Leben neben Schwiegereltern

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Kommentare

  • @krümel05 ich meinte eigentlich wie es bei deinem Mann war, als er Kind war bzw. seine Eltern jünger und deren Beziehung zu deren Eltern/Schwiegereltern…also Großeltern von deinem Mann. Vielleicht können sie sich dann eher in eure Lage versetzen.

    Mit der Arbeit & Homeoffice…dann braucht es eben „Öffnungszeiten“ oder ein „Bitte nicht stören Schild“ … das könnte zumindest dein Mann übernehmen, da eindeutig eine Grenze zu ziehen…das muss doch auch für ihn eindeutig so sein…dann könnte ja vereinbart werden, dass in dem Fall er telefonisch erreichbar wäre…vielleicht merkt er es dann auch verstärkt oder kann leichter etwas auf später verschieben, wenn kein Notfall…

    Eigentlich müsste man ihnen vermitteln wie viel Kontakt da ist im Vergleich zu früher (als ihr in Wien gewohnt habt) bzw. zu anderen Familien mit mehr Distanz. Es wirkt ein bisschen so als wäre ihnen langweilig und dann ist es aber auch ihre Verantwortung sich eine Beschäftigung zu suchen abseits von euch. Aber ich finde es schon schwierig, wenn sie selbst nie Privatsphäre wollen (oder es zumindest so kommunizieren).


    Das im Sommer ist natürlich verzwickt…im Endeffekt zwingen sie dich dann eigentlich dazu, wenn du Privatsphäre willst, das Haus/den Garten zu verlassen….da würde ich das schon einmal anklingen lassen ob sie das wollen…
  • Ich finde deine Situation auch sehr schwierig und ich persönlich hasse das, wenn man Grenzen so mit dem Holzhammer setzen muss, weil Leute zu stumpf sind, es subtiler zu checken. Ich glaube aber auch, da musst du irgendwie deine Sichtweise ändern: Es kann sein, dass deine Schwiegereltern gar nichts merken und du still leidest in der Hoffnung, man möge deine (sehr nachvollziehbaren) Gedanken lesen. Vielleicht würdest du mit klaren Ansagen allen einen Gefallen tun, weil die Schwiegereltern ja anscheinend ständig auf Kontakt hoffen. Ihre Erwartungen würden sich vielleicht auch anpassen, wenn du sagst, so und so passt es für dich, dass du aber grundsätzlich mehr Privatsphäre möchtest und dich so unwohl fühlst. Es ist dir sicher unangenehm, das so zu sagen, aber es scheint mir auch der einzige Weg. Stimme auch denjenigen zu, die sagten, dein Mann muss zu dir stehen. Ich würde mit ihm noch einmal sprechen, bevor du das Gespräch mit den Schwiegereltern suchst. Aber sag ihm, das passiert jetzt und er könnte es für alle leichter machen, wenn er dich unterstützt. Dann akzeptieren seine Eltern das sicher eher als wenn du allein als Querulantin dastehst.

    Ich wünsche dir viel Kraft, es klingt echt super mühsam. Aber du solltest dich nicht in der Misere einrichten, nur weil der offene Konflikt auch erst mal unangenehm ist. 🙏🏻
    menina
  • @krümel05 Oh falsch verstanden aber gute Frage. Sie haben zumindest nicht so wie wir jetzt direkt nebeneinander gewohnt dürfte ihnen aber zeitweise auch auf die Nerven gegangen sein was ich so aus Erzählungen kenne.
    Das größte Problem daran ist ja, das es immer was zu tun gibt laut ihnen im Garten und sie erwarten das wir helfen wenn wir ja "daheim" sind aber was sagen oder warten bis wir Zeit haben geht überhaupt nicht.

    Genau das eigentlich müssten sie ja sehen wieviel mehr wir jetzt da sind im Vergleich aber selbst das ist nicht genug und wenn wir sie nicht aktiv ansprechen ignorieren wir sie zu viel vermutlich eben weil wir ja für sie greifbar sind.
    Nicht nur zu verlassen ich trau mich schon überhaupt nicht mehr raus gehen und mach mir schon Sorgen/Gedanken wie das dieses Jahr wird vor allem wenn der Kleine Laufen kann und dann natürlich noch mehr raus will dann picken die noch öfter da und auf ihn drauf. Mein Partner glaubt das sich das relativieren wird wenn sie täglich die Möglichkeit haben aber hat es ja bei uns und bisher nicht warum sollte das plötzlich anders sein. Deshalb ja meine einzige Möglichkeit ist so wenig wie möglich im Garten sondern überall anders hinfahren und Dinge unternehmen um der Situation aus dem Weg zu gehen.
  • @BirteF Das merken sie bestimmt nicht bzw. wenn dann sind ihre Interessen wichtiger und wenn man mit meinem Partner spricht heißt es nur die haben ja auch ein Recht ihr Enkelkind zu sehen - was ich überhaupt nicht absprechen möchte aber es geht darum wie und wie oft und das man eben nicht verfügbar sein muss nur weil man nebeneinander lebt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ich das ansprechen soll gegenüber den Schwiegereltern ohne direkt missverstanden zu werden. Die Situation damals beim Stillen wo ich nichts gesagt aber sehr offensichtlich gezeigt habe das mich was stört hängt noch immer in der Luft.

    Danke und ja das stimmt schon nur hätte ich gehofft das mein Partner da mehr Unterstützung liefert meine Situation versteht und nicht auf mich abwälzt mit er traut sich nicht mehr zu ihnen weil er Angst hat wie ich reagiere sondern aus eigenem Antrieb versteht wo das Problem liegt. Lässt ja nicht mal die Frage zu was wäre wenn das meine statt seinen Eltern wären. Mal davon abgesehen das er zu denen eh Null Kontakt hat bis auf die paar Tage im Jahr wo wir auf Besuch sind und selbst da geht er lieber Arbeiten oder Lesen statt sich zu beteiligen.

