Kinderärzt*innenmangel und dessen Folgen
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Kommentare
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Die muss sie anschauen.
Eine Bindehautentzündung ist zwar mühsam aber an der stirbt kein Kind wenn es erst in zwei Tagen angeschaut wird.
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Dann hätte sie dich halt einschieben müssen. Da ärgere ich mich ja nur vom durchlesen wie sie mit euch umgegangen ist! Und ins Kh schicken ist halt auch nicht ok wenn sie eigentlich eh offen gehabt hat. Da wird man im Kh ja eh gleich blöd angeredet warum man wegen so etwas nicht zum Arzt geht. Und rezepte schreiben tut mir such im Notfall mein Hausarzt für die kinder, damit man eben nicht unnötig im Wartezimmer sitzen muss.
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Auf Telemedizin verlagern - ok. Aber gar nicht behandeln ist eine andere Nummer
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Vormittags hat sie Plantermine Muki, Impfung usw und Nachmittags Akuttermine. Für heute wär sie aber zB schon komplett voll gewesen.
Sie hat keine Ordinationshilfe und macht die ganze Organisation allein.
Terminvergabe ist ausschließlich über SMS oder online. Vom Telefon hebt sie äußerst selten ab.
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Sie meint es ist ein Teufelskreis u. Wenn nicht bald etwas geändert wird - was sie nicht glaubt - läuft es auf eine fixe 2 Klassenmedizin hinaus.
Mangel u. Wartezeiten herrschen ja nicht nur beim KiA. Ihre Kollegin arbeitet im LKH Graz. Die hatten vor einigen Tagen 160 Patienten pro Dienst in der Ambulanz. 2 Ärzte im Dienst. Wie soll das gehen?! Einige was eben wegen irgendeinem "Blödsinn" kommen. Andere was hingeschickt werden weil der Hausarzt keine Zeit etc. Das System zerfällt. Und irgendwie gibt's keine Lösungen....
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Man könnte zb die hirnrissigen Studienzugangsbeschränkungen fürs Medizinstudium aufheben und dafür verlangen dass Absolventen 10-15 Jahre in Österreich arbeiten oder sonst das Studium zahlen.
Man könnte am Land abstellen dass jedes Bundesland seine eigenen Krankenhäuser hat, und eine österreichweit effiziente Planung machen.
Man könnte mehr kassenverträge machen und privatordinationen stärker beschränken.
Man könnte die Krankenhäuser und die Krankenkassen und niedergelassenen Ärzte in ein System stecken damit nicht jeder dem anderen die Patienten hinüberschiebt.
Etc
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