Erfahrungsberichte zu motorischer Entwicklungsverzögerung
Hallo ihr Lieben 🤗
Vielleicht hat die eine oder andere Mama hier ähnliches erlebt und kann davon etwas berichten.
Meine Tochter ist jetzt aktuell 14 Monate alt. Bei der Jahresuntersuchung mit 11 Monaten hat die KIÄ uns Physiotherapie empfohlen da unsere Kleine zu dem Zeitpunkt sich noch nicht hochziehen konnte, nur in den Kniestand und ebenfalls nicht krabbelte sondern auf dem Popo herumrutschte.
Wir gingen dann zur Physio, die uns Übungen zeigte, die machten wir Zuhause.
Sie fing dann auch schnell an Fortschritte zu mache, Bein aufstellen und sich auch hochzuziehen. Kurz nach ihrem Geburtstag fing sie auch an zu krabbeln. Sie ist nach wie vor leidenschaftliche Po-Rutscherin😅 aber immerhin krabbelt sie von Zeit zu Zeit, meist eher auf weichen Untergründen. Zwischenzeitlich haben wir dann auch die Therapeutin gewechselt, da meine Tochter dort sehr viel gefremdelt hat und nicht gut mitgemacht hat. Ebenfalls war auch die zwischenmenschliche Basis mit der Therapeutin etwas gewöhnungsbedürftig und schwierig, sodass uns die KIÄ dann jemand Anderes empfohlen hat, mit der die Therapieeinheiten nun super funktionieren.
Und nun zu meinem eigentlichen Problem. Unsere jetztige Therapeutin meinte nun, dass sie nicht genau sagen kann, woher diese motorische Verzögerung komme. Sie zählte dann auf was sie alles gut kann, Feinmotorik, Spielverhalten, Kommunikation/Interaktion usw. Sie kann auch keine körperlichen Probleme feststellen, lediglich vielleicht Größe und Gewicht, die ursächlich sein könnten, denn meine Kleine ist für Alter sehr groß und hat auch dementsprechend Babyspeck, aber, dass das der alleinige Faktor sein sollte, denkt sie nicht. Sie hat nun in den Raum geworfen ob vielleicht ein Problem in der Bewegungsplanung liegt, aber das würde eher eine Ergotherapie benötigen und meinte nun, dass es vielleicht gut wäre, dass abzuklären ob Bedarf besteht oder nicht.
Sind nun auch schon auf der Warteliste zwecks Ergotherapie, müssen aber mit einer Wartezeit von 3 Monaten locker rechnen.
Bin mittlerweile schon etwas ratlos, da ich mir nun jetzt erhofft hatte, dass die Therapeutin uns sagt da und da müssen wir ansetzen und dieses oder jenes ist der Auslöser dafür.
Da sie ja Fortschritte macht, natürlich in ihrem Tempo langsamer als andere Kinder in ihrem Alter, aber sie entwickelt sich motorisch weiter unter der Berücksichtigung, dass sie keine körperlichen Probleme hat, weiß ich nicht ganz wo die Therapien hinführen sollen, wenn es nicht Mal einen Anhaltspunkt gibt.
Frage mich halt mittlerweile ob sie einfach nur länger Zeit dafür braucht.
Bin auch mit anderen Mamas (Bekanntenkreis, Spielgruppen) im Austausch, da habe ich auch schon oft gehört, dass einige Kinder erst mit 20-24 Monaten frei gelaufen sind, ohne dass irgendwelche Probleme vorhanden waren. Habe mich auch in das Buch von Remo Lago Babyjahre etwas eingelesen, der ja auch dieses klassische Entwicklungskonzept mit so und so viel Monaten müssen die Kinder das machen und das machen etwas in Frage stellt.
Dort wird auch beschrieben, dass Po Rutscher meistens erst mit 18-20 Monaten laufen.
Mittlerweile zieht sie sich ja schon super hoch, braucht zwar meistens eine Hand unter dem Po, die ist aber glaube ich nur ein Sicherheitsgefühl für sie, denn Kraft wende ich dabei gar nicht an, sie macht das aus eigener Kraft. Sie steht dann auch 5-10 Minuten total stabil auf einer Stelle vor ein paar Wochen setzte sich meistens nach 1-2 Minuten wieder hin. Teilweise macht sie auch schon kleine Schritte nach vorne und zur Seite, noch etwas unbeholfen aber immerhin. Generell ist das Interesse viel mehr da sich aufzustellen, das wird auch immer mehr meiner Meinung nach.
