Hallo,
Die Frage richtet sich an alle, die keine Familie und Großeltern in der Nähe oder zur Verfügung haben.
Wie habt ihr es gelöst, bezüglich Betreuung der älteren Kinder während der Geburt?
Wir haben leider niemanden aus der Familie, den wir fragen könnten. Nur ein paar Freunde, die jetzt aber in wien auch nicht um die Ecke wohnen und selbst Berufs- und Betreuungspflichten haben.
Die wären natürlich eine Option- ebenso der Babysitter. Aber wir würden das nur Tagsüber in Anspruch nehmen und natürlich nicht erwarten, dass diese 24h 2 wochen lang abrufbereit sind.
Wir haben von Kinder-Doulas gehört, die eben genau das anbieten - eine rufbereitschaft und kinderbetreuung während der geburt.
Aber sowas für wien noch nicht gefunden.
Freue mich zu hören, was für andere in dieser situation eine mögliche Lösung war.
Kommentare
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Und eine andere Freundin hat sich im Freundeskreis frühzeitig ein Betreuungsradl organisiert, wo sich die Freunde lieberweise quasi einzelne Tage rund um den möglichen ET freigehalten haben, damit die Tochter immer eine Betreuung hat, sobalds losgeht. Da war dann einfach an jedem Tag wer anderer "zuständig" und das wussten sie lange und haben sich die Zeit in der Arbeit so eingeteilt. Vielleicht ist wer in eurem Freundeskreis ja bereit, dass er sich einzelne Tage freihalten kann, falls das mit Arbeit und Betreuung möglich ist - zumindest für einen Teil der Zeit?
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Habt ihr Nachbarn mit denen ihr euch gut versteht oder vielleicht Eltern von Kindergartenfreunden, die einspringen könnten?
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Wir hatten die Option, dass die Oma zu uns gefahren wär, sie hatte „Rufbereitschaft“ und Fahrzeit 1,5 Stunden.
Für den Fall, dass das nicht geht oder zu lange dauert, haben mir eigentlich sehr viele Mamas von Freundinnen meiner älteren Tochter angeboten, dass ich sie anrufen kann. Und auch die Nachbarn.
Wir haben aber gesagt, das wär nur für tagsüber ok. Nachts oder während dem 1. Schultag (falls das genau so gekommen wär), hab ich gesagt, ich geh alleine zur Geburt. Oder mit Freundin, wenn die kann.
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Vielleicht fragst du wirklich vorsichtig bei deinen Freundinnen oder - wenn das Verhältnis gut ist - Kindergartenfreunden nach.
Bei mir wars schlussendlich so, dass sowieso wegen ET Überschreitung und meinem Blutdruck eingeleitet werden musste und ich war heimlich froh, weil ich somit das ältere Kind gut geplant bei den Schwiegereltern unterbringen konnte. - Soll jetzt aber kein Aufruf zu Einleitung oder KS sein!!
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Generell würde ich in deinem Bekanntenkreis eher nachfragen, wer an welchem Tag eventuell Zeit hätte. 24h 2 Wochen ist normalerweise niemand verfügbar, auch Familienmitglieder nicht. Eventuell ergeben sich allein dadurch auch schon Hauptansprechpersonen.
Ich persönlich würde aber außer im Notfall niemanden damit beauftragen, den ich nicht kenne und mein Kind nicht zumindest etwas Kontakt hatte. Auch umgekehrt, damit ich weiß, dass eine gewisse Harmonie besteht und das wichtigste schon übergeben ist, für den Fall, dass es notwendig wird, schnell zu übergeben.
Wir hatten zwar Familie in der Nähe, hätten auch planbaren KS Termin gehabt, aber für uns war klar, dass in erster Linie einmal mein Mann für unseren Sohn zuständig ist.
Es ist dann im Endeffekt völlig überraschend früher eingetreten und meine Eltern haben zwar kurzfristig übernommen, damit ich mit der Rettung ins KH konnte…somit war es für meinen Mann einfach stressfreier zu ihm nach Hause fahren. An dem Abend hatten wir auch vereinbart, dass er bei ihm bleibt.
Zufällig konnte am nächsten Morgen seine Familie auf ihn aufpassen und er war dann doch noch dabei, da meine Tochter nicht länger warten wollte. Im OP war er aber nicht, sondern hat sich danach um unsere Tochter kümmern dürfen. Das war das einzig angenehme, da ich dadurch dann keinen Stress hatte und mich in Ruhe erholen konnte.