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Nachtlichter auf dem Prüfstand: Empfehlungen von Öko-Test

Sie geben Orientierung und Sicherheit, wenn die Nacht beängstigend erscheint: Nachtlichter. Ob im Elternschlafzimmer, im Flur oder im Kinderzimmer – ein Nachtlicht gehört zur Grundausstattung und ist üblicherweise bis zum Schulalter im Einsatz. Das Konsumentenmagazin Öko-Test hat sich 14 Modelle genauer angesehen und kommt zu dem Schluss, dass 11 aktuelle Nachtlichter durchaus empfehlenswert sind.

Positives Ergebnis

Getestet wurden insgesamt 14 Modelle unterschiedlichster Hersteller, die derzeit am Markt erhältlich sind. Das günstigste Nachtlicht im Test war ein LED-Modell um 2,99 Euro, das Teuerste kostete 23,49 Euro. 11 Nachtlichter haben die Note „Gut“ bekommen, 2 Modelle wurden mit „Ausreichend“ bewertet und eines mit „Ungenügend“. Als Testsieger entpuppte sich das Disney Sensor Night Light Cars von Philips um 12,99 Euro, es wird per Batterie betrieben und hat einen Licht-sowie einen Bewegungssensor. Genau aus diesem Grund wird es von Öko-Test jedoch nur als Orientierungslicht empfohlen, da sich das Kind im Schlaf sehr viel bewegen müsste, damit das Licht dauerhaft brennt. Im guten Mittelfeld liegt das Vava Baby Night Light (16,99 Euro), bei dem man zwischen warmweißen und kaltweißen Licht wechseln kann. Den letzten Platz in der Wertung belegt das Nachtlicht „Feuerwehrauto“ von Die Spiegelburg. Im Modell konnten Ersatzweichmacher und stark erhöhte PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe)- Werte festgestellt werden. Auch die Laufzeit der Batterien lässt mit knapp 2 Stunden zu wünschen übrig. Das Batteriefach zeigte zudem bereits nach 14-tägigem Gebrauch erste Verschleißerscheinungen aufgrund des häufigen Batteriewechsels.

Worauf du bei der Auswahl des Lichtes achten solltest

Die ExpertInnen von Öko-Test geben zu Protokoll, dass es erfreulicherweise nur geringe Beanstandungen in puncto Sicherheit und Schadstoffbelastung der getesteten Modelle gibt. Ein Fazit der Überprüfung lautet jedoch wie folgt: Eltern sollten sich genau überlegen, wo und für welchen Zweck sie das Nachtlicht einsetzen möchten. Die Lichtfarbe spielt für den erholsamen Schlaf des Babys eine wesentliche Rolle. Dazu erklärt Dr. Alfred Wiater, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM):

„Die Schlafumgebung sollte grundsätzlich so dunkel wie möglich sein. Licht, insbesondere blaues, blockiert die Ausschüttung des Hormons Melatonin, das beim Menschen das Einschlafen bewirkt. Für Kleinkinder mit Angst vor der Dunkelheit können Nachtlichter aber hilfreich sein. Wenn sich Eltern dafür entscheiden, sollten sie ein warmes, gelblich-rotes Licht mit geringer Helligkeit einsetzen, das zeitlich begrenzt brennt.“

Ebenfalls ist es ratsam, sich zu überlegen, ob man eher ein Orientierungslicht, z.B. im Flur, benötigt, ob das Licht die ganze Nacht im Schlafzimmer des Kindes leuchten soll oder, ob es ausreicht, wenn es nur beim Einschlafen aktiviert ist. Die Ausstattung der Nachtlichter variiert von Bewegungssensoren, über Farbwechsel bis hin zu einfachen On/Off-Mechanismen.

So wurde getestet

Die ExpertInnen von Öko-Test haben 14 unterschiedliche Nachtlicht-Modelle gekauft. Die Hälfte wurde mit Batterie betrieben, die andere Hälfte waren Nachtlichter für die Steckdose. Der Praxistest umfasste Sicherheit und Funktionalität sowie die Haltbarkeit der Produkte. So wurde beispielsweise getestet, ob ein Modell nach 14 Tagen Gebrauch bereits relevante Verschleißerscheinungen zeigt oder nicht. Helligkeit, Farbtemperatur und Erwärmung waren ebenso Testfaktoren wie die Belastung mit Schadstoffen. Die 14 Nachtlichter wurden im spezialisierten Prüfinstitut für Elektrogeräte auf Weichmacher, Flammschutzmittel und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) getestet.

Die Testergebnisse im Detail findest du auf der Website von Öko-Test.

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