Mehrere Generationen unter einem Dach

bearbeitet 4. 03. 2014, 00:51 in Familie, Freunde & Eltern
Hallo ihr Lieben!

Der Titel verrät es schon es geht um Mehrgenerationenhaushalte. Hat jemand Erfahrung? Gut oder schlecht für die Beziehung untereinander? Welche Grenzen gibt es etc.? Würdet ihr wieder zusammenziehen? Wie viel Ppatz habt ihr und sind es quasi trotzdem separate Haushalte?

Bin gespannt auf eure Erfahrungen!

Kommentare

  • Wir leben mit meinen Schwiegereltern seit 3 jahren unter einem Dach. Es ist ein großes haus, in dem wir im oberen Stock eine eigene Wohnung haben... wir haben zwar unten einen gemeinsamen Eingang...aber getrennte Glocken und wir haben heroben auch noch eine tür mit knauf außen und türglocke. Das war mir wichtig...einnfach um das Gefühl des eigenen haushaltes nochmal zu verstärken :))
    Das zusammen wohnen funktioniert sehr gut...mit kind ist es halt super, weil man jederzeit oma&opa im haus hat. Seit meine tochter da ist, verbringen wir echt viel zeit miteinander...aber das ist auch meistens sehr schön für mich ;) nur ab und zu merke ich dass mir der Kontakt zu viel wird, dann ziehe ich mich bzw wir uns ein paar tage zurück und dann passt es wieder ;)
  • Hey!
    Also ich lebe jetzt seit 6 jahren bei meinem freund im Elternhaus haben den ganzen unteren stock umgebaut haben ca 100 m2 für uns! Haben von anfang an klare regeln unten ist unser berreich und oben der seiner mama ! haben zwar einen gemeinsamen eingang doch es klappt sehr gut! ! Haben vorne und hinterm haus einen garten so kann sich jeder zurück ziehen das war mir sehr wichtig! Jetzt erwarten wir unser erstes kind und bin dann bestimmt mal ganz froh die schwiegermama im haus zu haben den meine eltern wohnen 1h Autofahrt entfernt!
    Wichtig waren mir nur klare regeln ;)
  • Hallo!

    Wir leben im selben Haus wie meine Großmutter u d ich schwöre ich würde mich NIE wieder dafür entscheiden!!!

    Wir haben getrennte Glocken aber den selben Eingang, Oma lebt unten (120 qm2) und wir im Stock (ebenfalls 120 qm2) bis auf den Hauseingang ist alles separat.
  • Wir wohnen auch mit den Eltern meines Mannes unter einem Dach. Haben aber getrennte Wohnungen mit 100m2 und 150m2 ausbaubar am Dachboden.

    Eingänge haben wir komplett getrennt und auch den Gemüsegarten. Seine Eltern wollten das auch so. Haben unseren Eingang auf der anderen Seite des Hauses und somit eine eige e Zufahrt.

    Haben aber In der Garderobe eine Verbindungstür wo meine Burschen jederzeit runter können.

    Ich bin froh sie im Haus zu haben. Mit Kindern ist das ja optimal.
    Manchmal hab ich mir aber trotzdem ein "eigenes" Haus gewünscht.

    Mein Schwiegerpapa ist manchmal nicht so leicht, da gibt's schon öfter mal Streitigkeiten. Aber nur zwischen ihm und meinem Mann.
    Unsere Beziehung stört es nicht.

    Was ich nicht möchte hab ich eigentlich von Anfang an klar gestellt und das funktioniert ganz gut - bis auf ein paar Ausnahmen.

