzdem raus und beschäftigt werden. Und auch kleine Hunde wollen nicht nur mal 10 Minuten ums Haus.
    Mir persönlich wärs einfach zu anstrengend. Meinen nächsten Hund nehm ich mir wohl erst wieder in der Pension.
    girlsoneNaomi_
  • Ich glaub einfacher ist es ohne Hund - und es gibt ja auch Alarmanlagen zwecks EG.
    Und groß find ich einen Garten mit 300m2 nicht - man hat ja mit Kindern auch eine Sandkiste, Schaukel etc.
    Und ich würd meine Kinder lieber ohne Hund im Garten laufen lassen - grad wenn sie klein sind. Passiert eh so viel, auch der bravste Familienhund kann mal zubeißen
  • Ich hatte noch einen grossen hund als meine Tochter geboren wurde. Er war damals schon 16.
    Ein Neugeborenes und ein Welpe würden dir den letzten Nerv rauben.
    Ein Welpe ist halt auch ein Baby. Erziehung ist schon sehr viel Aufwand.
    Ich würde eher abwarten. Ich hab immer gesagt ich möchte auch wieder einen hund. Mittlerweile sind die Kinder 5 und 2 Jahre alt (fast jedenfalls) ich würde es aber nochimmer nicht schaffen nebenher einen Welpen zu erziehen.
    Mit Garten ist der einzige Vorteil daß du den Hund auch Mal nur vor die Tür pieseln lassen kannst ohne Kind und Kegel mitschleppen zu müssen.

    Das Argument von @Baux87 lass ich nicht gelten! Klar kann jeder Hund zubeissen aber ich bin und bleibe der Meinung das es allein von der Erziehung von hund UND Kind abhängig ist.
    Stimmt schon sag niemals nie, aber in der Regel ist das nicht der Fall wenn Kind und Tier richtig "erzogen" werden/sind.
    girlsonepuppy2015
  • ich habe keine Erfahrung mot Hunden, aber ich hab mal gehört, dass es da so eine "3er-Regel" gibt: Kind 0 Jahre - Hund 3 Jahre oder Kind 3 Jahre - Hund 0 Jahre
    girlsoneNastyNaomi_
  • Wir wollten immer zwei Kinder und dann noch einen Hund. Mit dem Kinderkriegen hats ursprünglich nicht so geklappt, also haben wir uns entschieden halt einen Hund zu nehmen. An dem Tag, an dem wir unsere Labrador Hündin abholen durften, hatte ich plötzlich den positiven Schwangerschaftstest in der Hand.
    Als unsere Tochter zur Welt kam war unsere Hündin also gerade mal 10 Monate alt und volle Kanne in der Pubertät angekommen. Das erste halbe Jahr/Jahr mit Baby und Junghund war für mich die absolute Hölle, ich war nicht nur einmal ganz knapp davor unsere Hündin wegzugeben, ihr Glück war ja nur, dass sie dem Baby gegenüber immer super war und den süßen Hundeblick perfektioniert hatte 😂