Vielleicht hat wer hier ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt jemanden dessen Kind auch Po Rutscher war und/oder länger brauchte bis zum Laufen. Würde mich über jeden Erfahrungsbericht und Gleichgesinnte freuen🙂
Vielleicht hat die eine oder andere Mama hier ähnliches erlebt und kann davon etwas berichten.
Meine Tochter ist jetzt aktuell 14 Monate alt. Bei der Jahresuntersuchung mit 11 Monaten hat die KIÄ uns Physiotherapie empfohlen da unsere Kleine zu dem Zeitpunkt sich noch nicht hochziehen konnte, nur in den Kniestand und ebenfalls nicht krabbelte sondern auf dem Popo herumrutschte.
Wir gingen dann zur Physio, die uns Übungen zeigte, die machten wir Zuhause.
Sie fing dann auch schnell an Fortschritte zu mache, Bein aufstellen und sich auch hochzuziehen. Kurz nach ihrem Geburtstag fing sie auch an zu krabbeln. Sie ist nach wie vor leidenschaftliche Po-Rutscherin😅 aber immerhin krabbelt sie von Zeit zu Zeit, meist eher auf weichen Untergründen. Zwischenzeitlich haben wir dann auch die Therapeutin gewechselt, da meine Tochter dort sehr viel gefremdelt hat und nicht gut mitgemacht hat. Ebenfalls war auch die zwischenmenschliche Basis mit der Therapeutin etwas gewöhnungsbedürftig und schwierig, sodass uns die KIÄ dann jemand Anderes empfohlen hat, mit der die Therapieeinheiten nun super funktionieren.
Und nun zu meinem eigentlichen Problem. Unsere jetztige Therapeutin meinte nun, dass sie nicht genau sagen kann, woher diese motorische Verzögerung komme. Sie zählte dann auf was sie alles gut kann, Feinmotorik, Spielverhalten, Kommunikation/Interaktion usw. Sie kann auch keine körperlichen Probleme feststellen, lediglich vielleicht Größe und Gewicht, die ursächlich sein könnten, denn meine Kleine ist für Alter sehr groß und hat auch dementsprechend Babyspeck, aber, dass das der alleinige Faktor sein sollte, denkt sie nicht. Sie hat nun in den Raum geworfen ob vielleicht ein Problem in der Bewegungsplanung liegt, aber das würde eher eine Ergotherapie benötigen und meinte nun, dass es vielleicht gut wäre, dass abzuklären ob Bedarf besteht oder nicht.
Sind nun auch schon auf der Warteliste zwecks Ergotherapie, müssen aber mit einer Wartezeit von 3 Monaten locker rechnen.
Bin mittlerweile schon etwas ratlos, da ich mir nun jetzt erhofft hatte, dass die Therapeutin uns sagt da und da müssen wir ansetzen und dieses oder jenes ist der Auslöser dafür.
Da sie ja Fortschritte macht, natürlich in ihrem Tempo langsamer als andere Kinder in ihrem Alter, aber sie entwickelt sich motorisch weiter unter der Berücksichtigung, dass sie keine körperlichen Probleme hat, weiß ich nicht ganz wo die Therapien hinführen sollen, wenn es nicht Mal einen Anhaltspunkt gibt.
Frage mich halt mittlerweile ob sie einfach nur länger Zeit dafür braucht.
Bin auch mit anderen Mamas (Bekanntenkreis, Spielgruppen) im Austausch, da habe ich auch schon oft gehört, dass einige Kinder erst mit 20-24 Monaten frei gelaufen sind, ohne dass irgendwelche Probleme vorhanden waren. Habe mich auch in das Buch von Remo Lago Babyjahre etwas eingelesen, der ja auch dieses klassische Entwicklungskonzept mit so und so viel Monaten müssen die Kinder das machen und das machen etwas in Frage stellt.
Dort wird auch beschrieben, dass Po Rutscher meistens erst mit 18-20 Monaten laufen.