    Manchmal sehen wir uns ja täglich weil mein Großer am Vormittag immer a Zeiderl zur Oma mag. Da hab ich dann schnell mal genug. ;-)
  • wir wohnen alle im gleichen haus, sprich oma, bruder von meinem freund mit partnerin, schwiegereltern und wir! jeder hat seine eigene haustür, bis auf oma und schwiegis, die haben einen eingang und die oma geht dann über stiegen in ihre wohnung. oma und bruder haben den untesten stock mit je 60m2, schwiegis den mittleren stock mit 120 m2 und wir ganz oben mit 160m2. jede, bis auf die oma, hat ein eigenes carport oder garage. den garten mit pool teilen wir uns und es haut alles super hin
    aber nur, weil sich die schwiegis gern um garten und pool kümmern. wir verbringen sehr viel zeit miteinander, immer trifft man wen, wobei bei den schwiegis quasi offene tür ist, zu den anderen kommt man dann eher als angemeldeter besuch :)
    besonders im sommer ist es lustig....wir grillen oft gemeinsam, gehen baden, haben immer im sommer ein paar parties und alle sind da, uns gefällts. wobei die schwiegis auch wissen, wann sie nicht so zur runde passen, aber jeder mag sie einfach :)
    und wenns mir zu viel wird, zieh ixh mich zurück!
  • Domi2010Domi2010

    6,657

    bearbeitet 4. 03. 2014, 11:38
    Wir wohnen in einem großen Haus, das Anfangs ein Bungalow war. ;) Jetzt lebt im Untergeschoss meine Schwägerin mit Familie, im Erdgeschoss die Oma meines Mannes, im 1. Stock meine Schwiegereltern und unterm Dach wohnen wir. Wir haben alle 150m². :D
    Wir haben alle unsere seperaten Haustüren und die Schwiegereltern und wir noch dazu ein seperates Stiegenhaus.
    Wir kommen uns nicht in die Quere und haben alle unseren Platz. Aber es ist immer jemdand da wenn man Hilfe braucht. Der riesengroße Garten ums Haus wird von uns allen genutzt. Aber auch da haben wir unsere ruhe, wenn wir wollen.
    Wir haben alle den nötigen Respekt und Anstand, wenn jemand Besuch hat, dann kann man ja derweil den anderen teil des Gartens nutzen.

    Ich finde es super so wie es ist. natürlich wünscht man sich schon auch ein eigenes kleines Haus. Aber wenn ich dann daran denke, dass unser Garten darunter gelitten hätte und unser Konto natürlich auch, bin ich wieder umso zufriedener so wie es ist. Und 150m² hätten wir dann bestimmt auch nicht.

    Wir haben untereinander ein super Verhältnis. Meine Schwägerin ist zu meiner Freundin geworden. Da ich hier im Dorf die ersten Jahre so gut wie keine Freunde oder Bekanntschaften gefunden habe, bin ich sehr froh um sie. Sie hat 2 Mädchen mit 7 und 11 Jahren und das sind für mich auch super Babysitter.

    Ich bin froh Familie um mich zu haben und auch jederzeit runter zu gehen auf einen Kaffee. Die Kinder haben es auch so schön, wenn sie Oma und Opa jederzeit um sich haben.
    Ich finde es perfekt so wie es ist. Und möchte nichts ändern.

  • Danke für euere Antworten, sind doch einige, die quasi gemeinsame Häuser haben und lustigerweise meist mit den Schwiegereltern.

    Klingt ja achonmal sehr positiv, aber gerade um die Kinder mache ich mir bisschen Sorgen eben, weil sie dann ständig zur Oma können und dann wenn man bsp etwas nicht erlaubt etc einfach zur Oma laufen.

    @Sandra_J Wieso nie wieder?
  • @liliane nein da werden dann auch klare regeln aufgestellt und an die müssen sie sich alle halten!
  • bearbeitet 4. 03. 2014, 12:00
    Das hat alles seine Vor- und Nachteile. Jeder muss selbst wissen, wie unabhängig und eigenständig er/sie leben will.

    1. Beispiel: Meine Familie
    Meine Oma hat mit meiner Tante & Onkel und den Kindern jahrelang zusammengelebt. (3 Etagen, 2 Wohnungen) Natürlich mischt sich die ältere Generation fast grundsätzlich in jede Entscheidung ein (Bsp. Küchenkauf, Erziehung).
    Motto: "Ich will ja nichts sagen, aber...."

    Auch wenn man klare Regeln aufstellt, sind die alten Leute trotzdem irgendwann recht eigenwillig und starsinnig, was dann zu Problemen führt. Noch dazu fühlen sie sich auf den Schlips getreten, wenn man als junge Person etwas anders macht.

    Zum Schluss (nach 15 Jahren) wurde diese Gemeinschaft aufgelöst, weil es nur noch Streit gab.


