Autonomiephase - Rette sich wer kann!

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Kommentare

  • @TamaraN ich hab schon Fotos von grausigen Karieszähnen hergezeigt- das hat gut geholfen 😂

    Oder es gibt halt gar nix süßes an Tagen wenn nicht ordentlich geputzt wird
    Fuchsili
  • @Fuchsili oh mann, ich bin echt froh dass wir so einen anfall noch nie in der Öffentlichkeit hatten. Wüsste nicht wie ich da am besten reagieren soll.
    Mir war ihr geschrei als baby immer schon zu viel. Wenn du dann von allen möglichen leuten angesprochen wirst "na die wird hunger haben..." da hätt ich kotzen können!

    Zum thema Zähneputzen: wollte sie nie freiwillig machen. Und wir haben dann - bitte steinigt mich nicht - kurze videos eingeführt...
    Beim putzen darf sie 2x am tag was kurzes anschauen. Klappt seitdem bei uns ohne probleme.
    Wollte nicht schon wieder einen weiteren kampf, und nicht putzen kam für mich ned in frage.
    KatrinWWW
  • Huhu! Als Tipp zum Zähneputzen: wir haben eine elektrische Kinderzahnbürste, die klappt recht gut. Da muss man als Mama/Papa a net so viel im Mund herumfuchteln, sondern langsam von Zahn zu Zahn fahren
    BirteF
  • Zähne putzen...

    Bei uns sind Geschichten der Renner...

    Das Auto fährt über die Straße,rote Ampel ( Zahnbürste stoppen), wird grün (wieder starten) einmal um die Kurve fahren, im Kreis, Straßenbahn kommt mit klingeling dazu rhythmisch putzen.. Was auch immer. Und am Schluss in die Garage.
    Seitdem will er ständig Zähne putzen 😅

    Oder eine Maus, die ihr Mauseloch sucht.
    Warum auch immer, es hilft. Und die Geschichten müssen ja nicht super toll sein.

    Davon abgesehen haben wir hier alles. Vom mitten auf die Straße setzen, bis hin zu Gebrüll weil nicht ganz den Vorstellungen entspricht...
    BirteFLynni87himbeerkracherl
  • Danke für eure Inputs!

    Ich hab alles, was ihr vorgeschlagen habt, bereits probiert, nur das mit den grauslichen Karieszähnen von @KFP noch nicht (das überlege ich mir noch 😅)
    Wir haben seit ihrem 1. Geburtstag die Babybrush (mit einer Handzahnbürste würde ich wahrscheinlich wahnsinnig werden), sie darf beim Zähneputzen Hacki Backi schauen (bei meinem Freund, bei mir nicht, dass es interessanter bleibt), wir haben schon gesungen, gezählt. Sie hat meine Zähne putzen dürfen (ging bei mir ziemlich ins Auge, ihr hats gefallen 🙄). Dass es nichts Süßes gibt, hab ich auch schon versucht, aber es gibt viele Tage, wo es eh nichts Süßes gibt, darum hat das nicht so viel Effekt und ich möchte auch nicht, dass es dann ins Gegenteil rutscht und sie dann vielleicht das Süße einfordert, wenn sie geputzt hat 🙈

    Wir hatten schon mal Phasen wo es schlechter war, dann ist es wieder gegangen. Vielleicht wird es ja jetzt wieder besser.
    Mir kommt vor, dass es schlimmer ist, wenn sie viel daheim ist (Ferien oder so wie jetzt krank) und wenn sie wieder ihre tägliche Routine hat mit Kindergarten, gehts besser 🤷‍♀️

    @Schokolade Die Geschichten werd ich auch mal ausprobieren, so konkret hab ich das noch nie versucht.

    @Carina2722 Das Geschrei als Baby hat mich auch immer sehr aufgerieben, jetzt als Kleinkind nehm ich die Anfälle gelassener und das Umfeld reagiert meistens auch viel verständnisvoller. Ich hab schon einige nette Blicke bekommen, aber wir gehen in kleineren Ortschaften einkaufen, da kennt man sich. Ich lass die auch mal ein bisschen stehen und geh derweil weiter, wenn sie grad beschäftigt ist, solange sie nichts kaputt macht, dass ich keinen Wutanfall provoziere 🤭 Sie hat beim Billa schon mal die Germ neu sortiert und beim Spar die Inzersdorfer-Dosen gestapelt. Die Mitarbeiter:innen fandens lustig 🤣🙈 Es wird mit jedem Wutanfall leichter 🥴 du wirst das auch gut schaffen 💪
  • Ich würd mir den Thread gern ausborgen für einen weiteren Vorfall, der zum Thema Autonomie und Trockenwerden passt.