    Mittlerweile ist unsere Hündin 3 1/2, unsere Tochter 2 1/2 und unser Sohn 4 Monate alt und wir sind ein recht eingespieltes Team, aber es ist schon mega anstrengend und ich würde es für viel Geld der Welt nicht nochmal so haben wollen.
    Sternchen0212
  • Kann den Vorrednern nur zustimmen, mein Hund ist bereits sechs und sehr gesettelt... Welpe und Baby/Kleinkind klingt super anstrengend.
    Erkundige dich bitte außerdem wegen der französischen Bulldogge. Die sind meist sehr überzüchtet und haben Probleme mit der Atmung - wäre für mich definitiv kein Hund mit den gesundheitlichen Wehwehchen. Und „ein Arbeitskollege züchtet“.. davon würde ich ebenfalls die Finger lassen, von den ganzen „hobbyzüchtern“. Entweder ein „ordentlicher“ wo der Hund Papiere bekommt (und dementsprechend Untersuchungen und Standards der Eltern usw festgelegt werden) oder ein Hund aus dem Tierschutz.
    PegaSunshineGirlMartina_2019Sternchen0212
  • Und: wir haben ebenfalls viel Garten - ich würde meinen Hund aber nicht zu lange unbeaufsichtigt dort alleine lassen. Man weiß nie wer vorbei geht usw. wäre mir zu riskant.
    Naomi_Sternchen0212
  • Bei uns hat das mit der babyplanung auch nicht so gut geklappt und wir hatten uns damals entschieden uns einen hund zu nehmen! Er war also mein Kindersatz und ich hab die Erziehung als nicht so anstrengend empfunden wie hier alle schreiben, aber natürlich wenn dann ein kleines baby dabei ist sieht die welt vielleicht anders aus! Ich könnte und möchte mir aber ein leben ohne meinen großen nicht vorstellen und würds wahrscheinlich auch mit baby auf mich nehmen! Aber ich glaub es kommt auch viel auf einem selbst drauf an. Wenn mans schaffen will, geht alles! 😊
    Die hunderasse würd ich mir auch genau anschauen welche zur Familie passt. Bei uns passts sehr gut, er ist zu unserer Tochter und generell zu kindern sehr lieb und tut nichts, egal wie grob sie manchmal zu ihm ist! Da bin ich komplett bei der Meinung von @Nasty Kind und Tier gehören erzogen!

    Also wir handhaben das so das wir in der früh aufstehen, frühstücken, dann bekommt der Hund fressen von unserer Tochter, anziehen, fertig machen und dann drehen wir eine runde zu dritt mit ihm! Wir leben am Land und haben einen großen Garten, er macht auch da sein Geschäft wenns ihm überkommt, das wird weggeräumt und fertig. Nachmittags geh entweder ich allein nochmal mit ihm oder mein mann fahrt jagen und nimmt ihn da mit. Wir haben einen Deutsch Langhaar (Jagdhund) und der brauchte die ersten 2 jahre auch genug Erziehung und musste für die jagd ausgebildet werden - das hat mein mann übernommen, jeden freitag kurs 2 jahre lang.
    Wenn wir in den urlaub fahren bleibt er bei meinen schwiegereltern, die wohnen im selben haus. Das müsst ihr euch hald anschauen, wo kann ich den hund hingeben wenn ich keine zeit habe oder auf urlaub bin?
    Hab ich zeit das ich mindestens 1x am tag mit ihm eine große runde gehn kann?
    Will ich mir die zeit nehmen das ich 1-2 jahre viel zeit investiere?
    Hab ich so viel geld übrig das ich mir den hund auch leisten kann/will? (futter, tierarzt,...)


    Nasty
  • Kann mich @MamaLama nur anschließen - gerade bei franz. Bulldogen sollte man wirlich auf eine gute Zucht zurückgreifen bzw diese Qualzucht nicht unterstützen. Habe selbst einen Bully & das Wesen ist unfassbar liebenswert, ABER die Atmung zB schränkt die Hunde im Alltag massiv ein.
    Man muss beachten, dass es zu Unsummen an Tierarztkosten kommen kann (Erweiterung der Nasenlöcher, Futtermittelallergie, Hüft bzw Rückenprobleme, Cherry Eyes)

    Zum.allg Thema Hund und Kind:
    Wenn der Hund zuerst da war, dann ist man es schon gewohnt & die Umstellung ist definitiv leichter. Ich selbst würde mir mit Kleinkindern keinen Hund mehr zulegen.
    Meine Hündin ist 5J, meine Kids 3,5J. & 6W. - danach kommt uns nichts mehr ins Haus. Ausflüge, Schwimmen zusätzlich zum Arbeiten bedeutet, dass der Hund tlw viel alleine ist. Nach der Arbeit muss man erstmal heim, um den Hund runter zu lassen. Mit 2 Kindern ist man eh gut ausgelastet und dann ist da zusätzlich noch jemsnd, der mind 3x täglich raus will (den Garten will man ja auch nicht dauernd als Hundeklo nutzen)
    Dreck: Gerade mit Baby hat man dann ständig die Hundehaare an desen Kleidung, Händen, Mund ...