    2. Beispiel: Meine Nachbarn.
    In einem großen Mehrfamilienhaus (2 Eingänge, 4 Wohnungen, 4 Garagen) hat die ganze Familie (Eltern, 3 Kinder + Partner) gewohnt. Das ging auch ca. 15 Jahre lang gut, bis die Kinder (Enkel) groß waren.

    Problem wie immer: Jeder mischt sich irgendwo ein (Meinung!), man trifft sich ja auch häufig, irgendwann fehlt die Privatsphäre.

    Am meisten Probleme haben dann die Schwiegersöhne/Töchter, weil sie sich gegen die ganze Familie stellen müssen, wenn sie bei einer Diskussion (aus gutem Grund) Recht haben! Da ist dann die Frage: Steht der Partner/Eheman hinter seiner Frau und somit zu ihren Entscheidungen, oder hört er lieber auf Mutti...

  • Wohn jetzt seit gut 6 jahren mit meiner schwiegermama im haus und sie hat sich beim umbau zb. nicht einmal eingemischt !
    Haben auch von Anfang an.gesagt das wir unsere ruhe haben wollen und jeder sein Leben leben soll den was wäre wenn wir getrennt leben würden! sehen sich oft 1-2 woche nicht wenn nicht oft länger, da ich meine Privatsphäre brauche!
  • Hi wir wohnen im Haus von den Großeltern von meinem Freund.
    Das ist echt mühsam wenn ich das gewusst hätte wäre ich nie hin gezogen.
    Sie ist immer oben ständig.
    Ich hab keine ruhe sie gibt ihren Senf überall dazu.
    Ich kann einfach manchmal nicht mehr.
    Ihm ist das egal.
    Und wenn man ihr das sagt entweder sie will es nicht hören oder sie versteht das nicht.
    Ich verzweifle schon.
    Lg
  • Also ich glaub schon, dass es auf die Menschen ankommt. Wenn ich Schwiegereltern oder Eltern hab, mit denen ich grundsätzlich nie einer Meinung bin, oder die einfach stur sich überall einmischen und nicht Kompromiss bereit sind, dann wird es sicher schwierig. Aber ebenso finde ich ist es wichtig, dass man selbst Kompromisse eingehen kann und auch die Meinung der Schwiegereltern mal anhören und akzeptieren muss.
    Man sollte sicher darüber nachdenken, wie gut man sich untereinander versteht.

    Ich habe super Schwiegereltern. Wir sind auch nicht immer einer Meinung, aber wir können miteinander reden und auch mal einen Kompromiss eingehen.
    ich hätte mir z.B. nie von meiner Schwiegermama in meine Küchenplanung reden lassen. Aber genau so nicht von meiner Mama. Aber dazu wäre oder ist es auch nie gekommen. Sie wissen, dass wir klare Grenzen haben. Ihre Wohnung ist ihre und unsere, unsere.
    Es wir angeklopft oder geläutet und nicht einfach reinspaziert.
    Es werden auch Regeln akzeptiert. Natürlich bekommen die Kinder von Oma und Opa Süßes und bestimmt auch manchmal zu viel. Aber das ist ja auch so, wenn Oma und Opa nicht im Haus wohnen. Und für mich ist das kein Grund zum Streiten. Ich sage, wenn mir was nicht passt und das wird auch akzeptiert. Aber manchmal drücke ich auch halt ein Auge zu.
    Ich glaube ich hätte es mit meiner eigenen Mama (obwohl wir ein super Verhältnis haben und uns sehr gern mögen) schwieriger, als mit meiner Schwiegermama.
  • bei uns gab es auch noch nie probleme von wegen privatspähre, einmischung, erziehung usw. das ist für alle selbstverständlich, bis jetzt mussten wir keine einzige regel aufstellen/aussprechen. auch wegen dem kleinen fragen sie fast immer, ob er das und das darf!
    wir wohnen seit fast fünf jahren in dieser situation.
  • @Liliana_Mali sorry hab deine Frage erst jetzt gelesen. Ich denke das Hauptproblem liegt darin das der alters/"generationsabstand" zu groß ist.
    Meine Großmutter wird jetzt 80 Jahre und wir werden 24 & 28 die Einstellungen gehen endlos weit auseinander und zu oft kommt dann "aber früher" (womit ich wenns unsere Tochter betrifft mal gar nicht umgehen kann - wir wissen was wir tuen, wie wir es tuen und was gut für sie ist!), der nächste Knackpunkt: "nein das schmeisst man nicht weg das ist zwar alt aber in einem Top Zustand und war sehr sehr teuer!!" (z.B. Einrichtung) ...ich schwör's es ist manchmal mehr als nur mühsam!!

