Kleinkind und Baby - Tipps und Tricks

Hallo ihr Lieben !

Momentan bin ich in der 25.ssw mit Baby nummer 2. meine Tochter ist bei der Geburt ein bissl über 2,5 Jahre alt.

Jetzt mach ich mir natürlich oft Gedanken wie Ich das schaffen werde.

Habt ihr vl Tipps wie das Leben mit Kleinkind und Baby gut zu managen sind ?
Habt ihr eure Grossen speziell vorbereitet? Manche schenken ja was zur Geburt fürs ältere Kind?

Bin einfach gesoannt auf Erfahrungen ! 🌸

Kommentare

  • Uh, da häng ich mich gleich an.
    Bin jz in der 15. SSW und der Große wird bei der Geburt ziemlich genau 2 Jahre alt sein.
  • Naja Tipps nicht wirklich.
    Meine Tochter war knapp drei (3 Wochen vor ihrem Geburtstag) als die Zwillinge kamen.
    Sie hat ein "große Schwester Geschenk" bekommen.
    Und ja ich hab sie drauf vorbereitet. Es gibt viele nette Bücher über Schwangerschaft bzw grosser Bruder/ Schwester werden. Ich hatte sie auch beim 3d US mit damit sie eine Vorstellung bekommt. Die normalen waren eher uninteressant, da konnte sie nix erkennen.
    Papa hat sie auch 2 Stunden nach ks von Oma geholt und sie durfte im KH ihre Geschwister gleich halten.

    Ich persönlich finde es gaaanz wichtig grosskind mit ein zu beziehen. Da ich Flasche gegeben hab durfte First Lady füttern, wickeln , kuscheln....eben echt alles. Hab nie gesagt das kannst du nicht das darfst du nicht oder dgl.
    Wenn man deutlich sagt kopferl halten tun die grossen (kleinen) das auch😉 muss halt immer daneben sein.

    Meine Tochter wollte schon im ersten Monat Gummibärchen teilen🙈

    Meine Schwester hat mit ihrer grossen gelesen bzw Buch angeschaut beim stillen, geht also auch.

    Unruhe entsteht meist trotzdem wenn das Baby viel weint. Meine hat oft mitgeweint. Als Zwilling 1 so 3,4 Monate alt war hat sie gesagt sie hält ihn nicht aus, ich soll ihn wegräumen das sie schlafen kann. 🙄 😁
    Es wird anfangs immer Momente geben wo man nicht weiss wo zuerst hin. Baby oder grosskind. Soviel Verständnis kann man von keinem 2 oder 3 jährigen Kind erwarten.
    Meine durfte dann und wann auch eine halbe Stunde Fernsehen wenn ich mit den beiden kleinen beschäftigt war.

    Jetzt 20 Monate und 4,5 Jahre ist es oft anstrengender als am Anfang. Wollen alle drei unterschiedliche Dinge spielen, natürlich nur mit mir. Eifersucht und Streitereien gehören dazu. Man muss da generell in vielem lockerer werden.
    Bin ich mit der grossen am Klo, werden zwischenzeitlich Wände bemalt , Trinkflasche ausgeschüttet, Erdbeeren ins Sofa massiert , Spielzeuge in der ganzen Wohnung verteilt, klopapierolle abgerollt, Bruder gebissen usw.... könnte diese Liste endlos fortführen. 🙃

    Es hat bis jetzt noch jede Mama hingekriegt. Also bestimmt auch ihr😉

    Wie leicht oder schwer alles wird hängt ganz stark vom Charakter aller Beteiligten ab.
    sab8614
  • Was mich noch sehr interssiert: wie machst du/ macht ihr das beim Mittagsschlaf?
    Mini wird ja noch keinen geregelten Rhythmus haben, aber es ist mir schon wichtig, dass Maxi seinen beibehalten kann. Er braucht aber so seine 15-20 Min zum Einschlafen.
    Ich frage mich nur: WIE macht man das? Wenn Mini schläft is es ja kein Problem, aber wenn nicht?
  • Also ich fand’s umgekehrt schwieriger. Baby hinzulegen während großes Kind munter war.
    Oft hab ich ihm was zum Essen gemacht und er hat gegessen während ich das Baby hingelegt hab. Oder er durfte währenddessen fern schauen.

    Den großen schlafen zu legen is meistens gegangen wenn er nicht zuuu lang gebraucht hat. Hab Baby währenddessen gestillt, oder es is ein bissl am Boden herumgerollt/gekrabbelt.
  • @PrincessSunshine meine Schwester hat die kleine auch immer gestillt wenn die grosse schlafen sollte. Somit waren beide ruhig.

    Meine First Lady hat sich den Mittagsschlaf gestrichen als die kleinen da waren. War aber halt schon drei.
  • Meine Große war 22 Monate als der kleine auf die Welt kam. Das "Problem" mit Mittagaschlaf hatten wir allerdings nur 1,5 Monate, danach hat sie beschlossen, dass sie keinen mehr braucht.