Mittlerweile zieht sie sich ja schon super hoch, braucht zwar meistens eine Hand unter dem Po, die ist aber glaube ich nur ein Sicherheitsgefühl für sie, denn Kraft wende ich dabei gar nicht an, sie macht das aus eigener Kraft. Sie steht dann auch 5-10 Minuten total stabil auf einer Stelle vor ein paar Wochen setzte sich meistens nach 1-2 Minuten wieder hin. Teilweise macht sie auch schon kleine Schritte nach vorne und zur Seite, noch etwas unbeholfen aber immerhin. Generell ist das Interesse viel mehr da sich aufzustellen, das wird auch immer mehr meiner Meinung nach.
Vielleicht hat wer hier ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt jemanden dessen Kind auch Po Rutscher war und/oder länger brauchte bis zum Laufen. Würde mich über jeden Erfahrungsbericht und Gleichgesinnte freuen🙂
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Kommentare
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Würde auch darauf vertrauen, dass deine Tochter in ihrem Tempo weitermacht, vor allem weil sich ja Entwicklung zeigt und kein Stillstand herrscht. ☺️
Wünsche euch alles Gute!
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Das hört sich schon Mal sehr beruhigend an. Vielen lieben Dank für den Bericht 😊 ja mittlerweile denke ich mir auch, dass es einfach nur Zeit braucht.
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Bei meinem Sohn besteht/bestand seit seinem 5 Lebensmonat der Verdacht auf motorischer Entwicklungsverzögerung. Wir machen seit dem auch Physio. Jetzt ist er 13 Monate krabbelt, zieht sich hoch und macht an der Hand erste Schritte. Mittlerweile habe ich von unserer Kinderärztin und Physio die Rückmeldung, dass er gut aufgeholt hat und sie derzeit nicht von einer Entwicklungsverzögerung ausgehen sondern einfach, dass er länger braucht/gebraucht hat. Wir haben auch einiges gemacht, was wohl auch seinen Beitrag geleistet hat. Also würde es im Vergleich zu dem was du beschreibst eigentlich im Rahmen liegen. Auch bei meinem Sohn gibt es keinen "Grund" in dem Sinn und in allen anderen Bereichen hat er sich unauffällig entwickelt. Was ich noch empfehlen kann ist Osteopathie - das hat bei uns sicher viel positives bewirkt. Hätte er jetzt nicht so einen großen Sprung gemacht hätte es eine Überweisung ins KH zur Abklärung gegeben (was sie da gemacht hätten, kann ich nicht sagen) und dann ev. weitere Therapien (Ergo). Und auch meine Erfahrung ist es, dass es einen Unterschied macht wer die Therapie macht. Da lohnt es sich sicher auf sein Gefühl zu hören, sich zu informieren und ggf. zu wechseln.
Oh und auch mein Sohn ist überdurchschnittlich groß und schwer - ich persönlich reagiere da aber etwas "allergisch" auf die Erklärung, dass es davon kommt. Denn es geht ja um Muskelaufbau und er trainiert so wie alle anderen Kinder immer mit seiner Größe und Gewicht und die Bewegungsabläufe/Bewegungsplanung bleibt ja die selbe.
Alles Liebe Levante
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Kann es sein, daß die Bewegungen deine Tochter eher unkoordiniert wirken, bzw daß sie ungewöhnlich lange braucht um Bewegungen zu automatisieren ? Vielleicht ist der Physio was in die Richtung aufgefallen und sie hat deshalb Ergo empfohlen ? Generell ist eine Abklärung bei der Ergo um zu sehen ob sie Probleme mit der Koordination von Bewegungen hat sicher nicht schlecht. Am besten schauen, daß es jemand ist der viel Erfahrung mit SI (sensorische Integration) nach Ayres hat. Ich würd aber auch meinen, daß ihr da keinen Stress habt weil sie noch sehr jung ist. Von daher wäre paar Monate Wartezeit ggf eh nicht so schlecht ? Mit 17/18 Monaten sieht man auch schon besser als mit 14 Monaten wo sie motorisch steht.
Btw: mein Sohn hatte einen Haufen Ergo, und das hat ihm extrem geholfen. Er ist jetzt 8, geht in die Regelschule und hat bisher keine Lernprobleme. Das ist nicht selbstverständlich, Kinder mit Dyspraxie und Wahrnehmungsstörungen haben eine erhöhte Wahrscheinlichkeit Legasthenie oder Dyskalkulie zu entwickeln. Deshalb ist es auch wichtig das zeitgerecht zu therapieren, damit verringert man die Wahrscheinlichkeit daß es so kommt. Aber bitte keine Panik, selbst wenn sie das hätte wärt ihr MEHR als zeitgerecht dran. Wie gesagt wir haben mit 3 Ergo begonnen, also viel später.