    Was gut funktioniert ist Privatsphäre, sie kommt nur zu uns rauf wenn man sie "einladet" und es wird angeklopft.

    Fakt ist die Probleme die wir haben hätten wir mit meiner Mutter oder Schwiegervater !NIE!

    Ich würde mir den Ärger und Stress nicht mehr antuen, mein Mann ist manchmal ein ignoranter Sturkopf und da ist der Ärger oft vorprogrammiert..
  • @Sandra_J wir leben auch mit meinen schwiegereltern im gemeinsamen haushalt, ABER den generationenkonflikt gibts bei uns auch. da beide schon 70 sind könnt ich mit meinen 26 fast ihre enkeltochter sein... die ansichten gehen schon arg auseinander und wenn man dann auch noch einen gemeinsamen haushalt hat kommt es immer zu reibereien. vor allem das unverständnis dem neuen gegenüber macht mir etwas zu schaffen. oder das nicht akzeptieren dass ich halt viele sachen anders mache...
  • @kisskiss ja du sagst es.. das aktzeptieren das mein mann vieles anders macht (oder machen will) ist oft einer der knackpunkte und ihre grundeinstellung bezüglich materiellen sachen gegenüber! - verstehe mich nicht falsch ich pass schon auf sachen auf (wurde auch so erzogen das alles geld kostet) aber wir leben nun mal heroben und hätten gerne eine neue/modere einrichtung (wohnzimmer z.b. ist aus dunklem vollholz wurde vor pfff ca 35 jahren was eingerichtet und außer von uns nicht bewohnt also sind die möbel wie neu ich hege und pflege sie so wie ich es auch mit modernen möbeln tuen würde) nur trau ich mir fast nichts sagen weil ich genau weiß was für ein "fass" mit der frage geöffnet wird - wenns nach meinem mann geht wird gar nicht gefragt sondern einfach "entsorgt" & neu eingerichtet..da bin ich allerdings der meinung so gehts auch nicht ganz denn ich kann nicht einfach dinge entsorgen die ich nicht finanziert habe!?

    wie gesagt fakt die probleme hätten wir weder mit meiner mutter noch mit meinem schwiegervater die haben von hausauf eine andere einstellung und sind halt einfach um ~30 jahre jünger als die oma
  • @sandra_j ich versteh dich ja so! wir bauen um und wollen oben bei uns a wand rausreißen und da is das selbe problem. man weiß dass sie das net verstehen und dass sie die wand selber eingezogen haben etc. sie haben zwar nur einmal was gsagt, weil wir es ja im endeffekt ja doch so machen wie wir wollen. vor allem weil mein freund da schon dahinter ist, aber man weiß/merkt halt trotzdem dass es ihnen net so recht is...

    aber ich glaub das geht eh allen so die mit den schwiegis (wenns schon a bissal älter sind) unter einem dach leben...
  • @kisskiss du sagst es :-)
    ich denke mir halt oft "wenn wir uns einfach eine wohnung genommen hätten wären die und die streiterein erst gar nicht" andererseits gibts ja wieder momente und situationen die ich nicht missen möchte :-)

    wichtig denke ich das jeder auf die privatsphäre achtet und das funktioniert ja gott sei dank ganz gut :-)
  • unser haus ist in den ehemaligen bauernhof der schwiegis "eingebaut", das bedeutet dass wir wirklich zwei "getrennte" häuser haben, die zufällig an einer mauer beisammenstehen. jeder hat seine haustür, seinen platz,... und die allgemeinen räume (stadl, maschinenhütte, garagen usw) sind entweder sowieso mit traktoren und anderen geräten angefüllt oder aufgeteilt.
    meine schwiemu hat sogar ihre garage geräumt (die ist ganz nahe am haus) und hat ihr auto woanders hingestellt "weil du bist ja schwanger, dann brauchst im winter/wenn es finster ist nicht so weit gehen".
    momentan ist das mit den grenzen wieder ein kleines problem, weil die dauernd (zumindest einmal täglich) nachschauen kommt, ob es mir eh gut geht. es ist nett gemeint, aber manchmal etwas schwierig ;)
    oft bin ich wirklich genervt (die hormone?!), aber mein schatz versteht mich und sagt -wenns arg wird- wieder was in die richtung gehend.