    In der Zeit hat der kleine noch recht viel geschlafen, wenn er wach war hab ich ihn entweder mitgenommen und gestillt oder in den Laufstall gelegt und das Mobile aufgedreht. Leider hats auch oft länger gedauert und er hat daweil geweint :/ bin dann zwischen den zweien hin und hergelaufen.


    Ansonst, eh wie Nasty schon sagt, das Große Kind viel mit einbeziehen. Auch wenn Besuch kommt vl schon vorher erwähnen dass das große Kind auch beachtet wird/ als erstes begrüßt wird eventuell auch eine Kleinigkeit bekommt. Damit die Eifersucht nicht zu groß wird weil sich alle nur ums Babykümmern.

    Wir hatten nur ein Buch, sonst gabs keine Vorbereitung. Einmal habe ich sie zum FA mitgenommen, da hatte sie aber große Angst. (sie hat generell Angst vor Ärzten)
    Bauch einschmieren durfte sie auch wann sie wollte und die Spieluhr fürs Baby aufdrehen.
  • Mein Mann und ich haben gemeinsam vier Kinder. (Bub vier, Mädchen drei, Zwillingspärchen zehn Monate) Er hat mit seiner Ex-Freundin zwei Söhne (zehn und acht) die seit zwei Jahren bei uns wohnen, weil ihre Mutter leider gestorben ist. Ich habe noch einen siebenjährigen Sohn, der jedes zweite Wochenende bei seinem Vater wohnt. Wir haben drei Kinderzimmer und einen kleinen Garten. Der Alltag mit sieben Kindern ist manchmal sehr schwierig, die Babys waren nicht geplant aber wir sind glücklich und zufrieden damit.

    Die Babys schlafen untertags zweimal, manchmal dreimal. In der Nacht schlafen sie drei bis fünf Stunden am Stück. Das Mädchen geht erst im September in den Kindergarten. Ich bin seit vier Jahren daheim, mein Mann arbeitet Vollzeit. Wir haben zweimal die Woche Haushaltshilfe. Meine Eltern wohnen sehr weit weg, die Schwiegereltern sind nicht mehr so fit und wir haben keine Kinderbetreuung.

    Unser Tagesablauf:
    04.00 Papa steht auf, kümmert sich um die Babys. Wenn sie noch schlafen arbeitet er am Computer.
    06.00 Mama steht auf, übernimmt die Babys.
    06.45 Kinder aufwecken, fertig machen, frühstücken
    07.30 Papa bringt die Burschen in die Schule und fährt ins Büro.
    08.30 Mama bringt den Kleinen in den Kindergarten, (alleine unterwegs mit vier Kindern..) geht mit den anderen drei spazieren / zum Kinderarzt / auf den Spielplatz / einkaufen. Die Babys schlafen im Wagerl.
    11.00 Kochen; 11.30 Mittagessen
    12.00 Das Mädchen macht Mittagsschlaf. (Sie geht alleine ins Bett) Mama spielt mit den Babys, oder schlafen sie noch eine Stunde. Mama kümmert sich um Haushalt.
    14.30 Den Kleinen vom Kindergarten abholen, nochmal an die frische Luft, die Babys schlafen im Wagerl.
    17.00 Papa holt die Burschen vom Hort ab; 17.30 Gibt's Brotzeit; 18.00 Kinder baden
    18.30 Papa bringt die Babys ins Bett. 19.00 Der kleine Bub und das Mädchen gehen ins Bett; 19.30 Die Burschen
    In der Nacht steht der Papa auch auf; wir teilen uns. Der Vater von meinem Sohn holt manchmal alle drei Burschen ab und bringt sie heim. Er spielt Fußball mit ihnen und hat die Söhne von meinem Mann auch gern.

    Jedes Mal wenn wir Nachwuchs bekommen haben, haben die Großen Geschenk bekommen. Manchmal wenn ich es nicht mehr kann, lasse ich die Kinder eine halbe Stunde fernschauen. Die Toniewürfel, Musikbücher und Rutschautos sind auch sehr hilfreich. Unsere großen Kinder helfen oft freiwillig. Wir haben Laufgitter, es war sehr praktisch wenn ich die Babys stille, füttere, hinlege oder aufs Klo gehen muss. Wenn meine Eltern oder meine Geschwister zu Besuch kommen, gehen wir gemeinsam zum Indoorspielplatz oder ins Kinder Café.

    Bevor die Babys auf die Welt gekommen sind, hatte das Mädchen Trotzphase und hat oft Theater gemacht. Sie war das Jüngste und das einzige Mädchen/unsere Prinzessin. Während der Schwangerschaft hab ich ihr oft mein Handy angeboten muss ich gestehen. Wegen allen Kleinigkeiten hat sie den Kopf an die Wand gehaut, mich absichtlich gebissen und Sachen kaputt gemacht. Ich habe mir Zeit genommen und mit ihr "girly things" gemacht. Ich war alleine shoppen mit ihr, wir haben gemeinsam die Nägel lackiert, waren zu zweit Eis essen, sind gemeinsam zum Frisör und Frauenarzt gegangen. Sie darf mir beim schminken helfen und sie wählt jeden Tag für mich aus was ich mir anziehen soll. (halbwegs😉) Die Situation hat sich geändert und sie jst sehr stolz auf sich, dass sie auf die Babys "aufpassen" darf.