    Am Ende sind es eine Vielzahl an Kleinigkeiten die die Situation für mich extrem schwierig machen und trotz Therapie nicht wirklich einen Lichtblick sehe für den Sommer jetzt außer das ich mir manchmal denke ob ich nicht insgeheim dafür verantwortlich bin das der Kleine noch nicht laufen kann damit er eben weniger draußen und damit mehr bei den Schwiegereltern ist. Weil wenn mein Partner im letzten Sommer fast täglich gekommen ist mit gehen wir in den Garten stellt sich bei mir allein bei der Frage schon alles quer weil ich dir Frage gleichsetze mit gehen wir zu seinen Eltern die auch manchmal kommt eigentlich alle Unternehmungen zu Feiertagen/Geburtstagen drehen sich um seine Familie meine bleibt seit jeher sowieso außen vor.
  • tildatilda

    140

    bearbeitet 21. Januar, 14:50
    Ich würde auf eine Mediation bestehen, zu der alle gemeinsam hingehen. Solche verfahrenen Situationen lassen sich oft nicht alleine lösen, und eine neutrale Person (nicht deine Therapeutin!) kann bewirken, dass mal alles auf den Tisch kommt und alle sagen können, was sie sich denken und was sie belastet, was sie sich wünschen.
    Für mich klingt es wie ein Albtraum, ehrlich. Und es ist ja kein Ende in Sicht - es kann ja nicht sein dass du dich in deinem Zuhause so unwohl fühlst bis die Schwiegereltern sterben oder die Kinder ausziehen!
    Du hast ja keine Möglichkeit auszuweichen oder den Kontakt zu reduzieren..
  • Ich bin nicht sicher, ob deine Schwiegereltern wirklich ahnen, was in dir vorgeht. Eure Ansichten dürften halt sehr konträr sein.

    Was ich mich grad gefragt habe: haben die Schwiegereltern den Baugrund gesponsert? Wenn ja, kanns sein, dass da eine (unausgesprochene) Erwartungshaltung dran geknüpft war?
    BirteFmenina
  • @Tammi ich habe ein wenig mitgelesen. Jetzt mal unabhängig davon das es angesprochen gehört, damit du deine Grenzen wahren kannst.
    Da ja vor allem im Garten die Probleme sind mit ungewollten Kontakt.
    Wie ist der Garten aufgeteilt? Kann man dort eine offensichtliche Grenze setzen? Zaun, Sichtschutz? Wenn das schwierig ist vielleicht klare Bereiche machen, die nur euch gehören und wo ohne ausgesprochene Einladung keiner zum aufkreuzen hat, wie die Terrasse oder Sitzbereich. Da muss sich dann natürlich dein Partner auch daran halten, das wenn er da ist seine Eltern auch nicht ungefragt rüber kommen.

    Ich kann dich absolut verstehen das du da eine Grenze brauchst und ich glaube da gibt es einen Unterschied ob es die Schwiegereltern sind oder die eigenen. Deshalb ist es wahrscheinlich für ihm so schwer nachvollziehbar, weil es ihm nicht so stört.

    Ich würde auch aufhören immer nachzugeben, den je mehr du das in dich hineinfrisst desto mehr gehst du innerlich auf Distanz. Du könntest ja zum Beispiel wenn es für dich passt, einen fixen Tag/Tage einplanen wo sie Nachmittags zu Besuch kommen dürfen. Dann sehen sie auch das du nicht komplett auf Abstand gehst, aber bewahrst deine Grenzen.
    menina
  • @tilda Danke für deine Antwort, manchmal hilft es auch schon wen andere meine Situation nachvollziehen/verstehen können. Ja das mit sterben kommt oft im Streit als Vorwurf das wir bis dahin ja nichts ändern können nur ist es ja nicht so das ich mir derartiges wünsche sondern das sich das nebeneinander Leben etwas mehr Distanz hat damit ich mir eben nicht jeden Tag wenn ich auch nur einen Schritt vor die Tür mache mir überlegen muss sind sie da soll ich hingehen, soll ich nicht hingehen.
    Eine Mediation ist vielleicht eine gute Idee oder eine Paartherapie weil mir würde es schon sehr viel helfen wenn mein Partner mich auch nur etwas verstehen könnte und hinter mir steht.

    @Mohnblume88 Ja leider komplett Gegensätzlich sie wären am liebsten täglich stundenlang da während ich nur meine Ruhe möchte.
    Ja haben sie und auch viel dazu beigetragen das das Haus jetzt steht, wofür wir ja auch dankbar sein aber muss ich aus Dankbarkeit mehr Zeit mit ihnen verbringen als ich möchte? Was sie sich erwarten/erwartet haben weiß ich nicht aber es ist ja nicht so das wir immer da sind und helfen sofern sie etwas benötigen und das auch mitteilen.

    @Linna Es gäbe schon mehre Teile und irgendwie auch einen Teil der zu jedem Haus gehört aber ohne bauliche Abtrennung. Also gäbe es schon abgegrenzte Bereiche aber diese sind kein Hindernis und ich traue mir auch nicht das durchzusetzen vor allem weil sie ja immer einen minimalen Vorwand haben um aufzutauchen.
    Ja weil es ihn nicht so sehr stört bin ich der Störenfried und frage mich auch manchmal ob es nicht das Leben für uns alle einfacher macht wenn ich es einfach gut sein lasse.
  • @Tammi ich würde versuchen deinen Partner damit zu überzeugen. Ich finde was das betrifft sollte er hinter dir stehen, damit ihr einen eigenen Bereich im Garten habt und das im besten Fall durch einen Zaun. Es sind 2 Häuser, also auch 2 einzelne Garten wenn man so will. Ich glaube es würde dir viel Erleichterung machen, wenn es auch nicht das Problem 100% löst.

