Bald arbeitslos und schwanger

JuJu08JuJu08

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bearbeitet 1. Juli, 15:56 in Schwangerschaft
Hallo!

ich habe gerade eben erst erfahren das ich schwanger bin (Woche 5).
jetzt ist es so das ich mit meinem Arbeitgeber bereits Anfang des Jahres vereinbart habe das wir Ende Juli das Dienstverhältnis einvernehmlich auslösen. Ich ziehe nämlich zu meinem Freund.

Das heißt ich bin dann arbeitslos - jetzt weiß ich nicht wie es mit dem Arbeitslosengeld bzw. Karrenz aussieht. es ist leider unmöglich irgendjemand bei der Arbeiterkammer oder AMS zu erreichen.

Vielleicht hat jemand von euch so eine ähnliche Situation erlebt und kann mir ihre Erfahrung mitteilen!

Ich mache mir im Moment wirklich Sorgen da ich nicht weiß wie es in Österreich als arbeitslose Schwangere läuft.
Das macht mir wirklich Kopfzerbrechen :-(

Danke im Voraus für eure Antworten!

Kommentare

  • Ich hab mich damals auch schwanger arbeitslos gemeldet, aber nur knapp über 1 Monat oder so, um Wochengeld zu bekommen, denn bis dahin hatte ich ein Stipendium (während des Studiums)...war grundsätzlich kein Thema, musste auch nur einmal hin und keine Kurse oder so machen...
    JuJu08
  • Du kriegst Arbeitslosengeld und Wochengeld (180% vom ALG) und kannst nachher das Pauschale KBG nehmen. Und sie werden dich wohl so ziemlich in Ruhe lassen vom AMS aus.
    JuJu08
  • Bin in derselben Situation, du bekommst ALG kommt drauf an wie lange du Anspruch hast wechselst du in die Notstandshilfe (Partnereinkommen wird nicht mehr mit berechnet) bitte vergiss nicht dass du den Antrag dann auch vor auslaufen deines ALG stellen musst. Danach wechselst du in die Wochengeldhilfe von der Krankenkasse (Mutterschutz) 8 Wochen vor der Geburt und 8 Wochen nach der Geburt (bei Kaiserschnitt 12 Wochen). Einfach bei der GKK melden die benötigen meistens den Leistungsbezug (Mitteilung über den Leistungsanspruch von ALG od. Notstand) und vom Arzt die Bestätigung dass dein Mutterschutz beginnt.

    Dem AMS mitteilen dass du schwanger bist! Gestrichen wird dir nichts, solange du dich an die Betreuungsvereinbarung haltest. Muki Pass oder Bestätigung vom Arzt reicht aus. Verschweigst du Ihnen das du schwanger bist könnte es Folgen haben. Du bist nämlich verpflichtet Ihnen alles mitzuteilen sprich Hochzeit Schwanger etc.

    Ich bewerbe mich trotzdem weiterhin selber obwohl ich keine Stellen zugeschickt bekomme vom AMS.

    Du kannst dir übers FinanzOnline ein eAms Konto erstellen. und kannst von zuhause aus deinen Antrag auf ALG stellen.

    Alles liebe dir und herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!