    Wartet lieber noch ab (vorallem wie der Alltag mit 2 Kindern wird) und nehmt euch vielleicht lieber einen "älteren" und stubenreinen Hund aus dem Tierschutz.
  • Wir haben 2 Labrador, 5 1/2 und 3 1/2 Jahre alt. Unser Sohn ist jetzt 3 und Ende Jänner kommt unser zweites Kind.
    Unser zweiter Labrador ist bei uns eingezogen, als ich schwanger war. Ich musste dann noch 2 Wochen arbeiten gehen und war dann schon im Mutterschutz. Klappte alles super mit Hilfe meiner Schwiegereltern. Und im Mutterschutz war es sowieso gar kein Problem. Als unser Sohn dann da war, waren die Hunde super, sind sie nach wie vor. Wir können es sich sowieso ohne Hunde nicht vorstellen, egal wie anstrengend und zeitintensiv es teilweise ist.
    Unsere beiden können auch problemlos länger alleine daheim bleiben. Während der Woche sind das teilweise 7-8 Stunden, wenn ich arbeiten bin.

    Bei uns war es eine bewusst getroffene Entscheidung für den zweiten Hund. Mein Lebensgefährte trainiert viel mit den beiden für Prüfungen usw. Wir sind auch sehr viel unterwegs und die Hunde sind auch im Urlaub immer mit dabei. Sollte mal etwas sein, können wir unsere Hunde jederzeit zu meinen Eltern bringen - was aber noch nie vorgekommen ist.
    kathrin04
  • Zwecks Tierarzt fällt mir noch ein das wir eine Versicherung dafür haben bei der helvetia😊 würde aber auch nur einen Hund aus einer guten Zucht nehmen, die vermehrer gehören gestoppt!

    Und zum Thema Kind und Hund da stimm ich @Nasty voll zu, es gehören beide erzogen
    Nasty
  • bearbeitet 16. August, 10:25
    Muss @MamaLama zustimmen! BITTE, BITTE keinen Hund kaufen der nicht von einem seriösen Züchter mit Papieren ist. Gerade diese Hunderasse wird leider überzüchtet und hat somit sehr viele gesundheitliche Probleme im Paket.. kenne viele im Bekanntenkreis die diese Rasse haben bzw. hatten (leider auch schon 3! verstorben aufgrund von Gesundheitlichen Probleme, ältester war glaub ich 6) und alle hatten zumindest eine Allergie, Ohren u d Luftprobleme.. einfach arg und sehr kostspielig!

    Und betreffend Zeit und Aufwand kann ich mich den anderen auch anschliessen: Eventuell abwarten und erst nach dem 2 Kind, man weiss nie wie sehr einen das zweite Kind dann eventuell brauchen wird...

    Und den Tipp mit Hunderassen genauer ansehen und eventuell Charakter mit Familie abstimmen find ich sowieso am besten...

    girlsone
  • Wir haben einen 2 1/2 jährigem Magyar Vizsla (Jagdhund) und ein 4 1/2 Monate altes Baby.

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich soooo froh bin, dass wir zuerst den Hund bekommen haben und dann das Kind. Unser Hund brauchte extrem viel Aufmerksamkeit. Er braucht Mega viel Kopfarbeit (Hundeschule) und ganz viel liebe. Zusammen auf der Couch liegen und kuscheln braucht er unbedingt. Auch jetzt, wo der kleine da ist, fordert er seine Zeit mit uns ein.
    Ich muss ehrlich sagen, umgekehrt (zuerst Kind, dann Hund) würde ich persönlich vermutlich nicht wollen. Ich hab gesehen wie Mega anstrengend die Anfangsphase (die dauerte 1 1/2 Jahre) war. Und das mit Kleinkind/Baby 😬😬😬 ne danke 🙈

    Wir werden nächstes Jahr anfangen Haus zu bauen. Wenn wir uns dann eingelebt haben und der Alltag regelmäßig wird, dann werden wir uns einen zweiten Hund nehmen. Da ist der kleine dann auch schon wieder „älter“