    Ich finde man geht genug Kompromisse ein wenn man die Schwiegereltern im Haus oder Nebenan hat und da sollte es an einem eigenen Bereich wirklich nicht scheitern dürfen.
  • Vielen Dank euch allen für eure Antworten und all die Vorschläge klingen super nur wird die Umsetzung schwierig. Manchmal denk ich ich machen Fortschritte und ich lerne damit umzugehen aber dann gibt es Tage wie diesen wo all diese Therapiesitzungen überhaupt nicht helfen und ich mich einfach nur maßlos ärgern muss und es sich anfühlt als wäre ich in der gleichen Endlosschleife gefangen ohne Ausweg während ich einfach nur weg will.
  • @Tammi Ich formuliere jetzt absichtlich hart, ich hoffe es ist OK. Wenn deine Schwiegereltern konsequent deine Grenzen überschreiten und nicht einsichtig sind, welchen Fortschritt kann es da geben?

    Entweder kommunizierst du deine Grenzen nicht deutlich, dann hast du noch etwas woran du arbeiten kannst. Oder du setzt keine Konsequenzen bei Grenzüberschreitung. Da kannst du vielleicht noch was machen, aber hier wird's schon anstrengend weil vermutlich Konflikte entstehen. Oder die Botschaft kommt aus welchen Gründen auch immer bei deinen Schwiegereltern nicht an, dann kannst du nur begrenzt etwas ausrichten.

    Ich persönlich glaub nicht, dass man lernen kann mit so einer Situation umzugehen. Die kann man nur mit großem persönlichem Preis (emotionales Ausbrennen) ertragen oder verlassen.

    Ich wünsche dir aber natürlich, dass es anders ist. Super, dass du dir therapeutische Unterstützung holst! Solche Situationen sind wirklich schwer.
    isi_bella
  • @TinaXyx ja genau das ist das problem jede Grenze die ich setze oder setzen möchte nehme ich wieder zurück aus angst vor Konflikten weil jeden Konflikt muss sowieso ich früher oder später nachgeben.
    Heute ist auch wieder so ein Tag wo ich mich unglaublich ärgern muss am liebsten und das nicht zum ersten Mal will ich lieber heute als morgen weglaufen das einzige was mich noch hier hält ist mein kleiner.
    Durch all diese Probleme steht auch unsere sonst intakte Beziehung immer mehr auf der Kippe.
  • sara2709sara2709

    6,323

    bearbeitet 5. Februar, 15:58
    Ich hab jetzt viel mitgelesen und mir geht eins nicht ein:
    Warum musst zu angekrochen kommen wenn SIE doch DEINE grenzen überschreiten??
    Bleib standhaft gib mal nicht nach und harre der dinge aus die da kommen
    Gamz ehrlich?? Wenn dein muttersöhnchen (imo) schon nicht für dich winsteht musst du das tun und wenn du immer und immer und immer zurückruderst dann wird da nie ein schuh draus

    Wie reagierns denn wennst mal ein tick schärfer sowas sagst wie "ich hab jetzt keine zeit" und den rücken zudrehst??

    Oder konfrontationstaktik sofern möglich: gib ihnen enkelchen sobald sie aufkreuzen im garten und mach du deine gartenarbeot oder sonst was. Schicks mit junior spazieren etc so hast dubruhe und sie beschäftigung

    Worst case is halt kond zampacken und zu deinen eltern, was ich so im kopf hab seits da dann nocht greifbar

    Edit: so wie du das beschreibst wär ich achon lang ausgeflippt
  • Hallo @Tammi, das klingt alles wirklich sehr belastend! Erstmal, ich les aus deinen Texten heraus, dass du dlr die Schuld gibst und dass find ich nicht gut. Meiner Meinung nach habt ihr einfach unterschiedliche Bedürfnisse die leider weit auseinander gehen.
    Meine Ideen dazu wären, dass du nochmal mit deinem Mann sprichst, ohne Vorwürfe sondern einfache wie du dich fühlst z.b. ICH fühle mich in unserem Zuhause nicht wohl weil ICH andere Bedürfnisse nach Kontakt habe. Es fällt mir schwer eine Lösung zu finden die für mich passt weil ICH Angst habe, deine Eltern zu kränken und ein Streit entsteht. Kannst du mir bitte helfen!
    Sowas in der Art 😅
    Und ich würde auch alleine oder mir deinem Mann überlegen welche Grenze vllt am einfachsten wäre für dich durchzuhalten. Wenn ich es richtig rausgelesen habe seit ihr schon länger in dieser negativ Spirale und ein einfaches Erfolgserlebnis würde vllt helfen dir zu zeigen, dass es anders geht!

    Meiner Meinung nach muss dich dein Partner auch nicht 100%ig verstehen, aber er muss es respektieren, dass du andere Grenzen gegenüber seinen Eltern brauchst als er. Schließlich bist ja auch du mit deinem Kind wenn ich das richtig verstanden habe unter der Woche zu Hause und er geht arbeiten.
  • @Leni91 mittlerweile schon weil mir zu oft kommuniziert wurde das ich der Störenfried bin der die probleme verursacht und wenn ichs einfach hinnehmen würde ja keine Probleme gibt weils ja eh nicht so schlimm ist für all die Vorteile die ich habe.
    Ja diese negativ Spirale gibt es schon seit Jahren und ich hätte es auch weiter hingenommen wenn sich nicht mit dem kleinen die Situation nochmal verschärft hätte und ich nicht mal mich traue mit dem Kind im Garten zu spielen weil wir eben nicht Zeit gemeinsam hätten.
    Ja jemand der sich zeitweise auf ihn schaut während ich was arbeiten will ist toll aber manchmal wäre ich auch gerne mit ihm alleine draußen. Ich stell mittlerweile schon jedes mal die Haare auf wenn mein Partner nur sagt im sommer kann er ja im Garten herumlaufen weil es gleichbedeutend ist mit wir gehen zu seinen eltern.
    Ja ich bin in karenz aber er arbeitet auch sehr viel von zu Hause aus aber hat mit der Situation kein Problem bzw nimmt es einfach so hin.
    Genau das er zumindest auf meiner Seite steht nicht nur Dinge für oder wegen mir macht wäre auch schon eine Verbesserung. Wie wir feiern weihnachten ein paar Stunden alleine weil ich es mir gewünscht habe. 🥺