    Unsere geht sehr gut aufs Klo und spürt es auch super, also mMn ist sie tagsüber rein und kann das auch. Nachts bekommt sie noch eine Windel, weil die paar Mal, die sie ohne wollte, ging daneben, weil sie nicht aufstehen will nachts, also bestehe ich da noch auf die Windel (hab mir jetzt eh so Unterlagen besorgt, dass wir das dann auch leichter probieren können).

    Heute sollte sie seit einer Woche wieder in den Kindergarten und hat nach einer Windel gebrüllt. Ich bin lange Zeit sehr hart geblieben, weil sie ja rein ist und auch im Kindergarten keine mehr gebraucht hat (nur mehr fürs große Geschäft bekommt sie auch eine, weils am Klo nicht geht). Ich hab dann auch versucht mit ihr zu reden im Stil von "warum willst du die Windel heute?" "sie gibt dir Sicherheit, hm?" ... Aber mir gingen dann die Argumente aus, warum es besser ist, keine Windel anzuziehen, weil, sind wir uns ehrlich, eine Windel ist einfach praktischer für alles 😅

    Welche Argumente sprechen für euch gegen die Windel (Hygiene ist ihr egal, sie lässt auch die Windel mit dem großen Geschäft gern oben 😷)?
  • @Tamara was sagt sie dazu? Warum wollte sie eine? Habt ihr dann eine angezogen?
  • Ja ich habe dann doch noch nachgegeben. Ich wollte zwar stark sein und nicht nachgeben, aber nach fast 20 Minuten schreien und weinen dazwischen konnte ich sie kurz beruhigen dann noch mal schreien und weinen mussten wir irgendwann mal loskommen und das ging nur mit der Windel. Heute Früh war es wiederum kein Problem 🤷‍♀️
  • Wie alt ist die kleine denn? 🤗
    ich hab da auch kein weiteres Argument. Es ist auf jeden Fall praktischer mit 😅
  • Sie war im Okt 3 ☺️
  • FuchsiliFuchsili

    1,104

    bearbeitet 1. Februar, 18:34
    TamaraN schrieb: »
    Ich würd mir den Thread gern ausborgen für einen weiteren Vorfall, der zum Thema Autonomie und Trockenwerden passt.

    Unsere geht sehr gut aufs Klo und spürt es auch super, also mMn ist sie tagsüber rein und kann das auch. Nachts bekommt sie noch eine Windel, weil die paar Mal, die sie ohne wollte, ging daneben, weil sie nicht aufstehen will nachts, also bestehe ich da noch auf die Windel (hab mir jetzt eh so Unterlagen besorgt, dass wir das dann auch leichter probieren können).

    Heute sollte sie seit einer Woche wieder in den Kindergarten und hat nach einer Windel gebrüllt. Ich bin lange Zeit sehr hart geblieben, weil sie ja rein ist und auch im Kindergarten keine mehr gebraucht hat (nur mehr fürs große Geschäft bekommt sie auch eine, weils am Klo nicht geht). Ich hab dann auch versucht mit ihr zu reden im Stil von "warum willst du die Windel heute?" "sie gibt dir Sicherheit, hm?" ... Aber mir gingen dann die Argumente aus, warum es besser ist, keine Windel anzuziehen, weil, sind wir uns ehrlich, eine Windel ist einfach praktischer für alles 😅

    Welche Argumente sprechen für euch gegen die Windel (Hygiene ist ihr egal, sie lässt auch die Windel mit dem großen Geschäft gern oben 😷)?