    ich kann nur unterstreichen was schon gesagt wurde: wenn die grenzen und die privatsphäre geachtet werden, dann funktioniert es ganz gut :)
  • Bei uns waren auch 3 Generationen im selben Haus - komplett getrennter Haushalt, aber gemeinsamer Garten. Und so Sachen wie Wasser, Kamin, Strom etc war gemeinsam, weil alter Zähler.
    Funktioniert, wenn man Kompromisse eingehen kann und will. Aber im Nachhinein, ich glaub meine Mama hätt mehr Abstand wollen zu ihren Eltern ;)
  • Wir wohnen auch seit Jänner bei meinen Schwiegis im ersten Stock, den Eingang teilen wir uns und unser Bereich wird eigentlich nur durch ein Treppenschutzgitter abgeteilt.
    Ich bin momentan sehr unzufrieden mit der Situation, die Schwiegermama arbeitet nicht und ist den ganzen Tag zu Hause. Kaum stehen wir in der Früh auf steht natürlich schon die Schwiegermama in der Tür. Dann werd ich mal ausgequetscht wie der Kleine geschlafen hat, ob er sein Flascherl gessen hat, was ich heute für ihn koche usw.
    Wenn wir Besuch haben, kommt sie auch gleich angerannt und Theatert mit dem Kleinen herum. Doch was mich am meisten nervt ist wenn wir mal wohin fahren und wieder nach Hause kommen, "reißt" sie mir den kleinen sofort aus den Händen. Wenn ich dann sage wir gehen rauf, wird herum geheult warum ich ihn nicht bei ihr unten lasse. Mittlerweile hab ich schon jedesmal Bauch weh, wenn wir nach Hause kommen. Das allerschlimmste ist noch, dass mein Freund hinter seiner Mami steht und immer gleich springt wenn die heilige Mama ruft.
    Also wenn ich gewusst hätte wie das abläuft, wär ich NIE dort eingezogen.
  • @chrissii das klingt ja gar nicht gut... weiß dein freund wie du empfindest?
  • Danke für eure zahlreichen Antworten, ich bin echt unentschlossen...
    Bei uns sieht die Situation so aus:
    Wir sind im November letzten Jahres nach München umgezogen (in eine Dachgeschosswohnung mit Gästezimmer und Bad ensuite) und ich versuche nun die ganze Zeit meine Schwiegermami zu überreden mit ihrem Mann auch nach München zu ziehen (er hat allerdings Alzheimer, aber kann noch alles alleine machen, nur er merkt sich Vieles nicht mehr und nimmt meine Schwiegermami sehr ein). Bis jetzt war sie immer gegen den Umzug, aber als sie das letzte Mal eine Woche zu Besuch waren meinte sie es wäre doch auch ganz schön in unserer Nähe zu sein und München ist ja auch nicht so weit von Wien etc. Konkret ist zwar noch nichts, aber ich frage mich, ob wir dann nicht alle in ein gemeinsames Haus ziehen sollten, weil mein Mann und ich in ein paar Jahrwn sowieso in ein Haus ziehen wollen.