    @sara2709 darüber ein paar Tage/Wochen zu meinen Eltern zu ziehen hab ich auch schon des öfteren nachgedacht nur leider nicht so einfach umzusetzen weil wir nur ein Auto haben.
    Warum ichs gerade biegen muss weil ich ja meistens schuld bin das sauer sind und um den Frieden willen bzw. Der klügere gibt nach odere so darf ich dann wieder hingehen.
    Unabhängig davon mach ich mir sowieso schon immer einen Kopf obs mit egal was wieder beleidigt sind weils einmal nicht das bekommen was gerne hätten was jetzt vorallem Zeit mit dem kleinen ist.
  • @Tammi Hab jetzt schon die ganze Zeit mitgelesen aber jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazugeben.
    Merkst du eigentlich wie du dich auch hier rechtfertigst und selbst klein machst, wenn du auf Kommentare antwortest?
    Ich weiß nicht, was da genau wie bei dir und den Verhältnissen abläuft, aber Fakt ist, dass es dir und vorallem deinen Selbstbewusstsein extrem schadet.
    Du versuchst dich offenbar ständig zu verbiegen, nur damit die anderen zufrieden sind und eine Ruhe geben, während du mit jedem nachgeben immer kleiner wirst. Das kann ja unmöglich das Ziel sein!! Irgendwann wird dein kleiner auch älter und er wird es spüren, deinen Zwiespalt zu all dem und das es dir nicht gut geht. So viel weglächeln schafft niemand über so langen Zeitraum.
    Du machst dich damit kaputt - weiß nicht ob es das wert ist?! Ein Leben zu leben, welches einen nicht so sein lässt wie man ist? Ein Leben im ständigen Frust? Ohne Verständnis? Ein Leben um biegen und brechen auf das eigene sein?!
    Ich würde dir raten, ein wirklich dringendes Gespräch mit allen Beteiligten zu suchen und deinen Standpunkt klipp und klar ausdrücken und eben such sagen, dass dich die momentane Situation so dauerhaft kaputt macht und es dir das aber nicht länger wert ist. Man sollte sich von niemanden kaputt spielen lassen, nicht von Schwiegereltern, Eltern, Mann etc

    Ich wünsch dir wirklich von Herzen das du deinen Frieden findest!!!
  • @Tammi Scheint ja wirklich sehr verfahren zu sein bei euch. Wenn es dir so zusetzt, dass du schon eure Beziehung in Frage stellst, dann würde ich ernsthaft das Gespräch mit deinem Mann suchen. Und ihm klar und deutlich sagen, dass eure Beziehung in Gefahr ist, wenn das so weiter geht, weil du deine Privatsphäre brauchst.
    Ich weiß nicht, ob du ihm das schon so direkt gesagt hast, oder ob ihm das klar ist.
    Wenn das alleine nicht ausreicht, fahr für eine Weile zu deinen Eltern. Wenn ihr nur 1 Auto habt, dann mit dem Zug.
    Du musst ja nicht gleich ausziehen, aber eine oder zwei Wochen Urlaub bei deinen Eltern machen und raus aus der Situation.
    Vielleicht merkt dein Mann dann, wie erst es ist?
    Ich fahre auch mal alleine übers Wochenende zu meinen Eltern und genieße es, weg zu sein.
    Als wir nur 1 Kind hatten und ich noch in Karenz war, hab ich auch manchmal eine Woche alleine mit dem Kind bei meinen Eltern verbracht. Meine Eltern haben sich gefreut.
    Nutze das auch aus, solange du noch in Karenz bist. Deine Eltern werden sich doch bestimmt auch freuen, wenn ihr zu Besuch kommt, oder? Außerdem, wer weiß, ob das später noch geht, wenn du wieder arbeiten musst und dein Kind im Kindergarten ist.
  • Ich kann dir nur unsere Situation schildern: Ich habe/hatte ähnliche Probleme. Ich kann alles sehr nachfühlen. Mir hat es z.B. auch gegraut in den Garten zu gehen.

    Übrigens hatten wir auch nur 1 Auto - aber meine Bedingung war, wenn wir dort neben die Schwiegereltern ziehen, kaufen wir ein 2. Auto, damit ich immer weg kann.

    Es wird leider nicht besser, wenn das Kind laufen kann. Meine große Tochter (6) ist dann ständig rüber gerannt und macht es jetzt auch noch.

    Bei uns hat es sich mittlerweile entspannt. Meine Schwiegermutter ist seit ca. 1 Jahr nicht mehr allein mobil und nicht mehr so viel draußen und meine große Tochter geht allein zu den Großeltern und ich muss nicht mehr mit. Nachdem mein 2. Kind die ersten Monate sehr viel geschrien hat, war ich auch oft froh, wenn meine Große bei den Großeltern war. Oder oft geht auch mein Mann mit ihnen rüber und ich hab etwas Ruhe daheim!

    Etwas Abstand tut sicher gut! Vielleicht kann dein Partner dich ja auch zu deinen Eltern bringen und wieder holen oder deine Eltern holen euch ab. 🙂
  • Danke für eure Antworten.
    Es stimmt Abstand tut immer gut und ich war eigentlich nie der fan von Urlaub oder wegfahren aber mittlerweile möchte ich nicht mehr heim sobald wir weg sind. Weil ich weiß sobald ich zurück bin komm ich in die gleiche Situation zurück wie zuvor.
    Das mit dem selbst klein machen stimmt hängt viel mit meinem Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl zusammen das ich eigentlich nie gelernt habe und mittlerweile noch mehr leidet weil ja eigentlich immer alles nach meinen Wünschen läuft und ich alles bekomme was ich mir wünsche wenn man meinen Partner fragt und er immer nur Rücksicht auf mich nehmen muss.
    Manche dieser posts entstehen in Situation wo es mir extrem schlecht geht damit und ich den Frust los werden muss und danach versuche ich das alles wieder zu relativieren aber ja in mich rechtfertigen für alles bin ich generell ganz gut und schnell da.

