Hallo ihr Lieben,
mich würde es interessieren, ob ihr eine Hebamme hattet bzw. habt? Ich war bei einer Hebamme für das Erstgespräch (Kassenhebamme) & habe mich jetzt nicht wirklich aufgehoben gefühlt...Sie meinte wir sehen uns voraussichtlich nach der Geburt... habe mir eigentlich gedacht, dass sie einen auch davor unterstützt. Und eine andere Kassenhebamme finde ich nicht mehr. Ob sich eine private wirklich auszahlt? Ist ja ziemlich kostspielig... Wie habt ihr das gemacht? Braucht man wirklich eine?
LG Irena
22+6 SSW
Kommentare
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Eventuell bietet deine Hebamme diese auch auf privater Basis an?
Ich hatte eine private Hebamme auch bei der Geburt dabei.
Danach habe ich sie nur kurz gebraucht, da ich relativ kurz nach der Geburt eine Woche im Krankenhaus war. Aber es war super, um die Gewichtszunahme zu kontrollieren.
Für Stillprobleme habe ich eine ausgewiesene Stillberaterin herangezogen.
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Also ich war auch bei einer Kassenhebamme und theoretisch hat man auch nur den einen Termin vor der Geburt, das ist ganz normal. Mehr wird von der GKK nicht übernommen.
Ich hab dann zusätzlich bei meiner Hebamme noch einen Geburtsvorbereitungskurs gemacht.
Ich hab mich bei meiner aber auch gleich sehr wohl gefühlt.
Für die Nachbetreuung hab ich sie nur 2x bei mir und 1x bei ihr gehabt (innerhalb von 5-6 Wochen) oder so. Sie hat mir nach dem KS auch die Nähte gezogen. Das war eigentlich das Wichtigste bei uns. Sonst halt Kontrolle mit dem Baby (Gewicht und so), ob alles passt. Aber wir haben uns eigentlich recht gut und sicher gefühlt und hätten da vermutlich Niemanden gebraucht, war aber doch ganz schön zu hören, dass alles passt.
Ist es dein erstes Kind?
Kann natürlich ganz unterschiedlich, je nach Themen mit dem Baby sein, ob man Jemanden braucht oder nicht. Ich finde das kann man vorher auch nicht sagen, du kannst das aber dann auch ganz spontan machen, wir haben die Termine eben dann nur nach Bedarf ausgemacht und nicht alle, die wir bekommen hätten.
Also das kann schon sehr individuell sein.
Liebe Grüße
Johanna
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Hab zu Hause manchmal beim stillen jemanden der mir hilft vermisst der mir hilft aber das lag eher daran das wir am anfang ziemlich Probleme hatten und der kleine sich super schwer getan hat.
Ansonsten war ich ganz froh keine eigentlich fremde Person um mich zu haben.
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Ich habe dann aber noch eine andere liebe Hebamme für mich gefunden die mich dann nach der Geburt betreut hat. Davor hab ich sie nicht wirklich benötigt, das hat so gepasst für mich.
Nach der Geburt hatte ich Probleme beim stillen, mein Sohn hat nicht gut zugenommen und ich hab mich im Krankenhaus sehr, sehr unwohl gefühlt. Entlassen wurde ich nur nachdem ich eine Bestätigung gebracht habe dass ich zu Hause von einer Hebamme betreut werde.
Sie war dann anfangs auch sehr oft bei mir, hat mich beim Stillthema wunderbar unterstützt (hab dann am Ende nicht gestillt, war aber auch da eine große Stütze) und hat auch meine Geburtsverletzungen beobachtet und behandelt. Sie hat uns zb auch gezeigt wie man das Baby richtig pflegt etc. Mein Partner und ich (vor allem ich) waren am Anfang richtig überfordert mit ALLEM was das Baby betrifft.