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Vielen Dank für deine Rückmeldung. Osteopathie hatten wir tatsächlich nach der Geburt gemacht und habe ich mir auch überlegt ob wir in diese Richtung nochmals gehen. Oh, ja da gib ich dir total Recht, dass es sehr Therapeuten abhängig ist.
Und bezüglich Gewicht und Größe gib ich dir auch Recht. Finde ich zu 100% auch nicht ganz schlüssig.
@melly210
Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Ich habe über Dyspraxien schon ein bisschen recherchiert und da habe ich gelesen, dass das ja die Grob- und Feinmotorik betrifft. Bin natürlich kein Experte, bin zwar selber Kinderkrankenschwester, aber in diesen Bereichen kenn ich mich natürlich nicht wirklich aus. Aber hätte ihre Bewegungsabläufe jetzt nicht als unkoordiniert beschrieben. Für mich wirkt es eher als ein Kraftproblem, aber natürlich wie gesagt Experte bin ich ja nicht. Und feinmotorisch hätte ich da erst Recht keine Bedenken, dass sie da unkoordiniert wäre. Aber weiß natürlich nicht ob Dyspraxien auch nur die Grobmotorik betreffen können.
Das mit den Abläufen ob sie lange braucht um sie zu automatisieren, kann ich auch schwer beurteilen. Naja Anfang März rutschte sie wie gesagt nur am Po, konnte nicht krabbeln, ihr Bewegungsradius war damals auch noch sehr eingeschränkt, aufziehen konnte sie sich nur in den Kniestand. Und nun Anfang Juni krabbelt sie teilweise, wenn sie krabbelt oder am Po rutscht folgt sie mir in jedes Zimmer, ist mittlerweile so sehr flink und schnell unterwegs. Sie klettert über Hindernisse, zieht sich hoch, macht teilweise Vorwärts, Seitwärts Schritte, wie gesagt noch etwas wackelig und unbeholfen aber es wird mehr. Weiß jetzt nicht ob dies eine zu lange Zeitspanne ist. Feinmotorische Bewegungen macht sie sehr schnell nach bzw. konnte sie schnell machen. Finger zu Nase, Mund, winken, Stift halten (malen), Hände vor das Gesicht, Zähne putzen usw. Also da hätte ich wiederum wieder keine Bedenken, dass sie da sehr lange braucht um zu wissen wie sie die Bewegungen macht, daher fand ich diese Bewegungsplanungstörung ja nicht so ganz passend, aber wie gesagt ich bin kein Experte und vielleicht gibt es da auch Varianten die nur die Grobmotorik betrifft, gelesen dazu hätte ich diesbezüglich nichts, aber ja eine Begutachtung von einer Ergo ist da sicher sinnvoll. Ja mag sein, dass vielleicht ein bisschen Wartezeit nicht schlecht wäre um vielleicht so eine Diagnose besser stellen zu können. 14 Monate ist halt wirklich noch sehr jung. In dem Alter ist es wahrscheinlich auch sehr schwer, da irgendwelche Diagnosen in den Raum zu stellen.
Und zu deinem Sohn, das ist klasse, dass er in eine ganz normale Regelschule geht und ihr diesbezüglich keine weiteren Probleme habt. Vielen lieben Dank nochmal für deine Rückmeldung.🙂
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Aber ja, schau mal, deine ist noch recht jung. In ein paar Monaten sieht man sicher mehr. Alles Gute euch !
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Alles klar, das ist gut zu wissen. Ja, da hast du Recht. Vielen lieben Dank 😊 schönen Abend noch.
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Immerhin gibt es Quasselstrippen die motorisch länger brauchen und welche (wie meiner) die zwar nach dem gehen gleich alles erklimmen wollen aber kaum quasseln.
Mit 14 Monaten würde ich mir da noch keine Gedanken machen.
Außerdem wart ihr mit 11 Monaten bei der Untersuchung und wenn ich jetzt von meinem ausgeh und mich zurück erinner.