    Mein kleiner ist der Grund warum ich das jetzt in Angriff nehmen möchte um eine Lösung zu finden weil er eben nicht darunter leiden soll bzw vermutlich auch jetzt schon die Spannungen mitbekommt und ich mir manchmal Gedanken mache das er deshalb länger braucht bis er läuft und nicht von den Großeltern genommen werden will oder alleine bei ihnen bleibt.

    Wie bist du damit umgegangen @sulmtaler
    Das mit dem zweiten Auto hab ich auch schon lange gesagt aber heißt ja bisher das eine steht eh die meiste zeit daheim wofür brauchen wir zwei.
  • Ich wollte auch noch einen 2 Meter hohen Zaun und eine Stunde Therapie pro Woche bevor wir gebaut haben 😆.

    Deine Beiträge hätten von mir sein können in der Situation. Es gab auch oft Streit mit meinem Mann. Wir haben ja noch das Problem, dass meine Schwiegereltern meine Tochter unkontrolliert fernsehen lassen und sie mit Süßigkeiten vollstopfen. Dabei steht zumindest mein Mann hinter mir. Und jetzt neben der Schule und im Winter ist sie nicht so oft dort und wir sehen uns generell weniger als im Frühjahr/Sommer.

    Wie reagiert dein Sohn auf die Schwiegereltern? Weil du schreibst, dass er nicht genommen werden will.
  • @Tammi

    Ich hab so leider kein Rat für dich.

    Aber es klingt nicht schön was du mitmachen musst.
    Und ich find es extrem schade, das die SchwieMu so unreflektiert ist und so egoistisch.

    Sie darf egoistisch sein aber du nicht?!

    Möcht noch was zu dem Post von kathi87 dazu fügen.
    Du lebst nur einmal auf dieser Welt und auch du darfst glücklich sein.
    Für deinen Sohn!

    Entweder die SchwieMu akzeptiert deine Regeln um ein besseres Miteinander oder du gehst.

    Fahr zu deinen Eltern und denk in Ruhe über dein Leben nach und triff eine Entscheidung.

    Eine Trennung ist immer schwer und erfordert viel Mut und Kraft.

    Aber du wirst wieder jemanden finden der dich und deinen Sohn glücklich macht.
    Vielleicht dann mit den perfekten Schwiegereltern.
  • @Tammi das klingt wirklich nach einer extrem verfahrenen Situation und irgendwie bin ich mir auch nicht sicher, ob deine Therapeutin die richtige für dich ist, wenn du noch immer in den selben Denkmustern festhängst. Ziel wäre es ja diese zu hinterfragen und aufzulösen.
    Jeder Mensch ist ein Individuum und hat unterschiedliche Bedürfnisse. Darunter zählen auch Kontaktbedürfnisse. Manche Menschen brauchen mehr soziale Kontakte und manche weniger.
    Du scheinst nicht viele soziale Kontakte zu brauchen, deine Schwiegereltern und dein Mann hingegen schon.
    Darüber hinaus scheinen deine Schwiegereltern scheinen nicht viel Ansprache und Aktivitäten zu haben, nachdem sie offenbar immer zu Hause sind. Und jetzt wo ihr neben ihnen wohnt, erwarten sie quasi, dass ihr ihr Leben gestaltet.
    Dein Mann ist da offenbar gern dabei oder fügt sich halt einfach dem Willen der Eltern.
    Grenzen setzen ist einfach extrem schwer.
    Und natürlich sollte dein Mann hinter dir stehen und deine Grenzen auch respektieren. Das er sie nachvollziehen kann, ist ziemlich aussichtslos, weil er eben offenbar andere Bedürfnisse hat.
    Aber dass du schwarz siehst bei dem Gedanken, dass dein Mann dann mit eurem Sohn zu den Schwiegereltern geht, scheint ein Thema zu sein was ausschließlich dich betrifft.
    Denn wieso willst du deinen Mann dahingehend einschränken? Wo ist das Problem wenn er rüber geht und seinem Bedürfnis nachgeht und du eh nicht mit musst und somit dein Bedürfnis nach Ruhe befriedigt wäre?
    Du musst deine Grenzen klar kommunizieren, wie schon viele gesagt haben. Und du musst auch dabei bleiben und dafür einstehen und sie nicht immer wieder zurücknehmen aus Angst vor Konflikten.
    Andersrum musst du auch die Bedürfnisse deiner Mitmenschen akzeptieren.
    Das heißt ihr müsst Kompromisse finden!
    Als Paar, als Familie zu 3 und als Familie zu 5!
    Stellt gemeinsam einen Plan auf wo alle Bedürfnisse mit einem Kompromiss Gehör finden.
    Wenn dein Mann seine Eltern täglich sehen möchte, dann lass ihn doch zu ihm mit dem kleinen. Du musst nicht immer dabei sein und wirst nicht täglich davon erdrückt. Und die Großeltern sehen ihren Enkelsohn.
    Macht euch als Familie zu 3 Zeiten aus die nur euch gehören und als Familie zu 5 wo ihr gemeinsam etwas macht zb Grillen / Spielenachmittag was auch immer ihr gerne macht.
    Kommuniziere als erstes deinem Partner, dass du auch auf seine Bedürfnisse Rücksicht nehmen wirst und er es im Gegenzug auch tun soll. Das finde ich wichtig, denn es hört sich so an, als würde man seine Bedürfnisse auch nicht abfragen / erfüllen. Wenn ihr beide gegenseitig kommuniziert habt in welchem Ausmaß für beide Seiten ihr welche Bedürfnisse wichtig sind, wird sich dein Mann dann auch leichter tun dies vor den Schwiegereltern zu vertreten.
    Mein Mann hat auch ein größeres Bedürfnis nach sozialen Kontakten als ich und demnach lasse ich sie ihn dann einfach teilweise alleine nachgehen, damit ich mein Bedürfnis nach Ruhe befrieden kann. Aber für meinen Mann ist es natürlich auch wichtig, dass wir gemeinsam soziale Kontakte pflegen zu Familie und Freunden und da komme ich dann teilweise auch seinen Bedürfnis natürlich nach, auch wenn es nicht meines wäre. Das ist dann eben der Kompromiss.
    Wenn es mir zu viel wird das er seinem sozialen Kontaktbedürfnis nachgeht, kommuniziere ich das ganz klar und fordere Paarzeit ein und weise ihn darauf hin, dass es zu viel ist.
    Kommunikation ist das A und O.
    Ach ja und bevor wir zusammengezogen sind waren es die Leute auch gewohnt, dass sie bei meinem Freund einfach ohne Ankündigung vorbeikommen können. Das habe ich sofort abgedreht als ich hier eingezogen bin. Und klar waren sie alle vor den Kopf gestoßen und beleidigt teilweise, aber das ist meine Grenze wo es für mich absolut keinen Kompromiss gibt, weil mich spontane Besuche stressen und dem setze ich mich nicht aus nur weil andere der Meinung sind sie wollen das so.
    Also finde einen Weg zu kommunizieren und klare Grenzen aufzuzeigen - für dich, für deinen Sohn, für deinen Mann - für eure Familie und eine harmonische Zukunft!