    unserer wollte ganz am anfang die windel fürs große geschäft. da waren wir aber gerade erst am trocken werden und es war sozusagen die letzte kleine überwindung für ihn. er ist also wirklich immer aufs klo gegangen, aber sobald er groß musste hat er nach der windel verlangt. wir haben sie ihm immer gegeben. das ging sicher einige monate so. das ist jetzt natürlich nicht die selbe situation aber ich muss sagen grundsätzlich denk ich mir bei sowas immer: je weniger druck man macht, desto eher gehts wieder vorbei.
    so wie du schreibst, ich denke auch, dass es ihr vielleicht sicherheit gibt oder es kann auch sein, dass sie ein jüngeres kind mit einer gesehen hat oder wer weiß...
    meiner hat neulich seine jüngere freundin stillen sehen und hat dann am abend gemeint er will auch bei mir trinken :D (er ist seit über einem jahr abgestillt) wir wissen nie, was in den köpfen von den kleinen vorgeht. in dem alter geht es einfach ganz viel um selbstbestimmung und ganz besonders, wenn es um den eigenen körper geht. wir hatten auch ganz lang zu jedem "komm gehen wir nochmal lulu bevor wir rausgehen" ein klares nein und 2 min danach eine nasse hose ... ist zum glück auch vorbeigegangen, aber hat gefühlt eine ewigkeit gedauert.
    TamaraN
  • @Fuchsili Ja. Es ist halt der Grat zwischen konsequent sein und die Entscheidungen zulassen. Im Nachhinein bin ich eh immer gscheiter 😅 und ich lerne aus jeder Situation ☺️ Aber in dem Moment zehrt es so und da bin ich so gefangen, dass ich meinem ADHS-Hirn nicht die Entscheidung des leichtesten Weges überlasse und machs halt dann oft komplizierter 😬

    Ja, das mit dem Stillen hatten wir auch vor ein paar Monaten, da hat sie sich auch zu mir gelegt und ihren Mund zu meinem Busen geneigt und gesagt „ich bin ein Baby…“ 😅
    Fuchsili
  • geht mir genauso @TamaraN
    Es ist nicht einfach genügend Entscheidungsfreiheit und gleichzeitig als Eltern Orientierung und Klarheit zu geben!
    Muss mich da auch komplett neu einstellen, weil vieles nie ein Thema war und plötzlich sehr wichtig geworden ist 😮‍💨

    Ich dachte immer das Wochenbett mit Dauerstillen und erstes Mal Mama werden war arg aber dann wurde er ein Toddler und das Wochenbett erscheint mir dagegen im Nachhinein fast wie ein Wellness Urlaub 🤣
    TamaraN
  • Ja! Ich vermisse die Babyzeit auch 😅🫣
  • Wie geht ihr mit diesem aprubten stehen und nicht weitergehen um?
    Warum macht er das überhaupt? Nicht immer ist es Aufgrund von Ablenkung. Manchmal bleibt er einfach mitten im Gehen stehen und will nicht mehr weitergehen und es macht mich...... 🤪
    Heute musste ich ihn auf der Hälfte des Zebrastreifens rübertragen, weil er aus dem Nichts nimma weitergehn wollte. Als dank, dass ich das getan hab bekam ich natürlich einen fetten Emotionsausbruch und viele Tränen... Oft kommt es mit vor als würde ich vieles falsch machen
  • @Fuchsili Im Straßenverkehr bleibt nichts anderes übrig,als das Kind hochzunehmen.
    Meine Kleine ist auch schon mal auf der Straße stehen geblieben, da muss man halt hochnehmen und tragen.
    Sie mag aber nicht gerne Hand geben.
    Aber mittlerweile akzeptiert sie es halbwegs, dass beim Überqueren der Straße oder auf Parkplätzen die Hand gegeben werden muss.

    Was das Stehenbleiben im Allgemeinen betrifft, ohne Straßenverkehr. Bei uns hilft das spielerisch. Wenn sie stehen bleibt, dann tu ich so als ob ich mich freue, dass ich sie überholt habe oder ich schlage ein Wettrennen vor, dann ist sie sofort wieder unterwegs und freut sich tierisch, wenn sie schneller ist, als ich.
  • Wir haben das Thema mit stehenbleiben jetzt auch immer wieder... ich hab schon alles spielerisch probiert, keine chance.. meistens legt sie sich hin auch noch 🥲 am liebsten würd ich mich einfach dazulegen und heulen 😅
    was ich weiß, das schlimmste was ich machen kann ist wie zu nehmen und zu tragen...
    BirteF
  • ich fühl dich @Magda95 mittlerweile mache ich folgendes: An der kreuzung frage ich ihn, ob er mit mir an der hand rübergehen will oder ob ich ihn tragen soll.. meistens sagt er tragen und es klappt alles problemlos. vielleicht auch was für euch?