Da war bissi krabbeln und sonst nix. Dann gings sooo schnell hochziehen, stehen, gehen da wollte er gefühlt alles auf einmal.
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Also in der Kommunikation ist sie tatsächlich weiter. Mama, Papa konnte sie schon relativ früh sagen. Mama kam mit 7 Monaten, Papa ein Monat darauf. Daraufhin folgten Danke und Auto. Also 4 Wörter sagt sie schon ganz gut. Brabbeln tut sie ohnehin sehr viel und schon lange. War für uns zu Beginn, bevor die Kinderärztin uns Physio empfohlen hatte, eigentlich noch so, dass wir dachten, naja gut kommunikativ und im interagieren ist sie halt etwas früher dran und dafür hinkt halt die Motorik bisschen nach.
Generell hatte ich das Gefühl, dass sie Dinge schon sehr schnell verstand wenn man sie benannte und generell auch non verbal schon sehr schnell kommunizieren konnte sprich bei Tschüss hat sie angefangen zu winken, wenn sie etwas nicht wollte hat sie angefangen den Kopf zu schütteln oder klatschen hat sie sich auch schnell abgeguckt. Das konnte sie alles schon so mit 9 Monaten ungefähr, was Gleichaltrige in Krabbelgruppen, Bekanntenkreis zb. noch nicht konnten, aber die waren dafür dann schon sehr mobil unterwegs und haben sich überall hochgezogen, gekrabbelt etc.
War auch ein bisschen der Meinung, dass sie in den Bereich einfach schneller ist, aber gut ist halt auch irgendwie schwer wenn dann von Kinderärzten und Co dann oft so der Druck kommt mit 10 Monaten müssen sich die Kinder hochziehen und mit 18 Monaten müssen sie spätestens frei laufen🙈
Klar, finde ich es wichtig es abzuklären lassen und auch zu fördern wenn Bedarf da ist, aber hab oft das Gefühl, dass so bald etwas von der Norm abweicht sofort als abnorm abgestempelt wird. Solche Sachen werden dann auch oft gar nicht miteinbezogen,dass das Kind in anderen Bereichen vielleicht besser, weiter entwickelt ist. Unsere vorgehende Physiotherapeutin hatte sogar gemeint, dass liege nur daran, weil das Kind ja nicht so mobil ist, deswegen muss es verbal viel besser sein als motorisch🤷🏻♀️ solche Aussagen und noch ein paar andere abwertende Kommentare waren da schon dabei worauf wir uns dann für die weiteren Einheiten für eine andere Therapeutin entschieden haben.
Aber ja vielleicht hast du Recht, vielleicht geht dann alles ganz schnell.
Mal sehen was noch so passiert in den nächsten Monaten. Danke für die Rückmeldung 😊
3,512
Btw macht das in gewissem Umfang JEDER von uns. Wir alle können manche Dinge besser als andere, und nutzen eher das was uns gut liegt.
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Ja, da hast du Recht. Würde ich mir auch so denken. Naja, Mal sehen wie sich das Ganze entwickelt 😊 positiv bleiben.
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Ich hab hier auch eine Porutscherin (10 Monate) und bin sehr verunsichert. Sie hatte immer schon wenig Körperspannung, weshalb wir bei einer Osteopathin waren (3 Mal 45 Min). Da waren wir aber nicht wirklich zufrieden, die hat nur geschaut u kaum was gesagt/gemacht.
Kinderarzt sagte, passives Hinsetzen macht keinerlei Probleme, das sollen wir ruhig machen. Auch meine Schwiegermutter ist Fan davon, vor allem im Kinderwagerl. Sie hat das bei ihren Vieren auch so gemacht.
Meine Freundin, die Physiotherapeutin ist, war etwas geschockt, dass wir das machen. Konnten aber jetzt nicht wirklich was Stichhaltiges dazu finden, dass es wirklich nachteilig ist.
Bin echt verunsichert. Baby (10 Monate) sitzt gern u stabil, dreht sich, krabbelt aber nicht.
Wer hat hier Erfahrungen? Hab den Versuch gewagt und einen ganzen Tag mit ihr Sitzen vermieden - ich hatte an dem Tag ein weinendes Baby (sonst weint sie nicht), nichts gekocht (zum Leidwesen meiner Familie), selber nichts geschafft (genug Essen, Trinken), Tinnitus von verspannter HWS - wie soll das bitte gehen?