    Du schaffst das 💪🏻✨
    sulmtalerLinnaBirteFhimbeerkracherlLynni87Oceanholic
  • KimikoKimiko

    627

    bearbeitet 9. Februar, 14:16
    Hallo, ich hab hier auch schon länger mitgelesen und vor allem deine letzten Nachrichten @Tammi haben mich jetzt doch mal veranlasst hier mal meine Sicht der Dinge zu schildern bzw. wie ich so eine ähnliche Situation als Kind miterlebt habe.
    Mein Vater hat kurz vor der Hochzeit/dem zusammengekommen mit meiner Mutter das Elternhaus überschrieben bekommen. Er hat meine Großeltern (also seinen Eltern) eine kleine Wohnung im Haus renoviert/eingerichtet und dann im Anschluss den größeren Teil des Hauses für sich selbst angefangen zu renovieren. Er war Maurer und hat alles selbst gemacht. Dann kam meine Mama, ist bei ihm eingezogen. Anders gings nicht, das Haus gehörte nun meinem Vater, seine Eltern plus eine seine Schwestern hatten lebenslanges Wohnrecht. Also gab es keine Alternative, die die beiden nicht in kompletten finanziellen Ruin getrieben hätte. Gut, Mama ist dann zu ihm gezogen und die beiden haben weiter renoviert. Kurz nach der Hochzei gleich schwanger mit mir. Oma und Opa haben meine Mama von anfang an nicht gemocht, eher sogar gehasst. Von mir warens auch kein Fan. Wir haben uns Hof/Garten geteilt, aber ich durfte kaum draußen spielen, wurde immer vom Opa beobachtet und hab mich nur rausgetraut, wenn meine Mama dabeiwar. Ich hab das am Anfang natürlich lang nicht verstanden, dass der Opa uns nicht leiden kann und meine Mama hat mich davon ferngehalten und mich beschützt, aber ich hab trotzdem immer gemerkt, dass meine Mama da seltsam war und sich auch nie wohlgefühlt hat. Mein Opa hat auch oft Sachen von uns weggeschmissen oder versteckt. Unter anderem auch einen Schlüsselbund den ich als Volksschülerin unabsichtlich mal stecken gelassen hab an der Haustür und vergessen hatte. Diese Oma und der Opa haben auch nie, auch nur 5 Minuten auf mich aufegpasst. Meine Mama hat mich IMMER zu ihren Eltern gebracht, die eh auch im selben Ort gewohnt haben, aber trotzdem. Im Gegenzug ist die Oma, die nebenan gewohnt hat zu den Kindern ihrer Tochter mit dem Fahrad gefahren und hat auf die aufgepasst. Meine Muter und ich waren immer unerwünscht und weißt du, wann das alles auch nur irgendwie erträglich geworden ist? Oder ab wann sich unser zu Hause auch wirklich wie UNSER zu Hause angefühlt hat? Als mein Opa gestorben ist, als ich 9 war. Meine Mama konnte da auch nicht weg, aber sie hat dafür gesorgt, dass wir meine Großeltern nicht brauchen und den Opa von mir ferngehalten und ihm Kontra gegeben.

    Bei euch mag es nun nicht so sein, dass du oder dein Kind von den Schwiegereltern gehasst wird, aber dein Sohn wird das irgendwann mitbekommen, wie du dich fühlst und wie mit der umgegangen wird bzw. das du das mit dir machen lässt. Ich würd das meinem Kind nie antun wollen, dass das irgendwie mitbekommt, dass die Mama schlecht behandelt oder nicht respektiert wird. Was ist das für eine Lehre für ihn? Die Mama kann man wie Dreck behandeln?

    Wie viele hier schon geschrieben haben, DU musst für dich einstehen. Setzt Grenzen. Schick sie weg, wenn du allein mit ihm in eurem Gartenbereich sein willst. Scheiß auf deren Gefühle, sei egoistisch und meinem Mann hätt ich schon lange die Hölle heiß gemacht, wenn er so drauf wäre.
    Ein fehlendes Auto ist find ich auch nur eine Ausrede, dass du nicht zu deinen Eltern kannst. Wenn dein Mann von daheim arbeitet, braucht er eh das Auto nicht.