    Es ist übrigens 8:20 und ich musste mich bereits verstecken, weil mir die tränen gekommen sind vor hilflosigkeit. ich weiß echt nimma was ich machen soll. der ewige zähneputz kampf... jeden tag, mehrmals und dazwischen halt wegen irgendwas anderem.. ich bin so müde davon und es ist so sauanstrengend. mein mann hat eine beinverletzung und ist somit seit zwei tagen und wahrscheinlich für die nächsten 4-6 wochen im bett...
    BirteF
  • Unsere Tochter war schon immer sehr fordernd und selbstbestimmt. Das 2. Wort nach Mama war „Nein“. :D

    Es fiel mir schon ab einem Jahr schwer ihre Wutausbrüche auszuhalten. Jetzt ist sie 4,5 und hat immer noch täglich Wutausbrüche und schreit viel. Das ist leider eine Charaktersache bei ihr. (Unser Baby ist dafür total entspannt und schaut nur zu was schon wieder los ist, wenn sie einen melt down hat)

    Ich dagegen bin konfliktscheu, empathisch und möcht es allen recht machen. Ich lasse mich von ihr manchmal herumkommandieren, weil ich sie nicht verärgern will. Total blöd, Ich weiß!.

    Was ich mittlerweile gelernt hab (Auch aus Therapie), Kinder brauchen Sicherheit.
    Man darf als Elternteil nicht einmal ja und am nächsten Tag willkürlich zur gleichen Sache Nein Sagen.

    Man soll klare Grenzen setzen und Regeln konsequent einhalten. Schwierig aber hilft tatsächlich.

    Mein Kind wird wütend und schreit hinterher weil es zB kein Eis kriegt im Winter obwohl eines im Tiefkühler ist.
    Ich versuche das Verhalten geduldig zu begleiten (dauert bei uns oft unerträgliche 30-40 min mit 90 Dezibel)
    Bin einfach dabei, versuche ruhig zu sprechen und nicht wütend zu werden und sie ausweinen lassen. Geht natürlich nur Zuhause gut.

    Immer biete an sie in den Arm zu nehmen. Man wird weggestoßen… muss trotzdem standhaft bleiben. Sie ist in dieser Wutspirale gefangen und schreit, dass sie mich nicht mag, ich bin nicht ihre Freundin. Dass ich nicht zum Geburtstag eingeladen bin.
    Ich bleibe ruhig und sage, es ist mir egal, ich hab sie trotzdem lieb.

    Versuche sie abzulenken, zB mir ein Spielzeug schnappen und anfangen damit zu spielen oder sich ein interessantes Buch nehmen und tun als ob ich es alleine lesen will.

    Oft haben wir Geschrei wegen dem gleichen Thema an 2-3 Tagen hintereinander. Wenn ich nicht einknicke ist die Regel, dass es kein Eis im Winter gibt, am 4. Tag gelernt.

    Dann gibts wieder ein anderes Problem zu bearbeiten.

    Es funktioniert bei uns nur wenn ich konsequent bleibe und keine Ausnahmen mach, sonst geht es von vorne los.
    Lynni87Fuchsili
  • bearbeitet 13. Februar, 12:04
    @Fuchsili: ich fühle mit dir 🥹
    Aber warum versteckst du dich, wenn du weinst vor Hilflosigkeit? Ich lass das einfach raus, wenn’s mir grad so geht vor ihm und sag ihm dann auch, dass es mir gerade zu viel ist - ich hab den Eindruck, dass sie das dann schon auch verstehen, dass sie nun die eigene Grenze überschritten haben.
    Ich denke mir die Kinder dürfen auch wissen, dass wir Gefühle haben und sollen ja auch lernen, dass man auch mal traurig/wütend oder sonst was sein darf. Aber ich kann natürlich jetzt nur von unseren Situationen sprechen, vielleicht hat es bei dir auch jetzt einen ganz anderen Hintergrund ☺️.
    Mein Kleiner ist jetzt knapp 2 oder 1,75 und auch er hat echt schon so einen großen Willen und Wutausbrüche, dass ich mich oft frag: was kommt da noch 🫣
    Ich drück dich mal aus der Ferne, wenn du das magst 🤗
    Lynni87
  • Bei uns das selbe, Sohn 2,5 Jahre.

    Spina weils nicht klappt so wie er will.
    Mittlerweile auch Schuhe wieder ausziehen weil er jz will 🙈

    Am meisten ärgert es mich, dass er nicht auf mich hört wenn wir auf der Strasse spazieren gehen.
    Ich pack das gar nicht und das ganze üben endet dann wieder das ich ihn trage oder in den Kinderwagen steck weil meine Geduld am Ende ist.