Sie war telefonisch für mich dann bis zum 1. Geburtstag von meinem Kind für mich jederzeit Ansprechperson. Also ich fand es war die beste Entscheidung eine Hebamme zu haben.
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Sie wäre auch öfter gekommen, aber das war nicht notwendig.
Ich hatte mir extra eine Hebamme gesucht, die auch Stillberatung macht und mich bei Stillproblemen unterstützen hätte sollen. Nachdem ich aber dann nicht stillen durfte, sind wir ohne Hebamme ausgekommen.
Bei der Geburt ist keine eigene Hebamme notwendig. Wenn es dein erstes Baby ist, ist eine Nachsorgehebamme vielleicht Gold wert.
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Nach der Geburt war sie Gold wert!! Wir haben auch wirklich alle Termine genutzt, die die KK zahlt.
Ich weiß nicht wo du wohnst, aber in Wien würde ich dir empfehlen die Kassenhebamme einfach zu behalten. Wenn es dann wirklich so gar nicht passt, sagst du ihr sie braucht nicht wiederkommen und holst dir eine private. Bzw gibt es hier auch das Hebammenzentrum und das Nanaya wo du auch viel Hilfe kriegst zu verschiedenen Themen.
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Sie hat die Vorsorge gemacht (ab der ~20. Woche monatliche Termine bzw zum Schluss hin in kürzeren Intervallen. Meine Geburt war dann schlussendlich ein Kaiserschnitt und ich war SO froh eine Hebamme zu haben.
Sie war rund um die Uhr erreichbar, hat sich um meine Narbe gekümmert und mich seelisch aufgefangen.
Sie kam in den ersten 12 Wochen insgesamt 8 mal zu uns.
Ich trage diese Frau absolut in meine Herzen.
Sie hat soviel mehr für mich getan als nur irgendwelche Werte erheben.
Für meine jetzige Schwangerschaft habe ich mir eine Beleghebamme gesucht die mich bei meiner Geburt im KH (KUK Linz) begleiten wird - eine Hebamme dich mich und meine Wünsche und Vorstellungen kennt ist für mich Gold wert!
Sie macht auch wieder die Vorsorge und auch die Nachsorge im Wochenbett.
Es ist natürlich ein Kostenfaktor eine Wahlhebamme zu haben, sich leisten zu können oder wollen.
Aber ich bin fest davon überzeugt dass es das absolut wert ist, traditionelles Hebammenhandwerk wird so unterschätzt ist aber so so wertvoll ♥️
Also wenn es finanziell möglich ist würd ich immer immer immer eine Wahlhebamme für Vor- und Nachsorge engagieren, die nach traditionellem Hebammenhandwerk arbeitet
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Ich hatte mehr Termine mit ihr als die Nachbarin 🙈.
Hausgeburtshebammen haben vermutlich eine noch andere Erreichbarkeit. Aber meine Hebamme war auch sonntags für mich telefonisch erreichbar und ist auch im Nachbarort bei der Eltern Kind Beratung d.h. ich war auch nach dem Wochenbett noch ein paar Mal zur Kontrolle dort.
Gkk zahlt übrigens auch 1 Termin ab der 32 Woche das ist aber noch "relativ " neu
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Wahrscheinlich ist es gut wenn man jemanden kennt der die Hebamme schon selber gebraucht hat.
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Beim 1. Kind hab ich eine Wahlhebamme genommen, die super Bewertungen hatte. Die war wirklich toll, hat mich motiviert und war immer sehr mütterlich zu mir.
Beim 2. Kind hab ich aufgrund von Wohnortswechsel eine andere gebraucht. Hab dann die Hebamme genommen, die beim 1. Kind im KH Dienst hatte (wieder Wahlhebamme). Sie war mir damals eine riesen Hilfe bei der Geburt.