Sie sitzt sonst nicht den ganzen Tag, aber zB wenn wir draussen im Garten sind oder wenn ich Einkauf ausräume. So musste ich sie halt herum tragen.
866
Alles Liebe jedenfalls für euch 🤗
5,777
Meine Schwiegermutter macht mich so runter, weil ich trotzdem das Sitzen vermeide, wenns geht. Als würd ich sie kritisieren.
Meine Physio-Freundin hat ein schlechtes Gewissen, weil sie so betont hat, wie wichtig das ist. Sie merkt meine Zerissenheit.
Ich glaub iwie, mein Baby kann nicht anders. Sie ist sehr lasch und eine sehr zarte, isst viel und kcal-reich aber baut nur sehr langsam auf. Ansonsten wirkt sie sehr lebendig. Eine Freundin von mir meinte, ihre Tochter war genauso, die ist jetzt 7 Jahre und sehr biegsam und eine begnadete Turnerin.
Meinetwegen muss mein Kind aber eh keine sportlichen Ambitionen haben. Ich will nur nicht, dass wir was übersehen und uns später ärgern, dass wir nicht genauer geschaut haben.
So ists nämlich bei meiner anderen Tochter. Da hatten alle (2 KiÄ, Zahnarzt u HNO) gesagt, dass Mundatmung per se nicht behandelt werden muss. Nun mit 7 Jahren macht sie jetzt trotzdem Logopädie, es ist schwer das umzugewöhnen.
3,512
1. hat sie wahrscheinlich noch nicht die erforderliche Stabilität dazu, sonst würde sie es selber machen. Es ist nicht gut wenn sie in Lagen ist für die ihr Körper noch nicht stabil genug ist.
2. Ist dieses unzufrieden sein wenn sie irgendwas noch nicht können ein ganz wichtiger Entwicklungsmotor. Das spornt sie an zu üben, und dabei bauen sie die erforderliche Stablität auf. Ja als Eltern ist es echt anstrengend wenn sie so unzufrieden sind, aber wie gesagt das Üben ist wichtig.
Wenn du sagst sie krabbelt nicht und sitzt nicht - geht sie in den Vierfüßler-Stand ? Meist stützen sie sich ja erst mal vorn hoch und ziehen dann die Knie nach. Ggf kannst du sie versuchsweise verkehrt rum in den Kinderwagen legen (auf den Bauch und mit Gesicht zu dir). Wenn sie sich auf die Unterarme stützen, können sie so gut und viel sehen, und üben gleich die Schulterstabilität. Mein Sohn ist mit dem Trick binnen weniger Wochen von nur am Rücken liegen zum robben und danach Vierfüßer gekommen.
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1. hat sie wahrscheinlich noch nicht die erforderliche Stabilität dazu, sonst würde sie es selber machen. Es ist nicht gut wenn sie in Lagen ist für die ihr Körper noch nicht stabil genug ist.
2. Ist dieses unzufrieden sein wenn sie irgendwas noch nicht können ein ganz wichtiger Entwicklungsmotor. Das spornt sie an zu üben, und dabei bauen sie die erforderliche Stablität auf. Ja als Eltern ist es echt anstrengend wenn sie so unzufrieden sind, aber wie gesagt das Üben ist wichtig.
Wenn du sagst sie krabbelt nicht und sitzt nicht - geht sie in den Vierfüßler-Stand ? Meist stützen sie sich ja erst mal vorn hoch und ziehen dann die Knie nach. Ggf kannst du sie versuchsweise verkehrt rum in den Kinderwagen legen (auf den Bauch und mit Gesicht zu dir). Wenn sie sich auf die Unterarme stützen, können sie so gut und viel sehen, und üben gleich die Schulterstabilität. Mein Sohn ist mit dem Trick binnen weniger Wochen von nur am Rücken liegen zu Robben und danach Vierfüßer gegangen. Machen aber nicht alle Kinder, mein Mann ist immer nur am Hintern gerutscht und mit 14 Monaten ohne Zwischenschritte gelaufen.
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Das „Problem“ mit dem verzögerten Erreichen von Entwicklungsstufen ist, dass viele Entwicklungsschritte aufeinander aufbauen (nicht alle, vieles läuft parallel). Dh. Es KANN sein, dass frühe Entwicklungsverzögerungen weitere nach sich ziehen. Viele Kinder holen dass dann alles ganz schnell wieder auf ohne dass man was macht, aber eben nicht alle. Und manchmal hilft ja schon ein kleiner Therapie-Block.