    Wichtig ist auch, eine rasse zu wählen, die zu euch passt. Der Magyar Vizsla ist zwar ein Jagdhund, aber auch ein Mega familienhund. Er braucht halt seine Kopfarbeit, seinen Auslauf und seine Couch 🙈 also perfekt für uns 😬Mir persönlich ist auch extrem wichtig, einen Hund von einem seriösen Züchter zu bekommen. Ich würde mir nie einen Hund aus dem Tierschutz oder aus einer Hundeauffangstation nehmen. Man weiß nie was diesen Hunden zugestoßen ist. Eine falsche Bewegung zb und der Hund beißt oder sonst etwas. Von einem Züchter kann man halt alles zurückverfolgen - Krankheiten, Vorfahren, etc. Aber das ist nur meine Meinung.
  • Meine Schwester hat eine franz. Bulldogge er kann aber sehr wohl atmen, er hechelt nur schneller als andere. Und er schnarcht auch nicht.
    Er ist jetzt 9 und die können schon 12 werden.

    Er mag spazieren gehen aber nur wenns nicht regnet oder schneit haha, und wenn er dann rausgeht dann macht er nur kurz sein Geschäft und kommt wieder rein....

    Er kann auch alleine bleiben 8 Stunden ohne Probleme wenn man den TV anlässt lol

    meine Schwester hat jetzt einen Neugeborenen zuhause und den Hund und es klappt voll gut, er muss natürlich raus aber er hat Geduld und wartet brav.
    hätte sich keiner so gedacht aber na gut er ist schon älter und er war auch vorher da.

    aber er geht nie zum Baby hin oder so er hat immer Abstand und beobachtet es und wenn der Kleine weint kommt er angelaufen.. voll lieb halt.

    negativ: er ist Allergiker, also er besucht special Futter und wenn er mal draussen was gefressen hat oder ihm jemand etwas falsches zum essen gibt kriegt er Quasteln und muss sofort zum Arzt.
    Eine Spritze 80 Euro und wenns gaaanz schlimm ist manchmal auch 200 Euro wegen Chicken Nuggets oder Chips... er schnappt sich leider so einiges an Essen wenn man nicht hinschaut.. bzw. muss man immer alles wegräumen bevor man geht was er fressen könnte... ja also er macht schon was aus im Monat... ist eh bei jedem Hund so..

    aber sonst is es eigtl ein gemütlicher Hund, manchmal ist er Stur und glaubt er ist der Boss aber das ist halt Erziehungssache... meistens ist er sehr brav und folgsam, er kann auch bestimmt 10 Tricks, Rolle, Dinge bringen, drüber springen, Pfote geben, usw...

    achja und er hat so ein Körbchen IM Kasten drinnen das liebt er, alles was ein Dach hat und Schutz bietet haha.. wir lieben ihn alleeee ❤️

  • @sanxtay die Beschreibung passt genau auf meinen Bully 😂😂
    sanxtay
  • Vielen dank euch allen für eure feedbacks und erfahrungen! Ich habe mir da einiges vorgenommen, mit meinem mann zu besprechen, wenn es dann wirklich ein ernstes thema werden sollte :) es ist immer gut erfahrungen zu hören.