So hatten wir von Anfang an eine Verbindung und sie freute sich, das Baby, das sie vor 6 Jahren entbunden hatte, als Kind wieder zu sehen 🥰
Gebraucht hab ich die Hebammen nicht unbedingt im Sinne von Leben oder Tod. Aber es war schon sehr hilfreich, dass jemand für alle aufkommenden Fragen da war, dass jemand meinem Partner den Ernst des Wochenbetts mitgeteilt hat, dass das Babygewicht kontrolliert wurde und dass immer meine Gebärmutter abgetastet wurde.
Im ersten Wochenbett hatte die Hebamme einen Stau des Wochenflusses bemerkt, sowas kann durchaus ernst werden, wenn man nicht rechtzeitig etwas dagegen tut.
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Deshalb war ich beide Male immer davor zur Akkupunktur dort - da kam man auch ein bisschen ins Reden 😊
Beim ersten Kind war die Hebamme Gold wert, weil einfach viele Unsicherheiten da waren.
Sie war glaub ich 3 oder 4x da.
Beim zweiten war sie 5x da - bis zum Ende vom Wochenbett und war auch telefonisch super dazwischen erreichbar (wollte 2x schon ins Spital fahren, weil natürlich Wochenende..) sie hat mir dann aber übers Telefon geholfen - am Wochenende.
Die Chemie ist bei beiden in der ersten Stunde nicht voll übergesprungen, Aber ich hab mich am Ende beide Male sehr gut betreut gefühlt.
Also mein Tipp, falls sie Akkupunktur anbietet: Versuch sie so kennenzulernen?
Ich glaub ob Kassen oder Wahlhebamme - wichtig ist, dass sie ihren Job wirklich gerne macht, dann ist der „Titel“ egal 😊
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Als Nachsorge haben wir sie aber echt gebraucht, ich hätte ohne Hebamme nicht so früh aus dem Krankenhaus gedurft, weil wir wegen Gelbsucht bissl einen holprigen Start hatten
Würds wieder so machen.
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Ich finde das ist die beste Option - Krankenhaus und Hebamme die man vorher schon kennt.
Es ist teuer aber ich würde es immer wieder so machen.
So fühlte ich mich bei meinem beiden Geburten gut und kompetent aufgehoben.
Beste Investition für mich, meine Babys und die ganze Familie.
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Über die wenigen Treffen während der Schwangerschaft war ich auch überrascht - wir hatten ein Erstgespräch und dann auf unseren Wunsch noch ein zusätzliches Treffen, das war aber eigentlich nicht vorgesehen.
Außerdem hatten wir einen Geburtsvorbereitungskurs mit 3 anderen Paaren direkt bei dieser Hebamme.
Was bei uns richtig gut war:
Ich hatte in der Schwangerschaft eine Blutung, wir hatten sofort eine vertraute, kompetente Ansprechperson (war dann was Harmloses).
Als ich in der Nacht einen Blasensprung (ohne Wehen) hatte, haben wir sie angerufen, sie ist am Morgen zu uns gekommen und war während der Eröffnungsphase bei uns daheim. Als ich "weit genug" war, ist sie mit uns mit ihrem Auto ins KH gefahren (wir haben kein Auto in Wien), war bei der Geburt als einzige dabei. Wir sind nach 3h ambulant heim, am nächsten Tag ist sie gleich zu uns gekommen und danach hatten wir noch mehrere Wochenbettbesuche. Baby wiegen, Untersuchung, über die Geburt sprechen, weinen, Babypflege, erstes Bad, ein gemeinsames Foto.
Geburtsbegleitung ist ziemlich teuer, einige tausend Euro oft mit der Rufbereitschaft. Ich kann mir vorstellen, eine Hebamme nur für Vor- und Nachsorge zu haben, die nicht zur Geburt begleitet, wenn man sich am Geburtsort gut aufgehoben fühlt und weiß, dass die Betreuung dort gut ist. Dann kann man immer noch bei Wehenbeginn usw. sich absprechen, wann was zu tun ist und sie zur Nachsorge treffen.
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