    Durch meine Vorgeschichte ist es für mich UNDENKBAR mit den Eltern zusammen zu leben. Sei es mit meinen oder denen meines Mannes. Da müsst schon sonst was passieren, dass das zur Option werden würde. Ich bin auch unglaublich dankbar dafür, dass mein Mann das genauso sieht.
    OceanholicTammimenina
  • Danke für all eure Antworten.
    Für eine kurze Zeit hatte ich eine minimale Hoffnung das sich etwas geändert hat und er zumindest ein Stück weit verstanden hat und zu mir hält aber kaum gib ich ein Stück weit nach führt der erste weg wieder direkt zu seinen eltern mit dem kleinen.
    Zur Frage warum ich nicht möchte das er alleine mit ihm rüber geht? Zum einen weil sie sowieso ständig da sind zum anderen weil zuviel Kleinigkeiten passiert sind das ich alles was damit zu tun hat momentan nicht gerne sehe vorallem weil es ständig ala täglich passieren würde und damit auch Familie Zeit wegnimmt.
  • @Tammi Ich weiß nicht, was du dir hier jetzt weiter noch erhoffst zu hören. Keiner von uns wird wohl die perfekte Lösung für dich bereit haben. Allerdings alles was hier an Tipps oder Vorschlägen gekommen sind, wiegelst du gnadenlos ab bzw. findest du für dich wahrscheinlich die einfachsten Antworten warum es eben nicht geht.
    Wie du allerdings merkst, geht es so wie es jetzt ist offensichtlich auch nicht mehr.
    Du solltest vielleicht einen weniger einfachen Weg versuchen zu gehen, wenn du irgendwann mal wieder glücklich sein möchtest! Aber den musst du gehen wollen alles andere wird so nicht funktionieren.
    Tut mir leid wenn das vielleicht eine nüchterne Antwort ist.
    meninaWunschkind2026
  • TammiTammi

    207

    bearbeitet 10. Februar, 16:54
    Alles gut ich weiß auch nicht ob es in solchen Situationen dann wirklich noch Lösungsvorschläge sind oder einfach mal Frust von der Seele schreiben.
    Vielleicht sollte ich statt euch hier damit zu nerven wieder anfangen ein Tagebuch zu schreiben.
  • @Tammi Du nervst ja nicht, das hab ich so nicht gemeint. Aber wir nehmen uns hier alle Zeit dir Tipps zu geben oder Lösungsvorschläge, aber es kommt halt nicht so viel positives Feedback zurück. Ich denke du solltest dir vielleicht einen guten bzw. ich glaub du bist schon wo in Therapie - Therapeuten zu suchen und mit ihm alles durchsprechen….von der Seele reden. Vielleicht ändert sich dann auch dein Blickwinkel auf das große Ganze!
    Aber es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass es nicht nach Dauerzustand aussieht, das ganze.
    Versuch wirklich grundlegende Sachen zu ändern um deinetwillen und das deines Kindes! Es sollte Schluss sein, mit Rücksicht nehmen - offensichtlich macht es bei dir ja auch keiner.
    Ich hoffe du findest eine Lösung!
  • @kathi87 es tut mir leid wenn das so rüber kommt das ist überhaupt nicht meine Absicht ich bin echt dankbar für eure Meinungen und Lösungsvorschläge. Denke derzeit viel darüber nach und habe andere Blickwinkel als am Anfang unf auch wenn es nicht so klingt es hat sich mittlerweile einiges geändert/verbessert nur komm ich momentan hier her wenn akut etwas passiert das mich wieder zurück wirft und ich eben die Therapeutin nicht einfach anrufen oder vorbei kommen kann aber den Frust das alles was ich dachte verändert zu haben wieder als falsch herausstellt.
    Das ist mein Ziel für mich und vor allem für meinen kleinen etwas zu ändern und was sich nicht ändern lässt einen weg finden aber gerade wenn ich wieder in einem tief bin ist es schwer nach links oder rechts zu schauen.
    Lynni87Wunschkind2026
  • @tammi was mich interessieren würde - ist dein Leben abseits der Schwiegereltern eher harmonisch oder eher dramatisch?

    Die Meinung von @kathi87 teile ich. Ich war selbst an so einem Punkt, hab mich hier und bei Freunden, Familie immer wieder über meine Nachbarn beschwert. Bis ich merkte, dass ich mich selbst damit „beSCHWERt“ habe. Also nahm ich meinen Mut zusammen und sagte nett aber konkret, was ich mir von ihnen erwartete.
    Das Gespräch lief erstaunlich gut und ich hab endlich was ich wollte. Ruhe! Sie sind mir nichtmal böse!
    meninawölfinWunschkind2026Tammi
  • bearbeitet 12. Februar, 01:03
    @Tammi es wirkt halt leider wie @kathi87 auch schon gesagt hat, als ob du die Ratschläge nicht mal annimmst, obwohl wir uns die Mühe machen und uns Zeit nehmen, um dir Lösungsansätze zu geben.

    Und wenn es so massive Vorfälle gab, dass du nicht möchtest, dass dein Mann mit eurem Sohn zu den Großeltern geht, dann solltest du dringend handeln, denn dann scheint es nicht so als ob sich irgendwas gebessert hätte, im Gegenteil!
    Auch hast du mit ihm scheinbar noch kein Gespräch geführt, um herauszufinden was seine Bedürfnisse und seine Beweggründe sind. Es wirkt so als würdest du dich immer in die Opferrolle begeben und darin weiter verharren. Aber ich glaube dein Mann leidet genau so unter der Situation und ich denke, dass ihr da alle Schuld daran tragt, dass es so ist es wie es ist. Der eine mehr, der andere weniger. Aber immer nur in der Opferrolle bleiben und hoffen, dass dein Mann dich erhört ohne dem Ursprung des Ganzen auf den Grund zu gehen und sich damit auseinanderzusetzen, wird absolut nichts verändern, sondern es immer schlimmer machen!
    Es wirkt auch als wäre in dir etwas tief verankert was dich immer wieder schwarz sehen lässt und dem musst du wirklich dringend auf den Grund gehen! Überdenke dazu bitte auch noch einmal, ob deine aktuelle Therapeutin wirklich die Richtige ist für dich, um genau das zu tun! Eine Therapie funktioniert nur dann, wenn du dich bei deiner Therapeutin gut aufgehoben fühlst und dich bei ihr auch öffnen kannst.
  • Für eine kurze Zeit hatte ich eine minimale Hoffnung das sich etwas geändert hat

    Die meisten Menschen ändern sich nicht, man kann nur sich selbst ändern.