    @sanxtay haha, genau so war die frühere franz. Bulldogge meines mannes auch 😁 sie ist sogar regelmäßig mehrere km mit meinem mann joggen gegangen, ganz ohne probleme. Schade, dass seine Exfreundin ihm den hund weggenommen hat, diesen süßen hund hät ich gern in unserem leben willkommen geheißen
    sanxtay
  • Wir haben 2 kids, das nächste kommt Ende Oktober. Unsere Hündin (border collie/goldig Mischling) ist 3 Jahre alt...
    Es kommt immer auf den Hund drauf an, aber die Erziehung wird hauptsächlich an dir hängen und nicht am Mann, da du ja mehr daheim sein wirst wahrscheinlich.
    Die ersten 3 Wochen sind wir alle 3 Stunden mit ihr raus. Mittlerweile hält sie nachts 12h durch und tagsüber kann sie 7h alleine sein (länger haben wir nicht ausprobiert - möchte ich auch nicht)
    Unsere Hündin passt sich zum Glück uns an, würden wir mit ihr 3-4 std wandern ist sie voll dabei. Sind wir mal den ganzen Tag faul ist sie ein couchpotato.
    Im Garten alleine würde ich den Hund auf keinen Fall lassen, ausser ihr habt alleinlage. Unsere Nachbarnshunde z.b sind ständig draussen und bellen alles an, nervt total.
    Ein Hund ist eine Bereicherung für die Familie aber für mich z.b auch oft eine Belastung. Ich möchte danach keinen Hund mehr haben, das weiß ich jetzt schon.
  • Ich hab auch einen 12 jährigen kleinen Hund. ich unterschätz seine größe nicht und geh 5 mal am Tag gassi mit ihm. angefangen um 6 uhr morgens. wir erwarten im Nov unser erstes Baby. ich hoffe, dass ich gut mit Trage oder Kinderwagen weiterhin raus kann. bevor ich in Karenz war, gingen mein Mann und ich vollzeit arbeiten. unser hund kann leider nicht alleine bleiben. nicht mal 15 min. das heißt ihr müsst das wirklich trainieren u üben. unser hund kam täglich zur schwiegermutter die in einem gr Haus mit gr Garten wohnt. da ging es ihm also tagsüber super gut. sollte ich also mit Neugeborenen u Hund nicht zurecht kommen und tageweise schwierige Phasen haben, dann kann die Schwiegermutter eine Runde gehen bzw ihn ein paar Stunden nehmen.
  • Ich liebe Hunde. Sehr. Aber mit einem Kleinkind und einem Säugling würde ich persönlich mir nicht sofort einen Welpen holen. Gerade, wenn ihr noch keine oder keine nennenswerte Hundeerfahrung habt.

    Hunde sind, meiner Meinung nach, super. Und ich finde es toll, wenn Kinder mit Tierfreunden aufwachsen können. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass Hunde nicht nur Schokoladenseiten haben. Hunde bellen und haaren, auch dann, wenn sie größer sind. Und wenn sie noch Welpis sind, müssen sie oft kurz raus, um sich lösen zu können. Und dennoch wird es dauern, bis der Hund stubenrein ist. Es wird also drinnen auch immer mal was daneben gehen.

    Und ob du mit einem Neugeborenen und einem Kleinkind sofort dazu kommst das wegzuputzen, bevor ein Kind durch die Pfütze krabbelt und den Urin in der ganzen Wohnung verteilt?

    Wegen Erziehung würde ich persönlich mir keinen Stress machen. Hunde sind an und für sich sehr soziale Lebewesen, die auch nebenbei richtig viel lernen. Mit meinem Hund habe ich immer nebenbei mal bisschen was geübt, in der Hundeschule war ich nie. Und dennoch werde ich oft gelobt, wie brav mein Hund ist (stimmt aber natürlich nicht immer :D ).

    Urlaube und spazieren gehen empfinde ich auch nicht als Stress. Spazieren gehen habe ich schon immer geliebt und man muss mit Hunden nicht unbedingt wahnsinnig viele Kilometer zurücklegen, damit sie glücklich sind. Wichtiger ist ihnen, dass sie schnuppern und Hundenachrichten lesen können. Dazu sollte man aber die Zeit und Ruhe mitbringen. Wenn wir in Urlaub fahren, kann mein Hund bei meiner Schwiegermama bleiben, die selbst einen Hund hat. Das ist bei uns kein Thema. Hundepension wäre für mich aber niemals in Frage gekommen, über sowas sollte man sich also im Idealfall auch schon Gedanken machen, bevor der Hund einzieht.

    Zu den Tierkrankenversicherungen: Bitte die Details anschauen. Oft werden Kosten für rassespezifische Erkrankungen nicht übernommen. Oder die Tierarztkosten nur bis zu einem gewissen Satz der Gebührenordnung. Oder es gibt einen Deckel und wenn's teurer wird, bleibt man auf den Kosten sitzen. Oder es werden keine Impfungen übernommen... Einer Freundin von mir hat die Tierkrankenversicherung jetzt, wo ihr Hund über 10 ist und Herzprobleme hat, ohne Vorankündigung einfach gekündigt.

