19 Monate und wie ausgewechselt

Ich hoffe ich finde hier gleichgesinnte.
Mein Sohn 19 Monate ist seit einigen Wochen wie ein anderes Kind.
So fein und nett wie er sein kann, so anders ist er geworden.
Es wird viel von der Trotzphase gesprochen, aber ich bin mir bei seinem Verhalten da gar nicht mehr sicher.
So war es:
Er geht immer um 20 Uhr schlafen, in seinem eigenen Bett und in seinem eigenen Zimmer, dort wird er rum getragen bis er einschläft und wir legen ihn dann in sein Bett und er hat geschlafen.
Aktuelle Lage:
Er geht schlafen, wird getragen bis er einschläft, wird in sein Bett gelegt und dann beginnt das ganze Drama.
Er wacht dann sofort auf, fängt an zu schreien und toben und will raus vom Bett.
So- dann das gleiche von vorne und wenn er wieder in sein Bett gelegt wird dann fängt das Drama wieder an.
Das geht so lange bis wir genervt sind und dann verlassen wir sein Zimmer und lassen ihn mal für ein paar Minuten weinen.
Dann beginnt das eigentliche Problem.
Sobald wir das Zimmer verlassen fängt er an so übermäßig exzessiv zu schreien das man glauben könnte er wird misshandelt oder erstochen.
Und das geht dann so lange so bis wir sein Zimmer wieder betreten.
Jetzt fangen auch die Nachbarn an dies mitzubekommen was daheim abgeht und natürlich wird geredet und beurteilt. Die werden sich echt denken das Kind wird misshandelt!? Und das macht mich fix und fertig.
Und das Problem besteht nun Mittags auch beim schlafen gehen.
Kennt jemand das Problem? Was kann ich tun??

Kommentare

  • Klingt vllt blöd und ist nur eine Idee... was ist wenn ihr ihn hinlegt und neben dem Bett sitzen bleibt? Vllt rastet er dann nicht so aus? Hattet ihr evtl in letzter Zeit eine Situation, wo ihr ihn allein lassen musstet oder so? Also bin kein Psychologe, aber für mich klingt das ein bisschen nach Verlustangst... ist er tagsüber auch so , wenn er im Zimmer spielt und ihr mal raus geht?
  • Also meine Kleine ist ist jetzt 22 Monate alt. Wir haben so eine Phase schon länger. Sicher schon 1-2 Monate. Früher ging sie um 19:00 Uhr ins Bett in ihrem eigenen Zimmer und ist nach dem Budl alleine eingeschlafen. Irgendwann fing es dann auch an - es wurde immer später mit dem zu Bett gehen, sie schrie sobald wir das Zimmer verlassen haben und hat sich zum Teil so reingesteigert das sie einmal sogar brechen musste.
    Wir haben sie aber nie alleine schreien lassen. Wir haben dann gemerkt das sie einfach in einer Phase ist in der sie sehr viele Nähe von uns beiden! braucht (obwohl sie nie so war). Seitdem hat sie dann bei uns im Bett geschlafen. Mittlerweile funktioniert es wieder das sie in ihrem Zimmer einschläft, wacht aber noch manchmal auf und möchte dann zu uns ins Bett.
    Vielleicht probiert ihr es mal in eurem Bett - eventuell hilft das.
  • eventuell würde es helfen das einschlafritual zu ändern, tragen wird ja auf dauer eh vielleicht zu schwer.
    ich persönlich hab es nicht übers herz gebracht meine kleine schreien zu lassen - wir sind mit der einschlafbegleitung am besten gefahren. bei uns liegt eine matratze neben dem bett (natürlich tuts auch ein sessel, sitzsack, oder ähnliches aber da ich manchmal in der nacht im kinderzimmer schlafe paßt die matratze am besten) und ich liege neben ihr bis sie eingeschlafen ist. dauert zwar manchmal ein weilchen, aber insgesamt spart man zeit, nerven und das einschlafen funktioniert ohne tränen.
  • Smily120779Smily120779

    1,186

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    bearbeitet 12. August, 20:48
    Wir begleiten seit Anfang in den Schlaf. Bis ca. 20 Monate haben wir einschlafgestillt, dann gab/gibt es nich immer ein Flaschi vor dem Schlafen und dann bleiben wir neben ihr, bis sie schläft. In ihrem Zimmer und Bett, in der Nacht kommt sie dann zu uns ins Familienbett. Sie braucht einfach Nähe zum einschlafen. Mal mehr, mal weniger.

