Kinderkrippe oder Tagesmutter?
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Kommentare
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Oder denkst du eine alleinerziehende Mutter hat es sich ausgesucht, verlassen zu werden? Oder aus welchen Gründen auch immer, alleinerziehend zu sein plant man nicht!
Nicht immer hat eine alleinerziehende Mutter auch einen finanziellen Polster!
Und auch auf Verhütungsmittel kann man sich nicht 100%ig verlassen.
Ich kann das überhaupt nicht ausstehen, wenn man die ganze Welt in einen Topf wirft und sagt „heutzutage muss niemand mehr ein ungeplantes Kind haben“. Da stellts mir alle Haare auf.
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Ich wollte nur wissen was die Damen die selbst kinderbetreuerinnen/tagesmütter /Pädagoginnen und mit Kindern arbeiten, wie sie sich entscheiden wurden. Was mich noch interessieren würde ,was ist eine Helferin, was macht sie genau, was sind ihre Aufgaben? In der Steiermark haben wur Pädagoginnen und kinderbetreuerinnen. Die kinderbetreuerin muss eine entsprechende ausbildung haben um in Kindergärten /kinderkrippen arbeiten zu dürfen. Ich lese hier das in Wien sowas in par Wochen bei wifi gemacht werden kann. Vielleicht ist in Wien das anders.
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Zum Thema: ich kann nur sagen ich bin von unserer Krippe sowas von begeistert und echt ein bissi traurig, dass die Zeit vorbei ist. Mein Sohn kommt jetzt in den Kindergarten und ist mit 18 Monaten in die Krippe gekommen. Das war für ihn echt das aller tollste! Der hat es von anfang an geliebt von anderen Kindern umgeben zu sein, das Team ist echt spitze und eine der Betreuerinnen hat er gleich mal zu seiner 3. Oma ernannt. In der Gruppe sind auf 11-12 Kinder bis 11 Uhr eine Pädagogin und 2 Betreuerinnen und dann sogar 2 Pädagoginnen. Anfangs hat man gemerkt, dass er auch nur so neben den anderen Kindern spielt, aber das sehr gerne. Ab dem 2. Geburtstag ca hat er sich dann aber auch so richtig mit den Kindern beschäftigt und Freunde gefunden. Ich bin super froh, dass er dort einen Platz bekommen hat und hab es keine Sekunde bereut! Mit Tagesmüttern bei so kleinen hab ich keine Erfahrung aber ich selbst war in der volksschulzeit nach dem Unterricht bei einer und das war für mich echt die Hölle! Was da alles schief lief, ich darf garnicht erst drüber nachdenken... das ging von bevorzugen gewisser Kinder über aussperren in den Garten bei Mittagshitze bis hin zu Nachtisch gibt es nur für die eingebe Familie, nicht für die Tageskinder, wenn wir vom Essen nicht satt sind kann sie auch nix machen weil mehr gibt es nicht (für uns), etc... ich find hald eine Tagesmutter unterliegt wesentlich weniger Beobachtung und Kontrolle, da kann evtl leichter mal was unbemerkt völlig falsch laufen als in einer Krippe mit mehreren erwachsenen, einem ordentlichen Konzept und einer Leitung. Das soll jetzt aber bitte nicht gegen Tagesmütter an sich sein, sondern ist lediglich meine eigene Erfahrung und ich geh schon davon aus, dass es die absolute Ausnahme ist, wie das damals war. Vllt hat sich inzwischen auch einiges geändert, keine Ahnung wie das bei Tagesmüttern heute läuft! Soll jedenfalls nicht allgemein gegen Tagesmütter sein, gibt sicher viele, die einen tollen Job leisten!
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es gibt helferinnenkurse die gemacht werden soll, der dauert glaub ich ein halbes- bis dreivierteljahr. eine helferin darf theoretisch nicht mit den kindern allein sein und darf keine gruppe führen. aufgaben hats in der praxis die selben wie zb. eine assistentin auch. steht aber sonst alles im gesetzesblatt
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Wie gesagt finde ich auch dass es Jedermanns eigene Entscheidung ist,wann und für wie lange er sein Kind in Fremdbetreuung gibt. Nur die Aussage,ich MUSS ja, stößt mir sauer auf,weil ich eben der Meinung bin,dass man sich sehr wohl einen Polster ansparen kann bevor man überhaupt ss wird,wenn es einem wichtig ist,das Kind nicht zu früh fremd betreuen zu lassen.
Es gibt in Österreich auch diverse Unterstützung,wenn man sich vorübergehend in einer Notsituation befindet- von Mietbeihilfe über Heizkostenzuschuss,diverse Gebührenbefreiungen und wahrscheinlich einiges mehr;so genau kenne ich mich nicht aus,weil ich mich damit Gott sei Dank noch nie eingehender befassen musste.