    Wir müssen das jetzt im Frühling wieder ganz viel üben.
  • @Lynni87: das versteh ich gut … Meiner will mir ständig nicht die Hand geben und läuft dann so schnell auf die Straße, was schon 2x passiert ist - zum Glück wohnen wir am Land, aber wir müssen das auch noch ganz viel üben 🙈
    Lynni87
  • @Johanna_Moritz ja natürlich. eigentlich hast du recht..meine gedanken dazu wirken vielleicht etwas verwirrend aber:
    ich denke ich habe ja eigentlich die verantwortung dafür den rahmen zu halten. ich sollte ja dafür sorgen, dass die tagesroutine eingehalten wird und seine gefühle begleitet werden usw.. wenn ich das nicht schaffe und deswegen dann weine möchte ich ihm das nicht zeigen, weil es ja nicht seine schuld ist. ich will nicht, dass er denkt "mama weint jetzt, weil ich das "falsch" gemacht habe oder weil ich böse bin etc.." kurz gesagt: ich will nicht, dass er sich für meine gefühle verantwortlich fühlt. mein mann meint sieht das anders und meint unser sohn darf ruhig lernen wann genug ist..
    meiner mutter hat mich als kind immer dafür verantwortlich gemacht, wie sie sich fühlt und noch schlimmeres und natürlich bin ich da übersensibilisiert. sie hat viel vor uns geweint (vor allem während der trennung meiner eltern). ich weiß, dass ich mich deswegen als kind oft hilflos und überfordert gefühlt habe. ich denke deswegen fällt es mir so schwer bzw. versuche ich da sehr vorsichtig und achtsam zu sein.
    und ja danke - die virtuelle umarmung nehm ich gerne an, denn seit tagen ist alles wirklich sehr schwierig für mich..


  • Lynni87 schrieb: »
    Bei uns das selbe, Sohn 2,5 Jahre.

    Spina weils nicht klappt so wie er will.
    Mittlerweile auch Schuhe wieder ausziehen weil er jz will 🙈

    Am meisten ärgert es mich, dass er nicht auf mich hört wenn wir auf der Strasse spazieren gehen.
    Ich pack das gar nicht und das ganze üben endet dann wieder das ich ihn trage oder in den Kinderwagen steck weil meine Geduld am Ende ist.

    Wir müssen das jetzt im Frühling wieder ganz viel üben.

    fühl ich sehr. besonders auf der straße ist es einfach so stressig, weil es ja eine gefahrensituation ist und das checken sie halt einfach nicht.. bleibt er dann im kinderwagen sitzen oder hält still, wenn du ihn trägst? wenn meiner mal wütet dann tritt er um sich, wenn ich ihn tragen will und er ist mittlerweile schon so groß und kräftig, dass es echt grenzwertig ist und ich ihn so wirklich schwer halten kann..
  • TinnieTinnie

    672

    bearbeitet 13. Februar, 23:42
    @Fuchsili mah, das tut mir sehr leid, dass du heute so fertig warst.
    Vielleicht ein Trost aus der Ferne (meine Große wird nun 5) - das Zähneputzen war der Horror!
    (hab grad das ganze Thema hier nachgelesen)
    nun ist es einfach nur noch ein normales Ritual nebenbei 👍

    Ich habe sie nie (naja, vielleicht 2x oder so, aber das hat mir das Herz gebrochen) gezwungen, und wirklich alles probiert was da schon stand - mehrfach. Vieles hat ein paar mal funktioniert und dann nicht mehr.. bis wir unsere eigene Methode gefunden haben:
    Ein umgedichtetes Schlaf Kindlein Schlaf. Sie hat sich vorher ausgesucht wer besungen wird Zb „Oma“
    Schlaf Oma Schlaf, die Oma ist kein Schaf, die Oma ist ne alte Katz, drum putzen wir nun Ratzefatz, schlaf Oma Schlaf „
    Dann hab ich trotz Oma zb Mama gesagt- das fand sie dann so lustig weil ich mich „versungen“ hab.. 🤭 immer 4 Strophen, manchmal noch ne extra fürs Zungeputzen

    Mittlerweile singen wir seid 1,5 Jahren oder so nicht mehr - es hat dann einfach auch ohne geklappt..
    sie durfte dann auch so mit ca 4 Jahren 1x am Tag ganz alleine putzen (aber erst als sie alles im Mund halbwegs putzen konnte) bis heute. 1x putzen die Eltern seeeehr gründlich und 1x darf sie alleine.