    @chrisii oh das klingt, aber nicht gut! Versuch mit deinem Mann zu reden, war sie immer schon so?
  • also ich finde das allerwichtigste sind getrennte haushalte und eingänge, ohne dem wärs für mich auch nur schwer vorstellbar bzw. war das für mich die wichtigste bedingung!
  • Ich hab schon ein paar mal versucht mit ihm zu reden, aber leider ohne Erfolg. Durch die ganze Situation kommt es halt auch häufig zum Streit. Von ihm kommt immer nur das er mal den Hof bekommt und wir dort bleiben müssen. Nur seine Eltern sind beide erst 50 geworden, dass heißt wenn uns mal das Haus gehört sind die Kinder wahrscheinlich schon außer Haus und ich kann alleine auf dem berg sitzen :/
  • Sie hat sich eigentlich immer schon relativ viel eingemischt, nur hat es mich vorher nicht so gestört.
    Ich versuch mich halt irgendwie mit der Situation anzufreunden, da mein Freund klipp und klar gesagt hat das ER niemals weg ziehen würde. Vorher würde er unsere Beziehung riskieren.
  • Wir haben bei meinen Eltern dazugebaut. Wir haben einen eigenen Eingang, aber auch einen Verbindungsgang zwischen den beiden Häusern, sodass die Kleine jederzeit hin und her laufen kann. Muss sagen mit einem kleinen Kind ist es absolut super jederzeit jemanden im Haus zu haben. Vor allem jetzt wo ich wieder arbeiten gehe. Da brauch ich in der Früh die Kleine nicht aufwecken, anziehen und irgendwo hinbringen, sondern sie kann gemütlich in ihrem Bett weiterschlafen und wenns wach wird, dann sind Oma und Opa da.
  • eine Frage an die von euch, die es mit einem "klärenden Gespräch" geschafft haben, gewisse Grenzen zu ziehen - wie habt ihr das genau gemacht, bzw wie schafft man da den Spagat zwischen Höflich sein, aber seine Wünsche durchzusetzen???

    Ein Grund für die Trennung von meinem Ex war eben auch die Situation mit seiner Mutter, die vom ersten Tag an, ohne anzuklopfen oder zu läuten oder zu fragen, einfach bei uns in der Wohnung stand und auch nicht den Anstand hatte zu gehen, wenn sie gesehen hat, dass ich grad am Milch abpumpen war (sie hat sogar mal gesagt, dass es sie nicht stört, wenn ich neben ihr abpumpe X( )
    Wenn ich die Haustür abgesperrt hab, dann ist sie einfach über die Terrasse rein und mein ExFreund hat immer gemeint, bei ihnen ist das halt so, dass man einfach reingeht.
    Ich hab ihn dann einmal gezwungen mit ihr zu reden (weil sie den Kleinen auch jedesmal aufgeweckt hat) und dann war sie voll angefressen und hat alles an meinem Ex ausgelassen und der dann natürlich an mir :-(
  • @josefa das klingt ja schrecklich! ob sie das immer noch getan hätte, wenn sie euch beim sex erwischt hätt? na die hätt gschaut denk ich ma!

    gott sei dank is das bei uns net so! das zimmer von meinen schwiegis ist für uns tabu und unsere zimmer oben für die schwiegis!!! gott sei dank!
  • @kisskiss das denk ich mir auch oft.
    Es muss eine super peinliche Situation sein dann glaub ich kommt keiner mehr ungefragt rein.

    Was sind das bitte für leute die einfach in einen Haushalt reingehen.
    Mir würde das im Leben nie einfallen.
  • ich hätt wahrscheinlich gleich am Anfang hart durchgreifen müssen, aber ich war die erste Woche nach dem Krankenhaus furchtbar krank, hatte total hohes Fieber und abwechselnd Schwitzattacken und Schüttelfrost, da hab ich oft gar nix mitbekommen.

    für mich kommt das überhaupt nicht in Frage, dass ich ohne zu läuten oder anzuklopfen ein Haus betrete, auch nicht bei uns am Land. Ich hab dann oft die Hautür zugesperrt, aber bei der Terrassentür ging das nicht :-(