Osteopathie ist nicht evidenzbasiert. Kann also nicht helfen, von einem teuer bezahlten Placebo abgesehen. Ich weiß, war nicht die Frage, wollte es nur anmerken, falls es dir nicht bewusst ist.
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Hingesetzte Babys sind ganz oft sehr glücklich, weil sie alles im Überblick haben, solange ein Kind aber noch nicht selbst sitzen kann, sollte es nicht hingesetzt werden - es kann seinen Körper noch nicht stabil genug in der Position halten. Sicher wird es, je länger es sitzt stabiler werden, es fehlt aber trotzdem oft an Haltemuskulatur bzw. den schrägen Ketten fürs Robben/Krabbeln und später fürs Gehen. Und sobald man das Kind nicht hinsetzt wird es sich aufregen - lautstark. Ich weiß, dass das für viele Familien oft nur schwer aushaltbar ist, aber ohne diese Maßnahme kommen viele nicht in andere Bewegungsmuster. Wie schon vorher geschrieben: es braucht auch die Frustration um eine Motivation fürs Vorankommen zu bekommen. Passives Hinsetzen und Porutschen sind eine motorische Sackgasse, dh. es hilft nicht für den nächsten motorischen Schritt.
Ich persönlich würde mit dem Problem auch nicht zu einem Osteopathen gehen sondern zur Kinderphysio! Die kennen sich mit Bewegungsentwicklung aus und können dir Übungen für den Alltag zeigen um den nächsten Entwicklungsschritt anzubahnen. Aus welcher Gegend bist du denn? Vl kenn ich ja eine Kollegin in deiner Nähe
"Natürlich ins Leben" finde ich grundsätzlich auch ganz nett, mir ist sie in manchen Sachen einfach zu dogmatisch.
5,777
Heut hab ich sie wieder am Rücken liegend jammern und weinen lassen (auf der Krabbeldecke in der Küche), da kam der Papa aus dem HO und hat sie hingesetzt, damit Ruhe ist. Versteh ich ja, ich halt das Weinen auch schwer aus.
Vierfüßler macht sie auch noch nicht. Bauchlage üben wir eigentlich von Anfang an sehr konsequent, aber sie tut sich trotzdem schwer und mag es nur ausgeschlafen und satt 😬
@Thessi die Osteopathin, bei der wir waren, ist eine normale Physiotherapeutin, das war mir schon wichtig. Sie hat aber eh keine osteopathischen Anwendungen gemacht. Hat sie mir beim letzten Besuch gesagt 🫣 sondern Bobath.
@eh_he ja der folge ich eh schon! Da hab ich mir schon einige Übungen abgeschaut! Ich bin ja eigentlich eh schon seit Jänner (da war sie 4 Monate) dran mit Übungen machen daheim.
@juille du scheinst Physiotherapeutin zu sein? Ich bin aus dem Bezirk Linz-Land.
Mein Freund meint, prüfe gut, wenn jemand was empfiehlt, was er auch verkauft (also Physiotherapeuten). Da hat er natürlich nicht unrecht. Es ist halt schwer sich da eine eigene Meinung zu bilden. Hab eine Physio gefunden, die online arbeitet, die hat sogar geschrieben, dass es keine Beweise und aussagekräftige Studien gibt, dass passives Hinsetzen/Porutschen nachteilig ist für die Entwicklung. Meine Physio-Freundin sucht selber grad nach Studien.
Der Kinderarzt war übrigens selber Porutscher 😅
1,296
Wenn du dir Sorgen machst, würd ich es bei einer Kinderphysiotherapeutin abklären lassen.
Meine kleine Tochter hat erst mit 19 monaten frei zu laufen begonnen und war deshalb mit ihr mit 18 Monaten bei einer Kinderphysiotherapeutin. Mit den richtigen Übungen bzw.wenn man weiß worauf man schauen muss, kann sich die Rumpf Stabilität auch schnell verbessern. Beim krabbeln bauen die Babys/Kleinkinder Kraft auf. Deshalb ist es denk ich schon ein wichtiger step.