    Was ich damit sagen will:
    1. es ist eine (lange) Phase, die geht vorbei
    2. auch wenn es soo mühselig ist, durch ausprobieren werdet ihr hoffentlich einen Weg finden der euch da durch hilft - ich war wirklich schon genervt von dem ständigen Theater..

    Von der Front Wutanfälle kann ich aber nichts allzu positives dazu beitragen. Die haben wir leider täglich. Mehrfach.. hier kann ich nur sagen „i feel you“
    Heute wars die Tatsache, dass sie nicht alle Tröten, die sie an ihrer Geburtstagsfeier verteilen darf, in den Mund stecken darf..
    Oft kann ich gelassen bleiben, manchmal bin ich aber einfach nur noch genervt davon..

    ..bzw Abends wenn ich mit beiden mal alleine bin und der Kleine durchschreit, weil die Große beim Schlafengehen den x-Wutanfall hat und beide gleichzeitig trösten fast unmöglich erscheint, (zuerst hat sie sich beim Zahnpasta aufmachen mit der Tube gezwickt, dann hab ich das Wasser davor und nicht danach draufgetan, dann ist am Klo die Hose ganz runtergerutscht, dann war sie nicht die erste die im Kinderzimmer war usw) .. ja dann muss ich manchmal sogar Schmunzeln weil es soooo abstrus ist und sich schon wie von einem andren Stern anfühlt.. 😇🙈

    Ich versuch mir übrigens immer vorzusagen: Vogelperspektive, Vogelperspektive
    WENN das gelingt, dann gehts tatsächlich leichter es auszuhalten.

    Und ich kann auch deinen Tanz um Strukturen und Grenzen sowie Freiraum und Selbstbestimmung gut nachvollziehen. ❤️

    Zum Thema weinen:
    Weinen darf sein. Dein Sohn darf weinen und du darfst auch weinen. Du darfst ja auch wütend sein. Du könntest ihm ja erklären, dass es dir grad nicht gut geht und du deshalb weinst? Du musst ihm ja nicht dafür die Schuld geben so wie deine Mama dir?

    Zum Thema Wut und Liebhaben kann ich übrigens die Bücher vom kleinen Biber empfehlen. (Und trotzdem hab ich dich immer lieb) (Hauptsache wir vertragen uns wieder)
    Meine Tochter liebt sie 🥰 und wir reden immer wieder drüber..
    MarleFuchsiliTamaraNLynni87
  • @Fuchsili: Danke, dass du dir Zeit genommen hast und das so ausführlich erklärt hast. Kann aufgrund deiner Vorgeschichte deinen Ansatz sehr gut nachvollziehen und es muss ja auch für euch passen. Ich hoffe ich schaffe es, dass ich Moritz damit nicht das Gefühl gebe, dass er daran die Schuld trägt. Habe mir deine Worte jedenfalls auch zu Herzen genommen 🫶🏾. Es tut mir wirklich leid, dass es momentan so schwer ist für dich und hoffe ihr findet bald einen guten Weg, um halbwegs gut mit der neuen Phase/Situation umzugehen ✊🏾🥰
    Fuchsili
  • Ich muss sagen es ist das erste Mal seit seiner Geburt, dass ich mich so hilflos fühle. Heute Morgen wieder Weltuntergang weil ich seinen Pullover wechseln wollte, weil er sich nass gemacht hatte. Habs dann auch nimma ausgehalten und die Fassung verloren und wurde auch etwas laut.
    Ich checks einfach nicht. Egal, was ich tue es ist sinnlos.
    Spielerisch, nett, ermutigend es selber zu machen, streng, geduldig... Egal wie, er bockt solange bis ich meine Nerven verliere.
    Ich glaub ich krieg das echt nicht hin 😮‍💨
  • @Fuchsili ich glaube langfristig ist es wichtig die Grenzen so zu setzen, dass man die eigenen Grenzen wahrt und so viel Selbstführsorge zu betreiben, dass man ausreichend Energie für den Alltag hat.

    Ich rede allerdings leicht, weil meine Tochter noch etwas jünger ist.

    Bevor ich an meine Grenzen komme, setze ich mich durch. Und meistens kooperiert sie dann eh. Zu langes "rumeiern" im Vorhinein macht es meistens schwieriger und verhärtet die Fronten.