    und wenn sie erstmal herinnen war, dann ist sie auch geblieben....
  • Oh okay na ja also ich werd's mir gut überlegen, vielleicht reicht ja auch eine Wihnug in der Nähe aus, aber wir hätten uns so gut gegenseitig entlasten können..
  • @Liliana_Mali
    es kommt ja auch immer drauf an, wie gut man sich versteht und welches Verhältnis man hat. Wie man hier liest, funktioniert es ja bei einigen :-)
    und ich denk mal, du hast ja doch andere Schwiegereltern als ich das hatte ;-)
    vielleicht ein Haus mit zwei getrennten Wohnbereichen?
  • Ich wollt dich jetzt nicht abschrecken, es gibt auch sehr viele bei denen es funktioniert. Es ist halt wichtig das man sich gut versteht und gewisse Grenzen akzeptiert werden.
  • @chrisii @josefa Vielen Dank für eure ehrlichen Antworten, wollte ja wissen wie es ist :) Ja also prinzipiell haben wir ein sehr gutes Verhältnis kenne ja auch meinen Mann durch seine Mutter und so wie ich sie kennen würde sie schon alles akzeptieren erstens vergöttert sie ihren Sohn förmlich und sie und ich sind sowieso meist einer Meinung, habe halt nur Angst, dass das alles umschlägt, wenn wir dann tatsächlihc zusammen wohnen, aber muss natürlich auch nicht sein, will halt unsere Bezihung nicht aufs Spiel setzen. Problematisch wäre es eher mit meinem Schwiegervater, da er eben Alzheimer hat und auch mit meiner Schwiegermami oft streitet und eher stur ist, aber er schätzt mich und meinen MAnn auch sehr, nur vielleicht würde uns das zu viel werden, wobei gleichzeitig das auch ein Grund wäre wieso ich sie gerne hier hätte, um meine Schwiegermami mehr zu unterstützen.
  • Wir leben seit 3,5 Jahren bei den Eltern meines Ehemannes. Wir haben zwar getrennte Eingänge, aber es funktioniert trotzdem nicht :-/ . Wir haben uns uns jetzt für ein eigenes Haus entschieden...und seitdem diese Entscheidung gefallen ist, ist mir ein Stein vom Herzen gefallen :-).
  • HappySandy schrieb: »
    Wir leben seit 3,5 Jahren bei den Eltern meines Ehemannes. Wir haben zwar getrennte Eingänge, aber es funktioniert trotzdem nicht :-/ . Wir haben uns uns jetzt für ein eigenes Haus entschieden...und seitdem diese Entscheidung gefallen ist, ist mir ein Stein vom Herzen gefallen :-).

    Wie habt ihr euch denn zuvor verstanden? Wow echt und wie nehmen es die beide auf? Für deinen Mann okay?

    Denke nämlich irgendwie, wenn wir uns dafür entscheiden gibts kein zurück..
  • Wir haben zwar keine kinder aber es war schon so unerträglich... keine privatssphäre. ständig musste man sich rechtfertigen warum man manchmal nix miteinander macht. gut wär gwesen jeden abnd nach da arbeit ratschn zu kommen.. es gab kein verstándnis dass wir 40 stundn arbeitn u am feierabend a ruhe wollen..meine mutter arbeitet aber nur halbtags u wartete praktisch bis wir heimkommen...


    auch das sexualleben war schon gestört..ich wollte nicht mehr richtig da man stándig mit anklopfenden besuch recnen musste.. auch in der nacht keine lust weil unser schlafzimmer genau unter ihrem war.. hörte auch sie mit ihrem freund u dann is eh vorbei.. des haltet man net aus...


    seit eunem halbn jahr samma ausgezogn u es is das beste was wir je gmacht habn. sexualleben funktioniert wieder u sie weisd nicht wann wir von der arbeit kommen u ob wir am wochenende zaus san oda net u dann trifft man sich seltener u dafür hat man sich dann mehr zu erzähln..

    Wohnen jetzt 20 min entfernt... perfekt
  • U hättn wir kinder würde es sicher wie bei @chrisii sein.. sowas halt i nerma aus u außerdem is mir soooo wichtig dass unsre kinder mal zu uns de engste bindung habn u net zu de großeltern..

    ich würds niemandn empfehln
  • U ja es ist wirklich schwer zu rechtfertign wenn man wieder gehn will u einmal ja gesagt hat.. wir habn dann ein haus gekauft u es so begründet
  • @Liliana_Mali: Mein Mann ist sehr zufrieden mit der Entscheidung, da ihm auch sehr viele Dinge gestört haben. Auch meine Schwiegereltern sind sehr erleichtert- somit sind alle glücklich, und so soll es auch sein :-)! Man darf sich selber nicht vergessen. In seiner eigenen Wohnsituation sollte man sich meiner Meinung nach 100%ig wohlfühlen, und wenn das nicht gegeben ist, sollte man nach Lösungen suchen...auch wenn es manchmal schwer fällt... .
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