Beliebteste Babynamen 2025 in Österreich: Die Top 10 im Überblick
Die beliebtesten Babynamen 2025 stehen endlich fest. Statistik Austria hat die aktuellen Vornamen-Hitlisten veröffentlicht. Welche Namen haben es in diesem Jahr an die Spitze geschafft? Wir zeigen dir die Top 10 der Mädchen- und Bubennamen in Österreich und verraten, welche Entwicklungen in den Ranglisten besonders auffallen.
Die zehn beliebtesten Mädchennamen 2025
Bei den Mädchen bleibt die Spitze eng umkämpft. Emma sichert sich 2025 erstmals den ersten Platz und verdrängt Emilia auf Rang zwei. Dahinter folgen viele bekannte Vornamen, die bereits seit Jahren zu den Favoriten österreichischer Eltern gehören.
Die Top 10 der beliebtesten Mädchennamen 2025
- Emma
- Emilia
- Marie
- Mia
- Sophia
- Anna
- Lena
- Valentina
- Laura
- Johanna
Auffällig ist, dass sich die Rangliste nur wenig verändert. Neben modernen Namen wie Emma oder Mia behaupten sich auch traditionelle Klassiker wie Marie, Anna und Johanna. Gleichzeitig sind viele der beliebtesten Mädchennamen kurz, international verständlich und zeitlos.
Die zehn beliebtesten Bubennamen 2025
Auch bei den Buben gibt es einen neuen Spitzenreiter. Noah führt die Hitliste 2025 an und löst Elias an der Spitze ab. Insgesamt dominieren auch in diesem Jahr bekannte Vornamen, die seit Langem zu den beliebtesten Jungennamen Österreichs zählen.
Die Top 10 der beliebtesten Bubennamen 2025
- Noah
- Paul
- Maximilian
- Elias
- Jakob
- Felix
- Leo
- Leon
- Jonas
- Lukas
Auch die Rangliste der Bubennamen zeigt, dass Beständigkeit eine große Rolle spielt. Viele Namen sind seit Jahren in den Top 10 vertreten und verändern lediglich ihre Platzierung. Kurze, leicht auszusprechende Vornamen sowie klassische und biblische Namen prägen die Liste auch 2025.
Regionale Unterschiede: Diese Namen führen in den Bundesländern
Österreichweit führen Emma und Noah – auf Bundesländer-Ebene entsteht daraus aber ein echtes Fleckerlteppich-Bild mit klaren regionalen Clustern:
- Bei den Buben ist Jakob der heimliche Star abseits der Großstädte: In Niederösterreich, Salzburg, der Steiermark und Kärnten liegt er auf Platz eins, obwohl er bundesweit nur Rang fünf erreicht.
- Paul hält mit Oberösterreich, Tirol und dem Burgenland ebenfalls drei Bundesländer, während Vorarlberg mit Emil einen Namen an die Spitze setzt, der österreichweit gar nicht in den Top Ten vertreten ist.
- Bei den Mädchen zeichnet sich ein ähnliches Bild: Emilia führt nicht nur in Wien, sondern auch in Kärnten und im Burgenland – und verdrängt damit die bundesweite Nummer eins Emma gleich dreifach.
- Marie, bundesweit nur auf Rang drei, ist in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark die beliebteste Wahl.
- Besonders auffällig bleibt Wien: Mit Adam auf Rang zwei bei den Buben sowie Olivia, Nora und Mila unter den Top Fünf der Mädchennamen zeigt die Hauptstadt eine internationalere Namenslandschaft, die im restlichen Bundesgebiet noch kaum ankommt.
Drei Dinge, die an den Hitlisten 2025 auffallen
Ein genauer Blick auf die Ranglisten zeigt, dass sich die beliebtesten Vornamen in Österreich nur langsam verändern. Statt großer Überraschungen sind es vor allem kleine Verschiebungen, die das Bild prägen.
Auffällig ist außerdem, wie konstant viele Vornamen über Jahre hinweg beliebt bleiben. Namen wie Marie, Anna, Paul, Jakob oder Maximilian gehören seit Langem zu den Favoriten und behaupten sich auch 2025 wieder in den Top 10. Das spricht dafür, dass viele Eltern auf bewährte und zeitlose Vornamen setzen.
Gleichzeitig schaffen es nur selten neue Namen in die Spitzengruppe. Bei den Mädchen gehört Johanna 2025 neu zu den zehn beliebtesten Vornamen und ersetzt Lea. Bei den Buben kehrt Lukas in die Top 10 zurück, während David nicht mehr unter den beliebtesten Jungennamen vertreten ist. Große Umbrüche bleiben damit auch in diesem Jahr aus.
Babynamen Österreich: Das ist zu beachten
Bei der Namenswahl gilt in Österreich nicht uneingeschränkte Freiheit. Für die Vergabe eines Vornamens existieren einige gesetzliche Vorgaben.
So darf ein Vorname dem Kindeswohl nicht schaden. Er darf also weder lächerlich noch anstößig sein. Außerdem muss zumindest der erste Vorname dem Geschlecht des Kindes entsprechen. Werden zwei Vornamen mit einem Bindestrich verbunden, gelten sie rechtlich als ein gemeinsamer Vorname und müssen auch später immer in dieser Form verwendet werden.
Können sich die Eltern auf keinen Vornamen einigen oder wird ein unzulässiger Name gewählt, informiert das Standesamt das zuständige Pflegschaftsgericht.
Tipp: Wer noch einen schönen und rechtskonformen Namen für sein Baby sucht, der sollte sich unseren Beitrag Namensfinder anschauen.
So entstehen die Vornamen-Hitlisten
Jedes Jahr veröffentlicht Statistik Austria die beliebtesten Babynamen des Landes. Grundlage der Auswertung sind die Geburtsmeldungen der österreichischen Standesämter. Damit die Ranglisten möglichst aussagekräftig und vergleichbar sind, gelten dabei einheitliche Kriterien.
Für die Vornamen-Hitlisten werden:
- Seit 2010 die ersten Vornamen aller Neugeborenen unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit berücksichtigt.
- Seit 2015 auch im Ausland geborene Kinder erfasst, wenn ihre Mutter ihren Hauptwohnsitz in Österreich hat.
- Ausschließlich die ersten Vornamen ausgewertet.
- Unterschiedliche Schreibweisen mit Sonderzeichen vereinheitlicht, sodass beispielsweise „Sofía“ und „Sofia“ gemeinsam gezählt werden.
Auf dieser Grundlage erstellt Statistik Austria jedes Jahr die aktuellen Ranglisten der beliebtesten Mädchen- und Bubennamen in Österreich.