    Der kleine Bub war damals noch daheim aber es war kein Problem mit ihm, wahrscheinlich weil er schon drei älteren Brüder hat. Mein Sohn und die Söhne von meinem Mann verstehen sich auch gut. Bei uns wäre das Thema Krankheit. Mein Sohn hat mal Scharlach gehabt und hat seinen Bruder angesteckt. Der kleine Buben hatte Lungenentzündung und Windpocken. Ein Sohn von meinem Mann hat den Bein gebrochen. Jede Woche ist ein Kind verkühlt. Gott sei dank sind mein Mann und ich nie krank und immer fit. Die Babys bekommen gerade Zähne und schreien manchmal ohne Unterbrechung. Dafür braucht man wirklich viel Geduld und Kraft.

    Ich bin gelernte Pädagogin und liebe es Mama zu sein. Egal wie oft die Kinder mich in den Wahnsinn treiben, bleiben sie immer meine Nummer 1. Wir bemühen uns auch, einmal im Monat mit jedem Kind was alleine zu machen. Wenn alle Kinder schlafen, nasche ich Schokolade 😉
    Kaffeelöffeldinkelkorn
  • @sab8614 wow, hut ab.
    Bei so einer großen Rasselbande wird es sicher nie fad 😀
  • Ich bewundere das auch ein bisschen. Doch denke ich daß die Kinder sich automatisch anpassen/eingliedern (müssen)
    Einem 10 jährigen kann ich sagen, mach dir Mal dein wurstbrot selbst und der kleinen eines mit.
    Wenn grosskind selbst erst 2 oder 3 ist geht das nicht.😉

    Aber wenn ich deinen Alltag so lese @sab8614
    bin ich dankbar nur drei zu haben😅
  • @sab8614
    7 kinder 😳😳😳 und ich sch**** schon mit einem so herum 😅

    Wenn dann steht 18:30 gehen babys ins bett , dann frag ich mich : funktioniert das immer ? 🤔

    Ich wär auch gern in einer großfamilie aufgewachsen 😊
  • Der Zehnjährige ist zuständig für Brotzeit. Den Tisch herrichten, seine Geschwister zum Tisch bringen und den Brei aufwärmen. Er schneidet auch Gurke und Paprika auf. Ist stolz darauf, dass er der "Chef" ist. Ich oder mein Mann macht eine Eierspeise. Der Achtjährige und Siebenjährigen räumen nach dem Essen auf. (Liebe Mamas, das Leben ohne Handstaubsauger kann ich mir nicht vorstellen)

    Der Tagesablauf ist bei uns mehr oder weniger fix, sonst funktioniert es nicht mit so vielen Kindern. Am Wochenende mit Flexibilität, wir versuchen es immer um die gleiche Zeit zu essen und Kinder hinzulegen.

    Die Babys lassen sich vom Papa viel leichter hinlegen. Während mein Mann ein oder zwei Kinder badet, mache ich die Babys fertig. (stillen, Zähne putzen, umziehen) Sie bekommen gute Nacht Bussis von den Großen. Um 18.30 (plus minus fünf bis zehn Minuten) bleib ich bei ihnen und bringt mein Mann die Babys ins Bett, dann geht er aus dem Zimmer. Sie bekommen Schnuller, Schmusetücher, haben nur Body, Windel und Schlafsack an. Kurz davor das Babyzimmer gut lüften und dunkel machen. Natürlich jammern die Babys ein bisschen wenn der Papa weggeht. Meistens schauen sie im Bett herum, miteinander noch ein bisschen "plaudern" dann schlafen sie von sich alleine ein. Es dauert 15-20 Minuten. Das Babyphone hat Bildschirm, wir sehen, ob es notwendig ist wieder ins Zimmer zu schauen. Wenn ein Baby zum Beispiel Bauchweh oder Zahnschmerzen hat, hole ich es zu mir natürlich. Wir lassen die Babys nicht stundenlang im Bett wenn sie nicht schlafen können, gehen aber auch nicht gleich zu ihnen wenn wir irgendwas hören.

    Ich war elf Jahre lang Einzelkind, bis meine Schwester geboren wurde. Sechs Jahre später ist mein Bruder gekommen. Ich habe mir immer eine große Familie gewünscht. Mein Mann ist Einzelkind. Er wollte eigentlich nur 2 Kinder, Bub und Mädchen. Daher haben wir noch versucht, bis unsere Prinzessin auf die Welt gekommen ist. Jetzt haben wir eine große Patchworkfamilie und wir sind sehr sehr dankbar dafür.

    Schönes Wochenende euch!
    Nasty
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