Mir war auch von Anfang an klar,dass ich mit meinem Kommentar anecken werde aber; es ist meine Meinung und dazu stehe ich-dass in Österreich niemand verhungert,wenn er nicht sein Kind möglichst früh fremdbetreuen lässt und ins Berufsleben zurückkehrt. Man muss sich vielleicht sehr einschränken,wenn man nicht arbeitet aber man kann sehr wohl überleben. Zu sagen "ich möchte früh wieder ins Berufsleben einsteigen aus diesen und jenen Gründen" ist legitim aber es so hinzustellen als täte man das nur,weil man dazu gezwungen ist,ist meiner Meinung nach so einfach nicht richtig!
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Kein Mensch sucht es sich aus „arm“ zu sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass arme Menschen auch wirklich arm sein wollen. Und auch arme Menschen bekommen ungeplant ein Kind. Sei es wegen versagen eines Verhütungsmittels oder weil sie plötzlich alleinerziehend sind.
Und dass diese Menschen, die in erster Linie keinen finanziellen Polster haben und auf den Staat angewiesen sind und dem Kind dann kaum etwas bieten können, ihre Kinder schon früh in Fremdbetreuung geben um finanziell wieder besser dazustehen - ist deiner Meinung nach kein MÜSSEN, sondern ein wollen?
Du solltest deine Sichtweise nochmal überdenken. Meiner Meinung nach ist das ein starrer Irrglaube, geschrieben von einer Frau die noch nie in einer Notlage war.
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...aber wie gesagt,dass ich mit meiner Meinung hier anecken werde,war mir klar. Trotzdem ist es meine Meinung.
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Du sagst also, du warst alleine mit Kleinkind und hattest ca €300 im Monat zur Verfügung - hab ich das richtig verstanden?
Und das 2 Jahre lang?
Was war nach den 2 Jahren?
War das Kleinkind dann in Fremdbetreuung? Wo wir ja wieder bei einer Fremdbetreuung unter 3 Jahren wären?
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Ich glaube das ist der springende Punkt. Niemand sagt, man darf nicht hinterfragen, was für einzelne Kinder besser ist. Aber generell gegen einen Krippenbesuch zu sein ist eben eine sehr einseitige, vielleicht vom eigenen Kind geprägte Sichtweise. (Wobei das vielleicht auch etwas missverständlich von @Maggie vormuliert wurde...)
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Meine Situation hatte nichts mit Karenz zu tun und habe ich das nur angemerkt,weil du mir unterstellt hast dass ich nicht wüsste,wie es ist,mit wenig geld auskommen zu müssen... Ich weiß,wie das ist und deshalb kann ich auch sagen,dass es möglich ist. Es gibt sicher schöneres,aber ich persönlich wäre zu ziemlich großen Einschränkungen bereit,wenn ich der Meinung wäre,dass das für meine Kinder unterm Strich besser wäre deshalb bin ich eben auch der Meinung,dass man sehr wohl eine Wahl hat.
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Ich habe zb selber auch ein paar Tagesmütter angeschaut und durchgerufen bis ich eine gefunden habe die mir zusagt. Die hatte letztes Jahr insgesamt 4 Kinder, das jüngste war im Herbst 1,5, dann noch eins mit 2, eins mit 2,5 und eins mit etwas über 3. Das habe ich auch für die zwei Kleineren als sehr adäquat empfunden, weil eben die beiden älteren Kinder eh schon recht selbstständig waren und sie außerdem noch oft eine Praktikantin dabei hatte. Diesen Herbst kriegt sie aber vier Kleine die alle zwischen 1 und 2 sind. Wird schon auch gehen, aber vielleicht nicht ganz so gut wie letztes Jahr. Kommt also neben der Person selber auch immer auf die Gruppenzusammensetzung an. Eine etwas größere Gruppe kann trotzdem besser sein wenn viele nicht mehr ganz so kleine Kinder dabei sein als eine kleinere Gruppe mit lauter ganz kleinen Wuzis.
@mimimi der Betreuungsschlüssel ist ländersache und in vielen Bundesländern sind die Vorschriften mit einer Pädagogin, einer Assistentin und einer Springerin auf 15 Kinder erfüllt.
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Wir gehen jetzt mal davon aus, dass eine Single Mutter ungeplant schwanger wird. Die Single Mutter einen Kredit hat den sie zurückzahlen muss. Und keine Rücklagen hat.
Die höchste Kbg Pauschale beträgt 2,5 Jahre(alt). Mit ca €400.
Miete mit Strom und Warmwasser €620
Keine Wohnbeihilfe! weil vor der Karenz zuviel verdient. Angewiesen auf den Staat mit Mindestsicherung.
Zum Leben bleiben abzüglich der reinen Fixkosten (mit Kredit) ca €200
Wohlgemerkt für Windeln, Pre (weil stillen nicht lange möglich).