    Ich habe deshalb keine Tierkrankenversicherung, sondern lege regelmäßig was zur Seite. Man sollte dabei aber nicht vergessen, dass die Kosten dennoch nicht gerade niedrig sein müssen. Ich bin wahrscheinlich etwas überfürsorglich und lasse seit mein Hund 7 ist regelmäßig Gesundenuntersuchungen machen. Abgesehen davon hatte sie 1 OP, mal was am Auge und andere Kleinigkeiten und jetzt eine chronische Erkrankung, die aber mit Tabletten gut eingestellt ist. Ich habe in den letzten 8 Jahren ca 4000€ für den Hund beim Tierarzt gelassen (davon aber ca 1000€ wegen der OP-Geschichte). Und das vermutlich teure Alter kommt jetzt erst dann in den nächsten Jahren.

    Das kann man als Belastung empfinden. Ich tu's nicht, ich würde nie wieder ohne Hund sein wollen. Aber man sollte wissen, worauf man sich einlässt und das auch mittragen wollen und können.

    Ob ich's mit einem Kleinkind und einem Säugling könnte? Keine Ahnung... und ich bringe vermutlich deutlich mehr Hingabe an die Hundehaltung mit, als die meisten. Ich denke, mit etwas größeren Kindern wäre es leichter.

    Zur Gesundheit von kurznasigen Hunden: https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=20194

    Ich würde mich unter anderem deshalb, auch wenn ich das Wesen von Bullies und Möpsen liebenswert finde, für eine andere Rasse entscheiden. Wir haben eine Perser-Katze (mit ein bisschen Nase) übernommen und die ist teils wirklich arm. Schnarcht, hat massive Zahnprobleme und kann noch dazu nicht so vernünftig essen, wie die anderen Katzen. Man muss es ihr klein machen, so dass sie es mit der Zunge aufnehmen kann, weil abbeißen wegen dem kurzen Näschen nicht gescheit geht... Und brachycephale Hunde sind, meiner Meinung nach, auch arm dran.

    Ist, meiner Meinung nach, auch für Kinder nicht so schön, wenn der eigene Hund dann gerne spielen möchte, aber nicht kann, weil er vom Rennen Erstickungsanfälle bekommt.
  • Julia. schrieb: »
    Ich würde mir nie einen Hund aus dem Tierschutz oder aus einer Hundeauffangstation nehmen. Man weiß nie was diesen Hunden zugestoßen ist. Eine falsche Bewegung zb und der Hund beißt oder sonst etwas. Von einem Züchter kann man halt alles zurückverfolgen - Krankheiten, Vorfahren, etc. Aber das ist nur meine Meinung.
    Ich würde mir wieder einen Hund aus dem Tierschutz holen. Aber nicht mit Kindern zuhause. Mein Hund ist aus dem Tierschutz. Anfangs war sie verängstigt und ist wegen ruckartigen Bewegungen zusammengezuckt. Sie dürfte früher wohl geschlagen worden sein. Dann ist ihre Unsicherheit irgendwann in Angstaggressivität gekippt, bis sie da wieder halbwegs stabil war, hat es gedauert. Wenn Kinder in der Nähe waren, ist deshalb einige Jahre der Beißkorb drauf geblieben. Ist zwar nie was passiert, aber ich hätte es mir nicht verzeihen können und habe deshalb vorgesorgt. Mein Hund ist Jahre vor meiner Beziehung und vor Kindern eingezogen, zu einem Zeitpunkt, als mir die Familienplanung noch recht weit weg schien. Und ich habe das Thema auch etwas durch eine rosarote Brille gesehen.

    Der nächste Hund bzw Zweithung wird von einem verantwortungsbewussten, seriösen Züchter kommen. Und erst, wenn die Kinder groß genug bzw erwachsen sind, kommen wieder erwachsene Tierschutzhunde in Frage.

    Wobei es auch Tierschutzvereine gibt, die teils trächtige Hündinnen haben und bei denen die Welpen dann liebevoll im Haus aufwachsen und sozialisiert werden. Die Pfotenretter haben zB auch immer mal wieder Welpen. Mit einem Tierschutz-Welpen, der von Anfang an gut sozialisiert wird und noch nichts schlimmes erleben musste, hätte ich mit Kindern genauso wenig Bedenken, wie mit einem Rassehund vom guten Züchter.
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