    Also vielleicht findest du einen Weg schon früher deine Grenze zu ziehen und durchzusetzen.

  • fuchsili ich werde auch öfters mal laut. ja fast täglich weil ich einfach an meine Grenzen komme. und auch wenn es mir danach oft echt leid tut aber auch ich bin ein mensch und kann dann nicht aus meiner haut. ich glaube es is ganz normal manche haben ein größeres Nervenkostüm als andere...
    Fuchsili
  • @awa durchsetzen würde bedeuten ihm an an seinen beinen und füßen zu fixieren und das ist eigentlich nicht so mein ding.
    ich hab fast alles durch und gegen handy als ablenkung oder bestechungen/bestrafungen wehre ich mich.
    ich bin sehr klar in meiner kommunikation und konsequent. es gibt kein "rumeiern". trotzdem. er hat einfach einen enorm starken willen und ist nicht so einfach zur kooperation zu bewegen. vor ein paar monaten war das noch anders. da funktionierte das. seine kooperationsbereitschaft war viel größer. jetzt ist es einfach zu allem nein.
    Selbstfürsorge ist grade nicht drin, weil mein mann eine beinverletzung hat. er kann also nicht gehen und ich stemm den alltag grade überwiegend alleine.
  • Ich finde laut werden auch nicht gut. Aber es passiert. Wir sind alles Menschen und jeder hat etwas dass ihn triggert und irgendwann zum platzen bringt. Ich versuche immer mich vorher selbst zu regulieren, aber es passiert.

    Und ich kenne im Freundeskreis bis auf eine Person niemanden, der nicht mal laut wird. Keiner ist perfekt!

    Hab Nachsicht mit dir. Hab Geduld mit dir. Und verzeih dir wenn du mal nicht so reagierst wie du eigentlich möchtest. Du machst es gut und definitiv gut genug. Und du machst es so gut du es jetzt kannst. Ich finde es großartig wie selbstreflektiert du bist - das ist super wichtig 😍
    Johanna_MoritzMarleTrila_9193
  • @Tinnie: dem ist nichts mehr hinzuzufügen 🫶🏾 @Fuchsili - mich haben diese Worte auch gerade sehr berührt 🫶🏾
  • Mohnblume88Mohnblume88

    5,620

    bearbeitet 15. Februar, 12:27
    @Fuchsili es ist völlig normal, dass man mal laut wird oder etwas mit viel Nachdruck verlangt. Autonomiephase brachte mich auch an einen Punkt, von dem ich nicht annähernd ahnte, dass es ihn gibt.
    Die Zeiten, in denen Übergänge schwer waren, hab ich sie vermieden bis es leichter ging. Dauerte ewig 🥴

    Vielleicht kannst du deinen Sohn mit einer Methode locken, die bei neurodivergenten Kinder, die auch nach der Kleinkindzeit noch einen massiven Autonomiedrang haben, gern eingesetzt wird. „Panda“ heißt sie.
    Autonomiephase heißt ja, er will selbst entscheiden und selbst tätig werden. Er muss also das Gefühl haben, dass es so ist, du gibst allerdings den Rahmen vor.
    Beispiel mit dem Pullover: „Oh, der ist ganz schmutzig…müssen wir den vielleicht wegschmeissen? Oder fällt dir was Besseres ein?“ Wenn er sagt „Ja, Waschen!“ Dann soll er ihn ausziehen und in den Wäschekorb schmeissen.
    Das ist allerdings wieder eher ein Tipp Richtung „Herumeiern“ 😂

    Es dauert dadurch Vieles länger, aber er wird dafür einiges selber machen können. Mit der Zeit wird er routinierter und schneller, bis dahin viel Zeit einplanen 😬

    Was mir auch mal als Tipp gegeben wurde: Akzeptanz. Vermeiden kannst du die Wutanfälle sowieso nur bedingt. Ich würd mich drauf einstellen, dass sie jederzeit auftreten können, dann bist du zumindest nicht enttäuscht.
  • @Mohnblume88 bei uns funktioniert dieser Trick mit dem vermeintlichen selbst entscheiden garnicht. Aber wir versuchen es immer wieder 😅

    Ich denke man kann eh nur immer wieder neu herausfinden, was gerade beim Kind klappt. Das ist mega anstrengend und oft funktioniert ein neuer Trick nicht lange.