    Du wirkst irgendwie gefangen in deinem Leben und einem Kreislauf für den es aus deiner Sicht scheinbar kein Entrinnen gibt.

    Du ärgerst dich und bist unglücklich, aber machen tust du nichts dagegen.
    Ich weiß es ist nicht leicht. Ich bin gerade auch quasi single und habe schon ältere Kinder. Sowas ist nie einfach.
    Man muss sich halt komplett neu finden. Meine Beziehung läuft seit 15 Jahren und momentan ist es in der Schwebe und für mich geht es halt eher so das es dem Ende zugeht.

    Du lebst deinem Kind nichts Gutes vor, deine Grenzen werden permanent überschritten, du bist unglücklich und ärgerlich.

    Auch wenn es schwer ist, würde ich über getrennte Haushalte nachdenken. Ich denke du musst ein Zeichen setzen.
  • Vielen Dank für eure Antworten und Ratschläge. Wie bereits gesagt es tut mir leid wenn es so wirkt als würde ich keine Ratschläge annehmen das versuche ich sehr wohl und kenne mittlerweile auch die Ursache warum mich vieles so stört bzw ärgert und habe auch erkannt das ich viel zu lange zugewartet habe um etwas dagegen zu unternehmen.
    Die Therapeutin ist nicht das Problem bzw das ich mich nicht öffnen kann sondern das es trotz Therapie immer wieder Situationen gibt mit denen ich nicht umgehen kann und in solchen Situationen wo ich wie du schreibst @Wunschkind2026 schwarz sehe poste ich hier um den Druck los zu werden den ich sonst mit mir alleine ausgemacht hab. Und ja wir leiden alle drei eigentlich darunter als auch unsere Beziehung weil wir es bisher nicht schaffen darüber zu reden ohne zu streiten deshalb ist der nächste Schritt zusätzlich zur einzeltgerapie eine paar bzw. Familientherapie.
    Wunschkind2026Lynni87
  • @Mohnblume88 bis auf Kleinigkeiten bedingt durch die Umstellung durch den kleinen wars aus meiner Sicht immer harmonisch und wir haben super als Team funktioniert.
    Seit ich von daheim ausgezogen und den Kontakt zu meinem Bruder abgebrochen habe gibt es bis auf die Situation seit wir umgezogen sind nichts was Problem macht.
  • @andrea_86 ich will mich eigentlich überhaupt nicht trennen es ist eher mein erster Reflex aus der Situation die auswegslos scheint zu flüchten und dafür wäre Trennung notwendig. Allerdings ist bis auf die eine Situation alles bestens und auch wenn es nicht immer danach klingt würde ich gerne daran arbeiten eine Lösung zu finden. Einer der Gründe warum ich hier her gekommen bin und ich mir nach langem zögern und erst durch vielen posts hier eine Therapie gesucht habe.
    Es tut mir leid wenn du dich derzeit auch in einer schwierigen Beziehung befindest und ja Trennungen sind nie einfach genauso wie zusammen bleiben und an Problemen zu arbeiten.
    sulmtaler
  • Ich finde es super, dass du eure Situation verbessern möchtest. Und finde auch, dass das Forum genau ein Ort sein soll wo du dich „auskotzen“ kannst wenn es nötig ist 😉. Natürlich wäre es für alle die mitlesen toll wenn man mitbekommt dass es sich vllt sogar durch den eigenen Tip verbessert hat. Aber erstens mal glaub ich, dass solche Dinge die sich bei euch ja schon über längere Zeit eingefahren haben nicht immer so schnell wieder lösen, sondern es auch etwas dauert bis man einen Weg gefunden hat. Und zum anderen ist es wahrscheinlich ja auch wie im Männermotz Thread, dass man eben hauptsächlich dann schreibt wenns nicht funktioniert 😅

    Ist dein Mann offen für eine Paartherapie?
    sulmtaler
  • bearbeitet 12. Februar, 19:10
    @Tammi danke für dein ausführliche Rückmeldung, das klingt schon viel besser!
    Ich finde es toll, dass dich die Ratschläge hier dazu bewogen haben eine Therapie anzugehen und auch damals deine Eltern zu besuchen. Es ist nie einfach aus seiner Komfortzone zu kommen und die ersten Schritte hast du ja schon in Angriff genommen.
    Und es zeigt auch, dass es irgendwo mal raus musste, damit du überhaupt anfangen kannst es selbst zu erkennen und aktiv daran zu arbeiten. Also gut, dass du dich diesem Forum anvertraut hast und das den Ausschlag gegeben hat 🤗
    Eine Trennung sehe ich auch nicht als Lösungsorientiert, weil du ja selbst schon gesagt hast, dass es sonst gut zwischen euch läuft und die Schwiegereltern das Problem sind.
    Aber deinen neuen Ansatz einer Familien-/Paartheraphie finde ich super, denn dann findet ihr beide Gehör und ist essenziell, um zu einer Lösung für alle zu kommen, denn es müssen alle Bedürfnisse berücksichtigt werden.
    Das du lernen musst mit gewissen Situationen umzugehen gehört zum Prozess. Wir alle eignen uns Verhaltensmuster an, wo man dann aus dem einen oder anderen wieder ausbrechen muss. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen.

    Aber ich glaube du bist jetzt auf einem guten Weg - nur nicht den Mut verlieren 💪🏻✊🏻🍀
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