    Aber sie musste noch nie alleine einschlafen seit sie zu Hause ist. 🥰
  • Ich würde auch sagen, daneben liegen oder sitzen bleiben bis er schläft. Aber kein Unterhaltungsprogramm. Dh nicht mehr reden oder sonst was, so daß er merkt, daß der Ofen aus ist. Nur mit zugemachten Augen daneben liegen. Oder alternativ ev. eine Spieluhr mit langer Spieldauer probieren, zb von Reer. Unser Sohn schläft seit er zwei ist mit seiner Spieluhr ein. Das beruhigt ihn.
  • @BlackPearl

    Ich kenne das zugut... könnte denken du schreibst von meinen Sohn!

    Aktuell ist er 20 Monate...


    Bis er 17 Monate war haben wir ihn in den Schlaf begleitet, dann kam sein Bruder zur Welt und hat alles geändert.

    Wir haben ihn immer bei uns im Elternbett in den Schlaf begleitet, was dann schon langsam echt mühsam war... bis er mal runter kam vom Tag hat es oft schon 30 min gedauert... dann nochmal 30 min bis er wirklich schlief! Und sobald er das tat haben wir ihn in sein Gitterbett getragen, in sein eigenes Zimmer...

    Aber ist mir immer noch lieber als ihn tragen zu müssen 😅 wie lange habt ihr denn da immer gebraucht bis er schläft?

    Ach und beim rüber legen in sein Gitterbett ist er uns dann phasenweise auch aufgewacht und hat arg gebrüllt... das war uns alles zu zeitaufwendig mit einem neugeborenen nebenbei!

    Also haben wir beschlossen sein einschalfritual zu ändern.. vorher hab ich es nie übers Herz gebracht.. dann kam Baby nummer 2 und ich wurde "kühler" und war bereit es anders zu probieren:

    Mit Fläschchen 240ml 2er Nahrung ins Bett legen... die ersten 3 Tage war er bisschen verwirrt weil es komplett neu war aber er hat es wirklich dann so brav angenommen.. ohne viel Geschrei... natürlich hat er dann mal hin und wieder Mama oder Papa gerufen, aber er ist immer nach spätetssns 20 min eingeschlafen...

    Wir haben allerdings bei der Eingewöhnungsphase wirklich gewartet bis er total müde ist... so klappte es dann auch besser...

    Ich hoffe ihr findet eine Lösung für euch alle ! Weil dieses ewige herumtragen das der kleine schläft muss ja auch schon langsam schwer sein....


  • Also ich begleite meine Kinder nochimmer in den Schlaf. Dauert sowohl bei den Zwillingen ( bald 2) als auch bei der grossen (bald 5)je eine Stunde. Manchmal weniger, manchmal mehr .

    Wobei wir vorgestern Premiere hatten und First Lady meinte wenn ich die Tür offen lassen und Licht am Gang schafft sie es nach kuscheln und Geschichte allein,😍hat auch geklappt.

    Leg dich mit ihm hin, wie andere schon geschrieben haben.es wird immer auf und Abs geben. Vielleicht bahnt sich auch schon wieder ein entwicklungssprung an..(hab die nicht im Kopf) oder Zähne oder oder..

    Es wird wieder, wirst sehen.
  • Danke euch allen für eure Kommentare, Meinungen und Hilfestellungen!
    Das wir irgendetwas anders machen müssen wissen wir, nur ist es wirklich schwer rauszufinden was. Unser Sohn ist zur Zeit wieder so anhänglich und Nähebedürftig das er wie gesagt nur getragen werden will.
    Neben seinen Bett sitzen zu bleiben bis er schläft funktioniert gar nicht, weil er eben dann weinend im Gitterbett steht und will raus.
    Und er schläft die 2te Nachthälfte sowieso im Elternbett😊Ich werde einiges nun versuchen und dann sehen was ihm zur Zeit gut tut.
    Danke euch allen!!
  • @BlackPearl weiss nicht ob es schon gesagt wurde aber ich zb. Trage in der nacht nicht . (Is mir nach dem ganzen tag zu schwer ) ich nehme ihn raus und setz mich mit ihm in einen sessel . Streichel oder schaukel ein bisschen . Funktioniert wunderbar bei uns .
  • Vielleicht wär ein normales Bett eine Option? Meine Tochter hat mit 13 Monaten ein großes Bett bekommen und seit dem schläft sie viel besser. Und für mich ist das zu Bett bringen auch einfacher, ich leg mich hald einfach zu ihr bis sie schläft und muss sie nicht mehr ins Gitterbett heben.

  • @SecondBabyJa wir kaufen ihm auch eines! Da ich wieder schwanger bin tu ich mir mit herumtragen sowieso schwerer. Und uns kommt eben auch vor das er sein Gitterbett nicht mehr mag..
  • @BlackPearl das ist sicher eine gute Idee! Wir haben überhaupt ein großes 1,40 iger Bett 😄 Ihr taugts voll weil sie ziemlich herum wandert im Bett und so hat sie eben genug Platz. Wir haben so einen Rausfallschutz und ein Spalt ist offen, da klettert sie in der Nacht raus und kommt zu uns.
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