    @Fuchsili Bei uns klappt der "kurze Prozess" aktuell meistens gut und ohne Gegenwehr. Aber wenn das bei dir auf Kind fixieren rauslassen würde, ists natürlich keine Lösung! Was mir noch einfiele wäre mit nassem Pulli los und den trockenen einpacken. Vielleicht fällt ihm selbst auf, dass das unangenehm ist. Und zuhause ist ein nasser Pulli ja nicht sooo tragisch
  • @awa „Trick“ hätt ichs jetzt nicht genannt. Denn was wollen die Kinder? Wollen sie nicht selber entscheiden? Oder was will deines?
  • @Mohnblume88 ja ist klar ein Miteinbeziehen. Das klappt bei uns - wenn sie gerade nicht kooperieren mag - oft noch nicht so gut. Wir sind eher noch in dem Alter wo man sie mit Spielen und eben "Tricks" gut zum Mitmachen bringt, daher meine (Falsch-)Bezeichnung 😊
  • Fuchsili schrieb: »
    Ich muss sagen es ist das erste Mal seit seiner Geburt, dass ich mich so hilflos fühle. Heute Morgen wieder Weltuntergang weil ich seinen Pullover wechseln wollte, weil er sich nass gemacht hatte. Habs dann auch nimma ausgehalten und die Fassung verloren und wurde auch etwas laut.
    Ich checks einfach nicht. Egal, was ich tue es ist sinnlos.
    Spielerisch, nett, ermutigend es selber zu machen, streng, geduldig... Egal wie, er bockt solange bis ich meine Nerven verliere.
    Ich glaub ich krieg das echt nicht hin 😮‍💨

    Ich weiß nicht, ob ich es in einem Post evtl. schon mal geschrieben habe, aber meine Therapeutin hat mir einmal empfohlen, wenn ich merke, dass ich kurz davor bin zu schreien oder vor Hilflosigkeit und Überforderung nicht mehr weiter weiß, soll ich mich einfach auf den Boden legen. 😅 So könne ich nicht schreien und es nimmt den Druck auf beiden Seiten raus. 🤗
    Ich solle zu meiner Tochter auch sagen, dass ich grad nicht weiter weiß und eine Pause brauche, sie sich aber gern zu mir legen könne.
    Ich hab es leider noch nicht ausprobiert, aber vielleicht hilft es dir ja mal in einer Situation 🤭
    KatrinWWWJohanna_MoritzFuchsiliMohnblume88
  • @TamaraN: finde diesen Tipp echt spannend und das muss ich mir merken und vielleicht kann ich das mal ausprobieren - kann mir vorstellen, dass das Kind auch mal komisch schaut, wenn man das macht 😂
    TamaraNLynni87
  • Danke @TamaraN in meiner verzweiflung nehme ich jeden tipp gerne an 😄
    ich könnte mir vorstellen, dass mein kleiner das seeeehr lustig finden würde und dann auf mich raufklettern würde so wie ich ihn kenne 😃
    TamaraN
  • Also was ich letztens in meiner verzweiflung probiert habe und was auch sehr gut geklappt hat:
    Hab mir ihre Katze geschnappt und angefangen zu miauen... sie hat aufgehört zu bitzeln, hat kurz gschaut und dann gelacht 🤣

    Is sicher ned öffentlichkeitstauglich, aber für daheim hats gut gepasst 🙈🤣
    FuchsiliLynni87
  • @Fuchsili: würd meiner wahrscheinlich auch 1:1 so machen - wenn ich mich am Boden oder auf die Couch lege ist das immer die Einladung um auf mir zu kraxeln 😂
    Fuchsili
  • Mein Sohn ist 2,5 Jahre alt. Vor einiger Zeit war ich auch mal richtig fertig, wusste nicht mehr weiter. Er hat so viel angestellt und all meine "Neins" und sonstige Autorität nicht ernst genommen. Bin mir nur noch gefrotzelt vorgekommen. Hab mich dann vor lauter Verzweiflung auf die Couch gesetzt mit angewinkelten Beinen, meine Ellbogen auf meine Knie gestützt und mein Gesicht in meinen Händen vergraben und nur noch tiefe Atemzüge genommen. Als er das gesehen hat, kam er zu mir und hat sich kurz zu mir gekuschelt. Ich fands schön, dass er so reagiert hat, auch wenn er dann recht schnell wieder in den Lausbub-Modus umgeschalten hat 😅. Irgendwie hat mir das aber wieder ein kleines bisschen Kraft und Geduld gegeben.
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