    LG
    JuJu08
  • Ahja „Karenz“ hast du nicht also keine arbeitsrechtliche Freistellung. Du kannst nach der Geburt deines Kindes das KBG Konto nehmen kommt drauf an wie lange du zuhause bleiben willst passt sich der Betrag an die Dauer an. Glaube sind ca 430 - 450 euro weiß es nicht genau wenn du 2 Jahre nimmst. 170 euro Kinderbeihilfe gibt es auch dazu. Bitte achte dass du slle Muki Pass Untersuchungen durchführst (Rechtzeitig) die sind nämlich Voraussetzung für das Geld sonst wird dir ein gewisser Teil gestrichen.
    JuJu08
  • Super danke für eure Antworten!
    das heißt ich werde mich umgehend ummelden (ist ja dann ein anderes Bundesland) und dort schon mal dem AMS melden das ich ab Ende August arbeitslos sein werde sowie das ich schwanger bin.
    Jetzt bin ich eindeutig ein bisschen beruhtiger :)
  • Habt ihr schriftlich vereinbart, dass das Dienstverhältnis beendet wird oder habt ihr nur darüber gesprochen?
  • wir haben nur darüber gesprochen - es gibt nur ein vorläufiges Arbeitszeugnis wo drinnen steht das ich eben bis Ende August beschäftigt bin und das Arbeitsverhältnis in beidseitiger Einverständnis aufgelöst wurde. Das ist jedoch am 08.06 geschrieben worden - da war ich bereits schwanger und wusste es noch nicht.
    ich habe noch ein bisschen nachgelesen - das Enddatum einer einvernehmliche Auflösung wird bis zum Mutterschutz aufgeschoben glaube ich, ich müsste bis dorthin halt normal arbeiten. Jedoch kann dann natürlich der Arbeitsgeber verlangen das ich meiner Tätigkeit in der Firma nachgehe - was aufgrund des Umzugs ja nicht mehr möglich sein wird (ich habe keine Wohnung mehr ect.)
  • @JuJu08 Ich würde auf jeden Fall mit deinem AG reden. Vielleicht kannst du ja hauptsächlich im Home Office arbeiten? Und die paar Mal, wenn du vor Ort bist, bei FreundInnen schlafen oder so? Ich weiß nicht, wie weit weg du ziehst und wie realistisch (unregelmäßiges) Pendeln ist, aber vielleicht ist das ja eine Option.
    Vielleicht ist es auch möglich, dass dein Vertrag dann ein paar Tage über den Geburtstermin geht, dann hättest du nämlich auch Anspruch aufs einkommensabhängige KBG (du musst nur am Tag der Geburt noch beim AG beschäftigt sein). Dein AG muss ja die Mutterschutz-Zeit nicht zahlen, das bekommst du ja eh von der Krankenkasse, also sollte sich für den AG kein Nachteil ergeben.
    Eine Freundin war mal in einer ähnlichen Situation und konnte eine gute Lösung mit ihrem AG finden, sodass sie noch bis kurz nach dem Geburtstermin angestellt war und dann normal das eaKBG bekam.
    JuJu08
  • ich werde noch einmal mit ihm reden und außerdem bei der AK noch mal nachfragen weil ich glaube das eine einvernehmliche Auslösung ausgesetzt werden muss.
  • Ich war im Januar in der selben Situation. Bin in ein anderes Bundesland gezogen. Bekommst ganz normal Arbeitslosengeld, bin jetzt im Mutterschutz und bekomme nochmal 80% mehr Geld. Ich habe das halbe Jahr meine Ruhe gehabt und meine Beraterin hat mich extra erinnert nicht vergessen Mutterschutz zu melden und die Schwangerschaft zu genießen. Sicherlich kommt das aber auch auf den Berater und den Ort an. Ich bin ziemlich weit aufs Land gezogen.
  • @brommela85 - super danke für deine Antwort. das heißt du hast dich direkt am neuen Wohnort bei AMS gemeldet? und nach dem Mutterschutz kriegst du noch Arbeitslosengeld oder?
  • @JuJu08 ich denke nicht das du Arbeitslosengeld bekommen wirst, immerhin bist du für den Arbeitsmarkt dann ja auch nicht verfügbar. Du wirst Kinderbetreuungsgeld bekommen, so lange wie das Modell eben dauert und wirst dann arbeiten gehen müssen.

    JuJu08
  • MamaLamaMamaLama

    1,048

    bearbeitet 1. Juli, 15:52
    Natürlich ist sie das. Schwanger ist ja nicht krank oder so. Es stellt nur kaum einer Schwangere ein, aber das ist nicht ihr Problem. ALG bekommt man, wenn man arbeitsfähig und arbeitswillig ist und die Kriterien wie 6 Monate Versicherungspflichtig angestellt (usw) ist.

    Wie lästig das AMS mit Bewerbungen und Terminen ist, obliegt dem Betreuer.

    Nach dem KBG muss sie eh schauen wie sie tut. Und ob der AG zustimmt, die Auflösung nach hinten zwecks eakbg zu schieben, ist auch mehr Goodwill, wenn sie nicht streiten will. 🤷🏼‍♀️
    JuJu08
  • @MamaLama - also laut AK wird das Ende des Arbeitsverhältnis bis zum Beginn des Mutterschutz automatisch verschoben (ohne das der AG zustimmen muss weil es sich ja um eine einvernehmliche Auslösung handelt). jedoch ist das Problem das ich ja ans andere Ende von Österreich ziehe und somit meine Arbeit nicht vor Ort verrichten kann - also werde ich mit meinem AG noch mal sprechen ob wir nicht eine Lösung auf Homeoffice Basis finden können.
    danke für deine Antwort
  • @MamaLama die frage war ob sie NACH dem Mutterschutz Arbeitslosengeld beziehen kann.
  • Ne da bezieht sie ja kbg. Sorry, hab mich auf die Eingangsfrage bezogen. @Savast
  • @juju08 nach dem Muschu bin ich die Zeit die ich auswähle nicht mehr arbeitslos gemeldet. Ich nehme zwei Jahre KBG, so habe ich das mit meinen Partner verabredet. Danach möchte ich auch nicht zum Ams zurück sondern mir währenddessen was suchen.
  • @brommela85 danke für deine Antwort!
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