Also für Essen und Hygiene €100
Und dann sagst du, du würdest dein Kind trotzdem nicht in Fremdbetreuung geben sondern auf jeden einzelnen Cent schauen, damit du und dein Kind überhaupt überleben können?
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Zum Thema Kredit: die meisten Kredite kann man im Falle eines finanziellen Engpasses für einige Zeit aussetzen-klar muss man dann hinten raus länger abbezahlen,aber das müsste man dann in Kauf nehmen.
Dass man -mit oder ohne Kleinkind-mit wenig geld keine Probleme hat, habe ich nie behauptet;ich habe nur geschrieben,dass jeder für sich entscheiden muss,ob er die daraus resultierenden Probleme und Einschränkungen in Kauf nimmt oder lieber jene,die aus einer frühen Fremdbetreuung entstehen können-und einen solchen Fall hatte ich im Bekanntenkreis wo sogar der Kia dann gesagt hat,das Kind sollte nach Möglichkeit umgehend aus der Fremdbetreuung raus,weil es so darunter gelitten hat. Das soll nicht heißen,dass jedes Kind,das früh fremd betreut wird, leidet, das ist sicher nicht der Fall! aber es kann eben so sein und ich würde nicht riskieren wollen,dass es meinem Kind in der Fremdbetreuung nicht gut geht, einfach weil es noch nicht soweit war.
Du hast deine Meinung dazu und ich meine und wir werden uns diesbezüglich auch nicht einig werden,also werde ich mich nicht weiter dazu äußern,einfach weil ich glaube,dass wir uns aufgrund unserer sehr gegensätzlichen Ansichten in drei Jahren noch im Kreis drehen könnten-nichts für ungut.
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Ich enthalte mich jeglicher weiterer Äußerung, weil ichs einfach nur noch niveaulos finde wie du darüber denkst und sprichst.
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Zur Arbeit in einer Kinderkrippe kann ich gar nichts sagen; Stelle ich mir aber nicht sehr einfach vor-genauso wie den Job einer Tagesmutter. Meine Schwiegermutter war aber Tagesmutter und sie hat immer gemeint,dass sie einerseits froh ist,zu Hause arbeiten zu können,sich andererseits aber auch manchmal schwer getan hat, abzuschalten,weil eben zu Hause und Arbeitsplatz ein und dasselbe waren. Auch hat sie es einerseits sehr schön gefunden,sich ihren Urlaub selbst einteilen zu können hat aber andererseits gemeint,dass sie eben nicht zu oft Urlaub machen konnte weil gerade TM ein Beruf ist der auch sehr von Mundpropaganda lebt und es nicht gut ist,wenn die Eltern dann meinen,die TM hätte "dauernd" zu. Das waren die zwei grossen Eckpunkte,die mir aus ihren Erzählungen in Erinnerung geblieben sind...
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ich kann auch nicht behaupten, dass jeder der verheiratet ist ein tolles sicheres leben hat, aber so kannst du nicht davon ausgehen, dass jemand der nicht geplant schwanger geworden ist 1. unfähig ist zum verhüten und 2. dann alleinstehender eh alles in den a... geschoben bekommt.
mein sohn kommt mit im november mit 16 monaten in die krippe obwohl ich bis februar 2019 in karenz bin (ebenfalls alleinerziehend) aber ich möchte nicht auf staatskosten leben oder mir dreimal überlegen müssen. ich habe auch nicht beschlossen alleinerziehend zu sein. oft wird man im leben vor vollendete tatsachen gestellt und was soll man da deiner meinung nach tun?! warum herrschen hier sooft vorurteile gegenüber alleinerziehenden? alle in meinem bekanntenkreis die verheiratet sind oder mit partner leben sind entweder unglücklich oder kurz vor der scheidung. also was ist da der bessere weg?
und ja, ich gehe wieder arbeiten weil ich MUSS. mit ist es egal ob ich 3 tage hintereinander nur toast esse, aber ich will das mein sohn abwechslungsreiche ernährung bekommt, und vor allem eine zufriedene mutter!
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Nicht jeder hat die Möglichkeit, zuhause zu bleiben.
Nicht jeder möchte zuhause bleiben.
Nicht jeder möchte von seinem Partner finanziell abhängig sein.
Denn alles Ersparte hat im Normalfall ein Ende.
Und damit klinke ich mich aus dieser Diskussion mit dir aus. Es macht einfach keinen Sinn. Du hast dir dein eigenes Bild gemacht und verschließt die Augen vor allem anderen. Schönen Abend!
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Ich finde es einfach schade das mein Thema soviel Unruhe gemacht hat.
Was meine Arbeit betrifft , ich werde vorerst in der kinderkrippe arbeiten. Sicher ist der Job mit kindern zu arbeiten nicht für jeden, aber ich LIEBEEEEEEE meine Arbeit und freu mich jeden Tag den ich mit den kleinen verbringen darf.
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