320
deswegen sag ich ja, gibt genügend po-rutscher, die von selber aufstehen und losmarschieren, aber wenns halt nicht passiert hat man wertvolle Zeit verloren. Und deswegen wundert es mich auch, dass ihr schon länger Übungen macht und sich nicht wirklich was gebessert hat.
Die Studienlage ist, soweit ich weiß, dünn, das ist halt auch der Ethik und des Studiendesigns zu schulden. Rein aus Erfahrung (und die ist sicher mit Bias) finde ich, dass sich die Hinsetz/Porutsch-Kinder einfach motorisch schwerer tun, bzw. oft mit vielen Dingen sehr spät dran sind, grad wenn sie auch wenig Muskelspannung haben. Außerdem bin ich, wie viele meiner KollegInnen, einfach ein Verfechter vom Krabbeln, weils motorisch eine große Meisterleistung und ein tolles Training für später ist.
1,978
Ich bin zwar keine Physio, aber auch ich habe in meiner Ausbildung viel zur motorischen Entwicklung von kindern gemacht. Und gerade das passive hinsetzen ist immer ein großes Thema, vor allem weil es ja "früher" normal war und auch in einigen anderen Ländern (USA) sehr stark praktiziert wird. Ich habe auch darüber gelernt, dass durch die noch nicht ausgebildete Muskulatur auch Schäden an der Wirbelsäule entstehen können und das man dem Kind mehr schadet als hilft wenn man es passiv hinsetzt (ich will dir bitte kein schlechtes Gewissen oder gar Angst machen 🫣). Ja, beim Essen werden Kinder oft hingesetzt genauso wie im Buggy oder Mal kurz auf der Schoß, aber bitte immer mit Unterstützung der Wirbelsäule/Rumpf und nie allein und so kurz als möglich. Umso mehr Motivation Kinder von selbst haben, umso eher kommen sie selbst in diese Position.
Mein Sohn hatte auch wenig und manchmal zu viel Körperspannung und sehr ausgeprägte Reflexe, mir wurde vom Kinderarzt dann damals Physio und rota Therapie empfohlen. Bei der rota Therapie geht es darum, durch gezielte Drehungen des Kindes und gezielte Positionierung zu.b. beim Schlafen, frühkindliche Reflexe welche zu stark sind, weg zu bekommen und das Gehirn durch die Drehung motorisch so zu sagen "neu" zu verknüpfen. Bei meinem Sohn hat's gut funktioniert und die Übungen sind nichts was man nicht probieren könnte. Schau es dir Mal an, vielleicht wäre das was für euch.
5,777
@juille es hat sich mit der Zeit schon was gebessert (Drehen, Körperspannung), aber halt nicht wesentlich. Wenn ich an mein erstes Kind denke - da haben wir gar nix gemacht und sie hat sich mit 7 Monaten selbst hingesetzt, ist dann kurz gekrabbelt und bald aufgestanden. Und jetzt üben wir und es geht so langsam voran. Da kommts mir vor, dass gar nix passiert durchs Üben, weil sie wahrscheinlich ohne Üben genauso weit wäre. Weißt wie ich meine?
Überweisung für Kinderphysio haben wir gestern bekommen. Die Frage ist, ob ich hier eine passende Therapeutin finde. Mein Baby mag kein Autofahren und ich würd daher nicht weit fahren wollen. Außer es wär ein einmaliger Termin, aber das wird nicht so sein.
Jetzt in den Ferien hab ich außerdem meine große Tochter daheim und die will nicht mehr im Auto mitfahren wenn wir nur zu dritt sind, das macht sie so fertig das Weinen und Kutzen.
Andererseits war die erste Therapeutin ein Griff ins Klo, die hab ich nur wegen der Nähe ausgewählt 😪
@vogi Rota Griffe wurden mir auch gezeigt. Aber nur zum Tragen, die waren sehr hilfreich!
5,777
320
Vojta und Bobath sind neurophysiologische Konzepte (sowie auch Rota) und vor allem für Kinder, die neurologisch auffällig sind. Grundsätzlich hat man aber in der physioausbildung sowieso viel Bobath dabei, das finde ich reicht oft für die Therapie mit neurotypischen Kindern. Und dann kommt halt dazu, dass ich noch so tolle ausbildungen haben kann, aber wenn ich sie nicht gut anwende, dann hilft es auch nix.
10,081
3,512
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